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Borussia Dortmund: März 2019

7 Meldungen aus dem März 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. Neven Subotic kokettiert mit Bundesliga-Rückkehr

    Neven Subotics Vertrag bei der AS Saint-Etienne läuft in wenigen Wochen aus. Eine Rückkehr in die Bundesliga schließt der Verteidiger nicht aus. Es gibt aber auch andere Optionen.

    Neven Subotic könnte schon ab dem kommenden Sommer wieder in der Bundesliga zu sehen sein.

    "Die Bundesliga ist zusammen mit der Premier League gegenüber den anderen Ligen klar favorisiert. Doch auch ein Engagement in Spanien und Italien ist eine Option", erklärt Berater Frieder Gamm bei FUSSBALLTRANSFERS.COM.

    Subotics Vertrag bei der AS Saint-Etienne ist lediglich bis Saisonende datiert. Übereinkunft bezüglich einer längerfristigen Zusammenarbeit konnte bisher noch nicht erzielt werden.

    Aktuell werden jedoch Gespräche zwischen den Parteien geführt, erklärt der Agent, der hinterherschiebt: "Aber wir sind ja noch nicht in Eile."

    In Frankreichs Südwesten steht Subotic seit Januar 2018 unter Vertrag.

    Bei der ASSE gehört der Serbe trotz zahlreicher Verletzungen zum unumstrittenen Stammaufgebot von Trainer Jean-Louis Gasset.

    "Neven fühlt sich topfit und ist weiterhin hungrig. Er will sich auf dem höchsten Niveau messen", meint Gamm.

    Ein Wechsel in eine Liga wie die nordamerikanische Major League Soccer, der russischen Liga oder eine arabische Liga komme für seinen Klienten derweil nicht infrage.

    In der Bundesliga absolvierte Subotic 263 Spiele für Borussia Dortmund und wurde mit Schwarz-Gelb zweimal Deutscher Meister (2011, 2012).

    Außerdem war der 30-Jährige in der höchsten deutschen Fußballspielklasse für Mainz 05 und den 1. FC Köln am Ball.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. BVB-Chef Michael Zorc spricht vom Titel

    Das Meisterschaftsrennen in der Bundesliga ist eine der spannendsten Machtkämpfe Fußballeuropas. Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc spricht erstmals öffentlich vom Titel.

    Punktgleich mit dem FC Bayern stellt sich Borussia Dortmund in der Bundesliga-Tabelle auf den 2. Platz. Die Chance, erstmals seit sieben Jahren Deutscher Meister zu werden, will Schwarz-Gelb in jedem Fall wahrnehmen.

    "Wir werden alles versuchen und bis zum letzten Spieltag kämpfen, um Meister zu werden. Alles andere wäre in unserer Situation am 25. Spieltag sportlich nicht ambitioniert", erklärt BVB-Kaderplaner Michael Zorc der SPORT BILD.

    In den vorigen Wochen war jedoch nicht alles rund um den Borsigplatz eitel Sonnenschein. Aus den letzten sechs Ligaspielen holten die Dortmunder lediglich zwei Siege und ließen so den Vorsprung auf die Bayern verstreichen.

    Man habe eine sehr junge Mannschaft und in der Hinrunde sei fast alles gelungen, resümiert Zorc: "Der eine oder andere bei uns dachte unterbewusst vielleicht, dass es in diesen Spielen auch mit halber Kraft geht."

    Es gehe aber nur mit 100 Prozent, wie der Manager weiter feststellt. Dieser Umstand sei inzwischen auch bei jedem angekommen.

    Am Samstag (18.30 Uhr) tritt der BVB bei Hertha BSC an, das in dieser Saison erst fünfmal im Olympiastadion gewann (fünf Remis, zwei Niederlagen).

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  4. Marco Reus: Dortmund darf sich keine Fehler mehr erlauben

    Marco Reus und der BVB haben sich gegen den VfB Stuttgart kämpferisch gezeigt. Im Anschluss lächelten sie die verlorene Tabellenspitze weg.

    "Wichtig ist, wer am Ende vorne ist, da ist noch alles offen. Beide Mannschaften dürfen sich keine Fehler mehr erlauben", betonte der Kapitän von Borussia Dortmund bei SKY, dass das erste Mal seit dem sechsten Spieltag Ende September eben nicht mehr vom Sonnenplatz der Tabelle grüßt. Die verlorene Tabellenspitze sei ihm daher auch "wurscht".

    Nach schweren Wochen mit nur einem Pflichtspielsieg seit Ende Januar, dem Aus in Champions League und DFB-Pokal war der Sieg im Dortmunder Regen Balsam für die geschundenen Seelen.

    "Natürlich geht das nicht spurlos an uns vorbei", verriet Marco Reus. Aber: "Wir haben einen für uns wichtigen Schritt gemacht und viel Selbstvertrauen getankt."

    Das wollen sie nun in die kommenden Partien mitnehmen. Dazu zählt in knapp einem Monat auch das direkte Duell gegen den FC Bayern, der aktuell dank des besseren Torverhältnisses an der Bundesliga-Spitze steht.

    Die Münchener schossen den VfL Wolfsburg mit 6:0 aus dem Stadion, was auch für Sebastian Kehl ein "überraschend" hoher Sieg war.

    Eine Vorentscheidung sei das aber noch lange nicht, stellte der Leiter der Lizenzspielerabteilung klar: "Wir haben alles selber in der Hand und wollen den maximalen Erfolg."

    Der Sieg gegen Stuttgart durch die Tore von Reus (62., Foulelfmeter), Paco Alcacer (84.) und Joker Christian Pulisic (90.+2) sei angesichts der Negativserie vorher enorm wichtig gewesen, "damit wir ein bisschen Ruhe reinkriegen".

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  5. Marco Reus dankbar für Support der BVB-Fans

    Trotz der Verabschiedung aus der laufenden Champions-League-Runde gab es eine Art Schulterschluss zwischen Borussia Dortmund und seinen Anhängern.

    Das obligatorische Stehen vor der Kurve hat den Akteuren von Borussia Dortmund am gestrigen Dienstagabend weniger Probleme bereitet als vermutet.

    Trotz der 0:1-Niederlage gegen Tottenham Hotspur und das damit verbundene Ausscheiden aus der Champions League, beklatschten die BVB-Fans ihre Mannschaft.

    "Das ist eine Belohnung für das gesamte Champions-League-Jahr", sagte Sportdirektor Michael Zorc im Nachklapp bei SKY. "Das gibt uns einen Push in der Meisterschaft."

    Durch lediglich sechs Punkte aus den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen haben die Schwarz-Gelben ihren komfortablen Vorsprung auf den FC Bayern verspielt.

    Mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr) steht das nächste Ligaspiel an. Kapitän Marco Reus: "Wir sind dankbar für die Atmosphäre und die Unterstützung. Jetzt müssen wir am Samstag den Turnaround schaffen."

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  6. "Fokussierung fehlt": Michael Zorc kritisiert BVB-Spieler

    Mit 1:2 verlor Borussia Dortmund beim FC Augsburg. Manager Michael Zorc kritisiert in diesem Zusammenhang die Leistungsbereitschaft der BVB-Spieler.

    Im Nachgang des 1:2 beim FC Augsburg hat Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund, deutliches Wortgut in Richtung seiner Spieler entsendet.

    "Wenn man Meister werden will, was in unserem Fall ja kein Muss ist und eine riesige Sensation wäre, dürfen wir Spiele wie in Augsburg nicht auf diese Art und Weise verlieren", erklärt der Manager laut RUHR NACHRICHTEN.

    Es könne nicht sein, dass verunsicherte und qualitativ unterlegene Gegner den BVB durch Laufbereitschaft und Begeisterung "komplett aus dem Spiel nehmen", wettert Zorc weiter.

    Im Umfeld des BVB hatten sich schon viele Hoffnungen auf die neunte Deutsche Meisterschaft gemacht, der Vorsprung auf den FC Bayern ist inzwischen jedoch vollständig geschmolzen. Die Münchner liegen punktgleich auf dem 2. Tabellenrang.

    Auf die Frage nach der Meisterschaft, geht Zorc nicht explizit ein: "Wenn ich am 24. Spieltag Erster bin, kann ich ja nicht zufrieden sein, wenn ich Vierter werde." Er habe in den vergangenen Wochen das Gefühl, "dass die letzten zwei, drei Prozent in puncto Fokussierung fehlten".

    Es seien "vermeidbare Fehler", die der Mannschaften nicht passieren dürfen, mahnt Zorc. "Das ist natürlich zum Teil ein Preis der Jugend, aber vor allem auch eine Frage der Konzentration. Die letzte Gier, das Tor zu machen, und dieser brachiale Wille, mit letzter Konsequenz zu verteidigen, haben mir gefehlt."

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  7. Thomas Delaney singt Loblied auf Marco Reus

    Marco Reus ist in Borussia Dortmunds Spiel das Mosaiksteinchen schlechthin. Dessen ist sich auch Thomas Delaney bewusst, der eine Lobeshymne auf seinen Teamkollegen anstimmt.

    Es war klar ersichtlich, dass Borussia Dortmund die Abstinenz von Marco Reus nicht einfach mal so kompensieren kann. Der Kapitän fiel die vergangenen drei Bundesliga-Spiele wegen eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich aus.

    Die Folge: Von möglichen neun Punkten holten die Dortmunder gerade mal vier, ließen sich beim 3:3 gegen die TSG Hoffenheim und bei der Nullnummer beim 1. FC Nürnberg den Schneid abkaufen.

    "Man kann ihn nicht ersetzen. Das ist gut und schlecht zugleich. Wenn Messi fehlt, dann hat der FC Barcelona auch ein Problem", macht Thomas Delaney gegenüber EUROSPORT deutlich, von welch hoher Bedeutsamkeit das Mitwirken Reus‘ ist.

    Indes gibt es gute Nachrichten für den BVB: Reus, der insgesamt vier Wochen nicht zur Verfügung stand, konnte im Spiel gegen den FC Augsburg wieder spielen, dennoch setzte es eine Pleite (1:2).

    Das ändert nichts an Delaneys Lob: "Er ist vielleicht nicht derjenige, der am meisten auf dem Platz redet, aber er ist ein Leader im Spiel. Technisch und taktisch."

    Reus weist die starke Quote von 17 Toren und zehn Vorlagen in 28 Pflichtspielen auf. Werte, die ihn schlicht unverzichtbar machen.

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  8. Dortmund muss auf Marcel Schmelzer verzichten

    Borussia Dortmund muss die Auswärtshürde Augsburg ohne Marcel Schmelzer nehmen.

    Der Linksverteidiger der Schwarzgelben muss aufgrund einer Verletzung kürzertreten. Das gab der BVB bekannt.

    Ursprung der Blessur: Ein Mannschaftskollege ist dem Ex-Mannschaftskapitän auf den Fuß getreten.

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