Borussia Dortmund: Mai 2019

11 Meldungen aus dem Mai 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. BVB: Zorc klärt über Schmelzer und Co. auf

    Borussia Dortmund muss in diesem Sommer seinen Kader um einige Personalien kürzen. Neben den Leihspielern, von denen keiner eine Zukunft beim BVB haben soll, gelten vordergründig Marcel Schmelzer, Julian Weigl und Raphael Guerreiro als Wechselkandidaten.

    Los geht‘s mit dem langjährigen Kapitän Marcel Schmelzer, der in der abgeschlossenen Saison auf gerade mal 564 Einsatzminuten kam. Den einstigen Stammspieler hat es unter der Ägide von Lucien Favre auf die Ersatzbank verschlagen.

    "Ich halte große Stücke auf Marcel, in jeglicher Hinsicht. Er hat sich, obwohl er nicht gespielt hat, immer tadellos verhalten", stellt Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc in Bezug auf Schmelzer in der WAZ klar. Zorcs Conclusio: "Ich möchte Marcel weiter beim BVB sehen."

    Das selbe Credo pflegt der Manager bei Julian Weigl, der unter Favre nicht wie gewohnt im Mittelfeld zum Einsatz kam, sondern in der zentralen Verteidigung seinen Mann stehen musste – und dabei durchaus überzeugende Partien ablieferte.

    "Julian hat einen langfristigen Vertrag (bis 2021; Anm. d. Red.) bei uns, und wir haben überhaupt keine Intention, irgendetwas daran zu ändern", stellt Zorc in puncto Weigl klar. Der 23-Jährige wurde häufig mit Paris St. Germain in Verbindung gebracht, wo sein einstiger Förderer Thomas Tuchel die Geschicke leitet.

    Bei Raphael Guerreiro gestalten sich die Umstände weiterhin offen. Die Zusammenarbeit mit dem Portugiesen läuft in einem Jahr aus, bisher kam es noch zu keiner Übereinkunft. Zorc beschreibt, dass die Situation "noch ungeklärt" sei. Auch hier wird Tuchels PSG Interesse nachgesagt.

    Deine Reaktion:
  2. Borussia Dortmund
    Newsletter BVB-News direkt ins Postfach Alle Meldungen zu Borussia Dortmund einmal am Tag – nur wenn es Neues gibt. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.
    Wann soll die Mail kommen?
  3. BVB holt Dänen-Talent Magnus Kaastrup

    Borussia Dortmund hat sich auf dem Flügel mit einem jungen Dänen verstärkt. Magnus Kaastrup wechselt von Aarhus GF zu den Westfalen.

    Der BVB bestätigte eine einjährige Ausleihe des 18-Jährigen. Demnach soll der Youngster erst einmal die U 23 des deutschen Vize-Meisters verstärken. Zugleich verlängerte er seinen 2020 auslaufenden Vertrag bei seinem Stammverein.

    Nach Informationen von TRANSFERMARKT.DE besitzt Borussia Dortmund aber eine Kaufoption. Sie besagt, dass die Schwarz-Gelben Magnus Kaastrup im kommenden Jahr für fünf Millionen Euro fest verpflichten könnten.

    Kaastrup trifft bei der U 23 auf seinen Landsmann Mike Tullberg, der im Sommer die zweite Mannschaft der Dortmunder übernehmen soll und bereits bis 2018 ein Jahr lang bei Aarhus gearbeitet hatte.

    Deine Reaktion:
  4. Warum sich der BVB über den Bayern-Pokalsieg freut

    Borussia Dortmund freut sich über den Pokalsieg und damit das gewonnene Double des FC Bayern München.

    Durch den 3:0-Erfolg im DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig steht auch die Paarung des Supercups fest – der BVB spielt gegen die Süddeutschen um den ersten Titel der neuen Saison.

    BVB-Präsident Reinhard Rauball strahlte nach dem Münchener-Sieg regelrecht und sagte: "Das bedeutet, dass wir in Dortmund den Supercup ausrichten."

    Wäre Leipzig Pokalsieger geworden, hätten sie am 3. oder 4. August den Supercup gegen Bayern ausgerichtet. So ist es nun der Vize-Meister aus Dortmund, der sich über ein paar Millionen Euro mehr freuen darf.

    Manager Michael Zorc erklärte: "Wir haben die Planungen so gelegt, dass wir sonst ein internationales Freundschaftsspiel gemacht hätten. Jetzt freuen wir uns auf den Supercup!"

    Deine Reaktion:
  5. Christian Pulisic spricht über seine BVB-Zeit

    Christian Pulisic ist nun auch offiziell Spieler des FC Chelsea. Der Mittelfeldspieler blickte bei seiner Vorstellung in London auf seine Zeit bei Borussia Dortmund zurück.

    "Zu Beginn war es hart", erinnert sich der US-Amerikaner im GUARDIAN an seine Anfänger als 15-jähriger Neuling im Ruhrgebiet.

    Schließlich galt er als "Wunderkind" und Aushängeschild des Fußballs aus seiner Heimat.

    "Ich dachte, die Leute gucken mich an und fragen sich: 'Wer ist dieser Amerikaner, der mir meinen Platz klauen will?'"

    Doch Christian Pulisic biss sich durch. "Mein Leben war Fußball", gab der heute 20-Jährige zu.

    Schließlich etablierte er sich in der Bundesliga-Mannschaft von Borussia Dortmund, vergaß aber nie seinen großen Traum: Einmal für einen Verein in der Premier League spielen.

    Dieser hat sich im Januar und nun ganz offiziell erfüllt. Pulisic steht beim FC Chelsea unter Vertrag, spielt in der kommenden Saison Champions League und könnte keinen Geringeren als Eden Hazard ersetzen.

    Einige Fans erwarten das schon von ihm, schließlich gilt der Belgier als Wunschspieler Zinedine Zidanes bei Real Madrid.

    Auch wenn Hazard noch gehen könnte und auch Trainer Maurizio Sarri nicht ganz so fest im Sattel sitzt, glaubt der US-Nationalspieler an einen Erfolg mit den Londonern.

    "Hier herrscht eine Champion-Mentalität", sagte er.

    Nun wolle er seinen Teil dazu beitragen, dass die kommende Saison möglichst erfolgreich ist.

    "In Dortmund habe ich auf beiden Flügeln agiert, in der Nationalmannschaft bin ich die Nummer 10", erklärte er mit Blick auf seine Lieblingspositionen. "Ich fühle mich wirklich überall in dieser Angriffsreihe wohl."

    Bevor es beim FC Chelsea richtig losgeht, steht noch der Gold Cup mit dem US-Team an. Pulisic und Co. Gehen als Favoriten in das Turnier in den USA, Jamaika und Costa Rica ansteht.

    Deine Reaktion:
  6. Watzke geht fest von Champions-League-Reform aus

    Noch sind es nur Pläne der mächtigen European Club Association (ECA), doch Borussia Dortmunds Geschäftsführer ist fest davon überzeugt, dass an einer Reform kein Weg vorbeiführt.

    "Diese Reform der Champions League oder Super League kommt so oder so", sagte Hans-Joachim Watzke. "Wir müssen nun versuchen, da möglichst viel von unseren deutschen Interessen reinzupacken, was den deutschen Gefühlen entspricht."

    Die Bundesliga und Deutschland dürfe sich aber nicht einbilden, "dass die sich zu 90 Prozent auf unsere Ideen einlassen", ergänzte Watzke mit Blick auf die ECA:

    "Da sagen die am Ende: Macht doch euren Scheiß alleine, wir machen unsere Liga ohne euch."

    Eine Nichtteilnahme an der Reform, die auch Champions-League-Spiele am Wochenende nicht ausschließt, sei wiederum das Todesurteil für den deutschen Fußball.

    "Wenn du an dem ganzen Kreislauf nicht mehr teilnimmst, kannst du dich nicht mehr entwickeln", betonte der Chef von Borussia Dortmund.

    Die Reformvorschläge sehen auch vor, dass Vereine innerhalb der Königsklasse auf- und absteigen.

    Laut Watzke werde es ein Mix aus diesem Prozedere und der Qualifikation über die nationalen Ligen.

    Deine Reaktion:
  7. Julian Brandt stimmt BVB-Wechsel zu

    Borussia Dortmund steht eine überaus ereignisreiche Woche bevor. Insbesondere die Bemühungen auf dem Transfermarkt fruchten. Mit Julian Brandt ist der nächste Hochkaräter im Anmarsch.

    Die Verpflichtungen von Nico Schulz (TSG Hoffenheim) und Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) hat Borussia Dortmund bereits offiziell bekanntgegeben.

    Diese Transfers sind aber nicht die einzigen Bewegungen, die der BVB in der laufenden Woche bekanntgeben wird.

    Der Wechsel von Julian Brandt ist ebenfalls beschlossene Sache.

    Wie KICKER und BILD unisono berichten, hat der deutsche Nationalspieler seinen Teamkollegen von Bayer Leverkusen während eines Mannschaftsausflugs nach Barcelona mitgeteilt, zum BVB zu wechseln.

    Am Mittwoch folgte dann die Bestätigung. " Obwohl Julian Brandt schon lange in der Bundesliga spielt und sowohl national als auch international über viel Erfahrung verfügt, ist er mit 23 Jahren immer noch ein sehr junger Profi mit Entwicklungspotenzial. Er kann auf mehreren Offensivpositionen eingesetzt werden und wird unser Spiel mit seiner Kreativität bereichern", so Sportdirektor Michael Zorc.

    Infolge seiner sieben Tore und 14 Vorlagen in der Bundesliga spielte sich Brandt nicht nur auf die BVB-Wunschliste, sondern erfuhr auch Gesuche vom FC Arsenal und Tottenham Hotspur.

    Für festgeschriebene 25 Millionen Euro wird der deutsche Nationalspieler wechseln.

    Schulz, Hazard und Brandt sind aber nicht die einzigen Spieler, die sich ab der kommenden Saison neu im schwarz-gelben Dress zeigen werden.

    Auch der Deal mit Abwehrtalent Mateu Morey (FC Barcelona) soll kurz vor der Finalisierung stehen.

    Deine Reaktion:
  8. BVB-Manager Watzke freut sich aufs Saisonfinale - und glaubt an den Titel

    Borussia Dortmund bietet sich am Wochenende die relative Möglichkeit, doch noch Meister zu werden. Die Zeichen stehen zwar zu Ungunsten des BVB, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schürt aber trotz allem Hoffnung.

    Die Konstellation vor dem letzten Bundesliga-Spieltag ist klar: Borussia Dortmund muss nicht nur bei Borussia Mönchengladbach gewinnen, sondern zeitgleich auf einen Sieg von Eintracht Frankfurt beim Spitzenreiter FC Bayern hoffen.

    "Meine Hoffnung wird jeden Tag größer", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei der Auszeichnung des "Deutschen Fußball Botschafters". Über seine Einstellung sei der Manager selbst verwundert, weil er eigentlich ein Skeptiker sei.

    Vor diesem Wochenende habe er jedoch ein "Gefühl, dass wir vor großen Dingen stehen. Ich kann es auch nicht erklären." Jahrelang gab es an der Spitze der Bundesliga nicht mehr die Möglichkeit, dass die Meisterschaft am letzten Spieltag noch entschieden werden kann.

    Watzke findet die Situation, der BVB befindet sich in der Rolle des Jägers, "eigentlich ganz cool". Ins Endspiel am Samstag geht er gelassen: "Wir gucken einfach mal."

    Deine Reaktion:
  9. BVB drohen zwei Abgänge – Donny van de Beek kein Thema

    Borussia Dortmund stehen im Sommer einige Veränderungen ins Haus. Während zwei Spieler den Weg zu einem anderen Klub wählen könnten, ist Donny van de Beek angeblich kein Thema an der Strobelallee.

    Die Zeichen zwischen Raphael Guerreiro, Maximilian Philipp und Borussia Dortmund scheinen auf Trennung zu stehen. Guerreiro, dessen Vertrag 2020 ausläuft, steht laut KICKER bei Paris St. Germain ganz hoch im Kurs.

    Dort figuriert Thomas Tuchel seit einem Jahr als Trainer – ebenjener, der Guerreiro einst vom FC Lorient nach Dortmund lotste.

    Beim BVB wurden die Gespräche zur Verlängerung des auslaufenden Papiers bisher nicht vorangetrieben, so dass sich die Abgangs-Anzeichen verdichten würden.

    Philipp, der den Großteil der Saison unter Lucien Favre keine Rolle spielte, weckt Begehrlichkeiten beim VfB Stuttgart.

    Die Schwaben hatten schon im Winter ihre Fühler ausgestreckt, die Verhandlungen liefen jedoch ins Leere.

    Kein Thema beim BVB ist nach dem Bericht des KICKER Donny van de Beek. Ein Transfer sei für den Bundesligisten zum einen nicht realisierbar und zum anderen suche Schwarz-Gelb eher nach einem Spielertyp der Marke Ilkay Gündogan.

    Michael Zorc und Co würden demnach lieber einen Achter bevorzugen, van de Beek interpretiert seine Rolle bei Ajax Amsterdam etwas offensiver.

    Deine Reaktion:
  10. Raus für Liverpool! Ousmane Dembele fehlt Barça

    Im Saisonendspurt wird Ousmane Dembele dem FC Barcelona wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Weltmeister zog sich am Wochenende eine Muskelverletzung zu.

    Das Spiel bei Celta Vigo war ohne Wert für den FC Barcelona. Trainer Ernesto Valverde schonte den Großteil seiner Stars, worunter auch das Spiel litt. Vigo holte durch den 2:0-Erfolg wichtige Punkte gegen den Abstieg.

    Eine Hiobsbotschaft gab es unterdessen für Ousmane Dembele, der einer der wenigen Stars war, die zum Einsatz kamen.

    Bereits nach 25 Sekunden zog sich der Weltmeister beim Ansatz eines Sprints eine Muskelverletzung zu – und musste wenig später vom Platz genommen werden.

    "Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich glaube nicht, dass er sich falsch warmgemacht hat. Als Trainer habe ich dafür keine Erklärung", sagte Valverde nach dem Spiel.

    "Er ist ein wichtiger Spieler für uns, es ist ungünstig, ihn für die verbliebenen Partien zu verlieren. Seine Verletzung hat unsere Pläne etwas verändert."

    Fakt ist: Das Halbfinalrückspiel in der Champions League beim FC Liverpool kommt für Dembele definitiv zu früh. Am Dienstag (21 Uhr) geht es für Barça auf die Insel.

    Der Spanische Meister hat nach dem 3:0 im Hinspiel beste Karten, um in das Finale zu kommen.

    Deine Reaktion:
  11. Buhlen um Julian Brandt: Nächster BVB-Schritt

    Aufgrund einer Ausstiegsklausel wäre Bayer Leverkusen in der Personalie Julian Brandt machtlos. Borussia Dortmund gilt schon seit Längerem als interessiert, Schwarz-Gelb bleibt zumindest weiterhin dran.

    Borussia Dortmund leitet offenbar nächste Schritte im Poker um Julian Brandt ein. Wie der KICKER schreibt, zeigt der Bundesliga-Zweite "verstärktes Interesse" am Offensivstar von Bayer Leverkusen.

    Den Verantwortlichen unter dem Bayerkreuz wären im Zuge dessen die Hände gebunden. Brandt könnte im Sommer von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen, die Medienberichten zufolge bei 25 Millionen Euro liegt.

    Die Qualifikation für das internationale Geschäft dürfte Brandt in dem Bestreben, den nächsten Schritt gehen zu wollen, etwas milder walten lassen. Auf Platz sechs stehend würde sich Bayer 04 für die Europa League qualifizieren.

    "Wenn du wirklich möchtest, dass du am Ende 'ganz oben' stehst, dann musst du alle Spiele gewinnen", so Brandt, der sich erst nach Saisonende abschließend zu seiner Zukunft äußern möchte.

    Unter Trainer Peter Bosz ist Brandt zum absoluten Überflieger aufgestiegen. Mit acht Toren und 16 Vorlagen in 40 Pflichtspielen spielt der 23-Jährige die beste Saison seiner Karriere.

    Deine Reaktion:
  12. Uli Hoeneß voll des Lobes für den BVB

    Was ist nur in Uli Hoeneß gefahren? Statt einer beißenden Kritik an Borussia Dortmund, lobte der Präsident des FC Bayern den Konkurrenten nun überschwänglich.

    In der SPORT BILD sagte der 67-Jährige auf die Transferpolitik der Schwarz-Gelben angesprochen: "Das Investitionsgeld ist nicht vom Umsatz abhängig, sondern von der Gewinnsituation. Die kenne ich bei Dortmund nicht genau. Aber: Dortmund hat in den vergangenen Jahren gute Transfers gemacht."

    Das berühmte Festgeldkonto des FC Bayern ist sicherlich noch immer prall gefüllt, hat aber auch den einen oder anderen teuren Transfer finanzieren müssen – Summen, die heutzutage höher sind als noch vor einigen Jahren.

    Für den Sommer stehen beispielsweise schon die Verpflichtungen von Benjamin Pavard und Lucas Hernandez für insgesamt 115 Millionen vom VfB Stuttgart bzw. Atletico Madrid an die Isar.

    Frisches Geld nehmen die Münchener auch durch Verkäufe ein, wenn auch keine hohen Millionensummen, wie beispielsweise Borussia Dortmund. Allein für Ousmane Dembele hatten sie 2017 125 Millionen Euro kassiert.

    Der Rekordmeister hat in dieser Saison für fünf verkaufte Spieler 84 Millionen Euro erhalten und nur 10 Millionen Euro ausgegeben.

    "Natürlich profitieren wir von unseren Transfereinnahmen", erklärte Uli Hoeneß. "Aber stolz bin ich darauf nicht, denn gleichzeitig geht damit ein Qualitätsverlust einher. Am liebsten will ich gar keine Verkäufe mehr tätigen. Denn das würde bedeuten, dass wir unsere besten Spieler halten können."

    Deine Reaktion:

BVB-Archiv nach Monaten