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Borussia Dortmund: Juli 2019

8 Meldungen aus dem Juli 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. Marco Reus: FC Bayern eine "bärenstarke Mannschaft"

    Borussia Dortmund verfügt laut Marco Reus über das nötige Rüstzeug, um dem FC Bayern im Rennen um die Meisterschale Paroli bieten zu können. Dem Bundesliga-Erzrivalen attestiert er auch ohne weitere Neuzugänge überdurchschnittliche Qualität.

    Im Herzschlagfinale der Vorsaison behielt der FC Bayern letzten Endes knapp mit zwei Punkten Vorsprung die Oberhand.

    Borussia Dortmund hat sich für die neue Spielzeit ambitionierte Ziele gesetzt, der Meistertitel soll her.

    Wenn es Schwarz-Gelb gelinge, sich als Team zu finden, bestünden "große Möglichkeiten, das Ziel zu erreichen", gibt sich Marco Reus in einer Medienrunde optimistisch.

    Der frischgebackene Fußballer des Jahres ließ in jedem seiner bisherigen Interviews durchblicken, nur ein Ziel zu verfolgen: die Meisterschaft mit dem BVB.

    Der 30-Jährige ist sich dennoch im Klaren darüber, dass das geplante Unterfangen nicht einfach umzusetzen ist. Die Bayern haben zwar "Qualitätsspieler verloren", wie Reus sagt.

    Der Serienchampion verfüge allerdings auch ohne weitere Neuzugänge über eine "bärenstarke Mannschaft".

    Im selben Atemzug will Reus RB Leipzig mit seinem neuen Trainer Julian Nagelsmann keineswegs unterschätzen. Die Sachsen könnten laut dem BVB-Star aus dem Rennen an der Ligaspitze einen Dreikampf machen.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. Marco Reus zum Fußballer des Jahrs gekürt

    Marco Reus hat sich bei der Wahl zum Fußballer des Jahres durchgesetzt. Bei den Trainern ist Jürgen Klopp vom FC Liverpool ganz vorn.

    Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund landete bei der vom KICKER unter Sportjournalisten durchgeführten Wahl auf Platz eins vor Bayer Leverkusens Kai Havertz und Joshua Kimmich vom FC Bayern München.

    Bereits 2012 wurde Marco Reus – damals noch im Trikot von Borussia Mönchengladbach – als Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

    Der 30-Jährige wertete die Auszeichnung als Anerkennung seiner Leistungen nach seinem Kreuzbandriss 2017. Nach einer solchen Verletzung zurückzukommen sei schwierig.

    "Das macht mich auf jeden Fall stolz und zeigt, dass ich nach meiner Verletzung einen guten Weg eingeschlagen habe", sagte Reus, der als Kapitän maßgeblichen Anteil an der Vize-Meisterschaft der Dortmunder hatte, dem Magazin.

    Auch Bundestrainer Joachim Löw lobte den Star von Borussia Dortmund als Spieler, der den Unterschied ausmachen könne. "Marco ist sehr gereift, hat dabei seinen Esprit und seine Frische aber nicht verloren."

    Wie bei Marco Reus lagen auch bei Jürgen Klopp sieben Jahre zwischen den Auszeichnungen.

    2012 hatte der heutige Coach des FC Liverpool den BVB zum Double geführt und wurde dafür als "Trainer des Jahres" geehrt, nun nach seinem Sieg mit den Reds in der Champions League.

    Friedhelm Funkel und Adi Hütter, die in der Bundesliga mit Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt unerwartet erfolgreich waren, landeten auf den Plätzen zwei und drei.

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  4. Piszczek-Verlängerung? Michael Zorc lobt den Polen

    Lukasz Piszczek hatte öffentlich angekündigt, sich sehr gut vorstellen zu können, nach 2020 ein weiteres Jahr für Borussia Dortmund zu spielen. Kaderplaner Michael Zorc zeigt sich angetan von der Idee des Polen.

    Bei Borussia Dortmund gehört Lukasz Piszczek zu den Publikumslieblingen. Nach seinem Vertragsende 2020 wollte er seine aktive Karriere eigentlich im BVB-Dress beenden, vor Kurzem formulierte er aber den Wunsch, noch ein Jahr in Schwarz-Gelb dranzuhängen.

    Bei Sportdirektor Michael Zorc tritt der Rechtsverteidiger offene Türen ein. "Ich habe das wohlwollend und gern zur Kenntnis genommen", erklärt der Dortmunder Planer dem KICKER. "Wir wissen, was wir an ihm haben. Lukasz ist ein fantastischer Spieler und ein fantastischer Mensch."

    Es sei daher durchaus vorstellbar, den Vertrag nochmals zu verlängern, sagt Zorc. Piszczeks BVB-Werdegang hat seinen Ursprung im Jahr 2010, damals wechselte er ablösefrei von Hertha BSC an den Borsigplatz.

    Wegen des Mittelfußbruchs von Achraf Hakimi kam Piszczek in der vorigen Saison auf insgesamt 26 Pflichtspiele. Der 34-Jährige war den Großteil der Saison aber ebenfalls verletzt. Der junge Mateu Morey kam noch als weitere Alternative für hinten rechts in den Kader.

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  5. Diadie Samassekou kurz vor Wechsel zum BVB

    Borussia Dortmund wird trotz Rekordausgaben in Höhe von knapp 130 Millionen Euro noch mal auf dem Transfermarkt tätig werden. Diadie Samassekou befindet sich auf direktem Weg in den Westen Deutschlands, viel gibt es nicht mehr zu klären.

    Diadie Samassekou wird offenbar mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit Borussia Dortmunds externer Neuzugang Nummer sechs. Laut den SALZBURGER NACHRICHTEN wird der BVB in den nächsten Tagen die Verpflichtung des Maliers final abwickeln.

    Konkurrenz soll es von Paris Saint-Germain, Olympique Lyon und der TSG Hoffenheim gegeben haben, Samassekou habe sich jedoch mit dem BVB auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Lediglich der obligatorische Medizincheck sei als letzte Hürde zu nehmen, heißt es.

    Als Ablöse werden rund 20 Millionen Euro fällig. Samassekou kehrt am heutigen Mittwoch aus seinem verlängerten Sommerlaub zurück, den er von RB Salzburg für die Teilnahme am Afrika-Cup zugesprochen bekam. In der Mozartstadt wolle er allerdings nur noch private Dinge klären.

    Direkt verquickt dürfte die Personalie mit Julian Weigl sein. Der ehemalige deutsche Nationalspieler wird schon seit Längerem mit einem Abgang in Verbindung gebracht, sein Förderer und PSG-Trainer Thomas Tuchel zeigt dem Vernehmen nach reges Interesse.

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  6. BVB winkt Ausrüster-Geldsegen

    Borussia Dortmund und Ausrüster Puma befinden sich in intensiven Gesprächen um eine Verlängerung der Zusammenarbeit. Dabei geht es um Hunderte Millionen Euro.

    Seit 2012 ist der Hersteller aus Herzogenaurach Partner der Schwarz-Gelben und hat noch einen Vertrag bis 2022. Nun soll die Zusammenarbeit laut SPORT BILD vorzeitig um zehn weitere Jahre ausgedehnt werden.

    Schon seit März laufen Gespräche zwischen Puma und Borussia Dortmund, wie der KICKER damals vermeldet hatte. Eine Einigung stehe kurz bevor.

    "Wir befinden uns mit Puma in guten und zielführenden Gesprächen, in denen wir uns zuletzt deutlich angenähert haben", bestätigte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer.

    Mit dem neuen Vertrag, der ab 1. Juli 2020 laufen soll, soll der BVB bis zu 30 Millionen Euro pro Saison verdienen – für zehn Jahre also 300 Millionen Euro. "Zahlen kommentieren wir nicht. Was ich aber sagen kann: Borussia Dortmund wird einen deutlich werthaltigeren Vertrag abschließen als bisher", ergänzte Cramer.

    Zuletzt hatte Puma mit dem englischen Meister Manchester City – und den weiteren Teams aus der ManCity Football Group – auf eine zehnjährige Partnerschaft und zahlt dafür bis 2029 knapp eine halbe Milliarde Euro.

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  7. BVB-Ikone Lukasz Piszczek kokettiert mit Verlängerung

    Bei Borussia Dortmund könnte im nächsten Sommer ein neues Zeitalter anbrechen. Nämlich dann, wenn Lukasz Piszczek Schwarz-Gelb aufgrund seines auslaufenden Vertrags verlässt. Die Vereinsikone kann sich aber durchaus vorstellen, das ein oder andere Jahr beim BVB dranzuhängen.

    Lukasz Piszczek ist bei Borussia Dortmund längst zur Institution geworden. Weitere Jahre am Rheinlanddamm sind bisher nicht vorgesehen, sein Vertrag läuft zum 30 Juni 2020 offiziell aus. Der Pole liebäugelt jedoch mit einer nochmaligen Verlängerung der Partnerschaft.

    "Ich kann hier nicht eindeutig sagen, dass ich meine Karriere im nächsten Jahr beenden werde. Wir werden sehen, wie es läuft. Und falls dann die Option besteht zu verlängern, stehe ich dem durchaus offen gegenüber", erklärt Piszczek bei PRZEGLAD SPORTOWY.

    Trotz seiner inzwischen 34 Jahren spielte der ehemalige polnische Nationalspieler eine gewichtige Rolle in Dortmund. So stand er in der vorigen Saison immerhin in 26 Pflichtspielen (1 Tor/6 Assists) auf dem Platz – und das auf der laufintensiven Außenverteidiger-Position.

    Ob erneut so viele Einsätze nötig sind, wird sich in der Vorbereitung darstellen. Der lange verletzte Achraf Hakimi steigt nach seinem Sonderurlaub im Zuge des Africa-Cup wieder ins Mannschaftstraining ein, Neuzugang Mateu Morey scharrt ebenfalls mit den Hufen.

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  8. Der beste deutsche Verteidiger? Marco Reus meldet sich zu Wort

    Die neun verspielten Punkte aus der Vorsaison sorgen noch immer für Frust bei Borussia Dortmund. Daher wollen sie nun mit Titeln dem entgegenwirken.

    "Wir müssen jetzt damit anfangen, jeden Tag daran zu glauben, dass wir einiges erreichen können", kündigte Marco Reus beim Trainingsauftakt an. Dann sprach der Kapitän von Borussia Dortmund ganz konkret von Titeln.

    "Auch aufgrund unserer vergangenen Saison und aufgrund unserer Transfers muss es unser Ziel sein, am Ende ganz oben zu stehen und auch im Pokal und in der Champions League besser abzuschneiden", forderte der Mittelfeldspieler deutlich. Zuletzt holte Bayern München siebenmal nacheinander die deutsche Meisterschaft.

    Mit Mats Hummels, Julian Brandt, Thorgan Hazard und Nico Schulz haben sich die Schwarz-Gelben verstärkt und vor allem Rückkehrer Hummels wird intern als Schlüssel zur Meisterschaft gesehen.

    Bei Bayern soll der Weltmeister von 2014 die Konkurrenz mit Neuzugang Lucas Hernandez und Niklas Süle gefürchtet haben.

    "Beide sind große Innenverteidiger. Niklas ist vielleicht ein bisschen schneller unterwegs, dafür hat Mats vielleicht das bessere Auge für den Gegner und die Mitspieler", erklärte Reus zur Diskussion, wer den der beste deutsche Innenverteidiger ist.

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  9. Hoeneß stichelt gegen den BVB

    Borussia Dortmund hat in diesem Sommer schon 130 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben. Uli Hoeneß zweifelt aber noch an der Stärke des Gegners.

    "Der BVB hat viele Spieler gekauft", meinte der Präsident der Münchener am Sonntagabend in Köln bei der Premiere der Dokumentation über Toni Kroos und ergänzte: "Ob er sich verstärkt hat, sehen wir im Laufe der Saison."

    Borussia Dortmund verpflichtete zuletzt Mats Hummels für mehr als 30 Millionen Euro vom FC Bayern. Zuvor hatten sie schon Julian Brandt (25 Millionen/Bayer Leverkusen), Thorgan Hazard (25,5 Millionen/Borussia Mönchengladbach) und Nico Schulz (25,5 Millionen/TSG Hoffenheim) geholt. Zudem nahmen sie Barca-Leihgabe Paco Alcacer fest unter Vertrag.

    Beim FC Bayern sucht man noch die Verstärkungen. Bisher holten die Münchner Lucas Hernandez (80 Millionen/Atletico Madrid), Benjamin Pavard (35 Millionen Euro/VfB Stuttgart) und Fiete Arp (3 Millionen/Hamburger SV). Arjen Robben und Franck Ribery werden den Verein aber auch verlassen.

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