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Borussia Dortmund: Juni 2019

6 Meldungen aus dem Juni 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. Erik Durm will zurück in die Bundesliga

    Erik Durm wird mit Huddersfield nicht in die zweite englische Liga gehen. Stattdessen träumt er von der Bundesliga. Dabei könnte ihm sein Ex-Trainer behilflich sein.

    "Ich will zurück in die Heimat, in die Bundesliga. Auch wenn ich mir noch zwei, drei andere Möglichkeiten vorstellen kann", verriet der 27-Jährige, der vor einem Jahr zu Huddersfield Town in die Premier League ging, im KICKER.

    Dabei hätte Erik Durm auch beim Absteiger bleiben können, doch er wollte nicht. Der Verteidiger will nicht in der 2. Liga spielen.

    "Es wäre schön, irgendwo eine komplette Vorbereitung zu absolvieren. Aber ich überstürze nichts. Es muss alles passen", erklärte Durm weiter.

    Passen könnte es beispielsweise beim FC Schalke 04, wo Durms Ex-Trainer David Wagner zur neuen Saison übernehmen wird.

    "Dave war mein großer Förderer, zu ihm habe ich ein super Verhältnis. Es gab auch Gespräche, das kann ich sagen", ließ sich der Weltmeister von 2014 entlocken. Laut SKY hätten sie aber nicht zu konkreten Vertragsverhandlungen geführt.

    Generell könne er sich auch einen Wechsel zu einem "guten" Klub in Spanien oder Italien vorstellen, "aber Priorität hat die Bundesliga", betonte Durm.

    Über Gerüchte eines möglichen Transfers in die Türkei habe er hingegen nur schmunzeln können. "Dem ist nicht so. Ich google mich ja auch nicht selbst, was es gerade Neues über mich gibt, daher war ich überrascht...", sagte Durm.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. Das sagt Mats Hummels zu seiner BVB-Rückkehr

    Der spektakuläre Wechsel von Mats Hummels zurück zu Borussia Dortmund kam für viele überraschend. Nun hat sich der Ex-Bayern-Verteidiger erstmals öffentlich geäußert.

    "Zuallererst: Danke FC Bayern, meine Teamkollegen, den Fans für die große Zuneigung von Anfang an, die ich nicht als selbstverständlich angesehen habe, und den Mitarbeitern für die letzten drei Jahre", schrieb der 30-Jährige bei Twitter.

    Mats Hummels bedankte sich für "viele schöne Momente" in dafür, "viele tolle Menschen" kennengelernt zu haben. Nach einer schweren Saison und der erwartbar ähnlichen schweren kommenden Spielzeit sei ihm "nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen in München und in Dortmund schnell klar" gewesen, dass seine “fußballerische Heimat zukünftig wieder beim BVB sein soll".

    Und der Weltmeister von 2014 weiter: "Ich freue mich unheimlich, zurück nach Dortmund zu kommen und hoffentlich an die erfolgreichen Jahre zuvor anknüpfen zu können."

    Borussia Dortmund zahlt laut Medienberichten bis zu 38 Millionen Euro für den Innenverteidiger, der mit dem BVB unter Jürgen Klopp einst Meister und Pokalsieger geworden ist.

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  4. Anfrage für Ömer Toprak, Russland-Gerüchte um Schürrle

    Allerlei Veränderungen stehen dem Kader von Borussia Dortmund bevor, die Abgabenliste ist lang. Auf dem Index notiert sind unter anderem Ömer Toprak und Andre Schürrle, für die es durchaus Interessenten gibt.

    Auch ohne das mögliche Dazuholen von Mats Hummels wird Borussia Dortmund einige Veränderungen in der Defensive vornehmen. Neu ist die Information nicht, dass Ömer Toprak den BVB in diesem Sommer verlassen soll. Gerüchte um einen Wechsel in die Türkei hingegen schon.

    Besiktas Istanbul, das angeblich schon seit Monaten Interesse an dem Dortmunder Innenverteidiger signalisiert, hat gemäß SPORT BILD die erste Anfrage eingereicht.

    Toprak kennt nicht nur als Deutsch-Türke, sondern auch als 27-facher türkischer Nationalspieler die Gepflogenheiten am Bosporus bestens.

    Währenddessen könnte sich auch ein Abnehmer für Andre Schürrle finden. Der in der vorigen Saison an den FC Fulham verliehene Flügelstürmer soll ebenfalls schnellstmöglich von der BVB-Payroll entfernt werden.

    Die Sportzeitung schreibt, es habe bereits erste Kontakte zu namentlich nicht genannten Moskauer Klubs gegeben. Was einen Wechsel in die Landeshauptstadt Russlands betrifft, zeige Schürrle durchaus Interesse.

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  5. BVB-Streichliste: Neun Profis sollen noch gehen

    Borussia Dortmunds Kaderplaner Michael Zorc hat in diesem Sommer alle Hände voll zu tun. Der aufgeblähte Kader muss noch um die ein oder andere Position verändert werden. Neun Profis sollen den BVB noch verlassen.

    Der Abgang von Alexander Isak ist in Sack und Tüten. Für rund 6,5 Millionen Euro Ablöse zieht es den Schweden fix zum spanischen Erstligisten Real Sociedad San Sebastian, bei dem der ambitionierte Angreifer einen langfristigen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnete.

    Isaks Modell sollen weitere Spieler folgen. In Summe verfügt der BVB über 35 Spieler, von denen laut BILD neun die Schwarz-Gelben noch vor dem Transferende am 31. August verlassen sollen. Vorderhand nehmen die Verkäufe von den zurückkehrenden Leihspielern.

    Andre Schürrle, Shinji Kagawa, Sebastian Rode, Felix Passlack, Jeremy Toljan und Dzenis Burnic spielen in den Dortmunder Planungen keine Rolle mehr. Rode wird trotz Verletzung wohl fest bei Eintracht Frankfurt unterkommen. Dynamo Dresden, an das Burnic verliehen war, bemüht sich ebenfalls um einen fixen Transfer.

    Der Vizemeister will sich noch an zwei neuen Spielern bedienen. Demnach genießen ein erfahrener, möglichst deutschsprachiger Innenverteidiger sowie ein Stoßstürmer oberste Priorität. Erforderlich hierfür ist aber erst mal, dass eine Vielzahl an Spielern den BVB verlässt.

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  6. Marco Reus hofft weiterhin auf erste Meisterschaft

    Lange Zeit sah es danach aus, als würde Marco Reus mit Borussia Dortmund seinen ersten Meistertitel einstreichen. Doch der BVB verspielte die Meisterschaft und ging am Ende ohne Trophäe aus der Saison. Die Gier des Kapitäns nach Titeln ist enorm.

    Zwischenzeitlich war Borussia Dortmund der gesamten Bundesliga-Konkurrenz enteilt, der Vorsprung auf den FC Bayern betrug satte neun Punkte. Am Ende gab der BVB seine gute Stellung aber aus der Hand. Wieder nur Vizemeister.

    Dieser Umstand wurmt vor allem Mannschaftskapitän Marco Reus, der sich mit inzwischen 30 Jahren weiterhin nach seiner ersten Deutschen Meisterschaft sehnt. "Ich habe mich sogar doppelt geärgert, denn wir haben den Titel nicht nur verpasst, sondern müssen uns dieses Versäumen auch selbst zuschreiben, weil wir zwischenzeitlich deutlich vorne lagen", sagt Reus im KICKER.

    Mit dem BVB heimste der deutsche Nationalspieler 2016/17 immerhin den DFB-Pokal ein. Das genügt Reus aber bei weitem nicht. "Meine Gier ist seit meinem ersten Tag beim BVB extrem ausgeprägt", sagt er weiter. Seit 2012 spielt Reus wieder für Schwarz-Gelb.

    Der Offensivmann sieht aber bereits das Ende am Licht des Karriere-Tunnels und sagt hinsichtlich seiner Titelambitionen: "Aber je näher das Ende der eigenen Karriere rückt, desto intensiver liegt das Augenmerk darauf. Seit ich in Dortmund dabei bin, waren wir etliche Male kurz davor. In den nächsten zwei, drei Jahren muss es jetzt dann aber auch mal klappen."

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  7. Shinji Kagawa kurbelt Wechsel nach Spanien an

    Trotz eines bis 2020 gültigen Vertrags besitzt Shinji Kagawa bei Borussia Dortmund keine Zukunft mehr. Offenbar beschäftigt sich der zuletzt bereits ausgeliehene Japaner intensiv mit einem Wechsel in spanische Gefilde.

    Shinji Kagawa hatte vor nicht allzu lange Zeit keinen Hehl daraus gemacht, in seiner Karriere unbedingt einmal in Spanien Fußballspielen zu wollen. Was bisher Wunschdenken des Japaners war, könnte schon bald in die Realität umgesetzt werden.

    Gemäß dem Radiosender CARRUSEL CONFIDENTAL hat der Nationalspieler den spanischen Agenten Arturo Canales engagiert. Der Berater soll konkrete Schritte einleiten, um Kagawa bei einem spanischen Klub unterzubringen.

    Das Unterfangen gestaltet sich aber wohl nicht gerade einfach. Bereits im Winter hatte der 30-Jährige mit einem Wechsel nach Spanien geliebäugelt – dementsprechende Nachfragen oder Angebote blieben jedoch aus.

    Stattdessen ging es für Kagawa ein halbes Jahr auf Leihbasis zu Besiktas Istanbul, wo er allenfalls in wenigen Auftritten zu überzeugen wusste.

    Canales, der unter anderem Gerrard Pique und Ivan Rakitic beratend zur Seite steht, soll Kagawas Spanien-Traum endlich erfüllen.

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