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Borussia Dortmund: August 2019

9 Meldungen aus dem August 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. Gerät der BVB bei Guerreiro ins Hintertreffen?

    Borussia Dortmund will den noch bis 2020 gebundenen Raphael Guerreiro unbedingt halten, strebt eine Verlängerung an. Doch Paris Saint-Germain könnte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen.

    Paris Saint-Germain will Borussia Dortmund offenbar ausstechen und lockt  Raphael Guerreiro mit einem satten Gehalt.

    Laut BILD bietet der französische Meister dem Portugiesen ein Jahresgehalt von acht Millionen Euro.

    Das sind ganze drei Millionen mehr als der Bundesligist bei einer Vertragsverlängerung zahlen will. Aktuell verdient der Nationalspieler drei Millionen Euro bei den Schwarz-Gelben.

    Raphael Guerreiro soll rund 25 Millionen Euro Ablöse kosten, der Wechsel hängt laut der Zeitung nur noch an einer Entscheidung von ihm selbst.

    In Frankreich heißt es hingegen, dass erst ein anderer PSG-Spieler gehen muss.

    Allen voran wird Neymar mit einem Wechsel gen Real Madrid oder Barcelona in Verbindung gebracht. Aber auch ein Verkauf Julian Draxlers sei nicht ausgeschlossen.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. Zorc erläutert ablösefreien Lewandowski-Abgang

    Als Robert Lewandowski Borussia Dortmund im Sommer 2014 ablösefrei in Richtung FC Bayern verließ, reagierten im schwarz-gelben Lager viele verärgert auf das Management. Sportdirektor Michael Zorc erläutert, warum es zu diesem Szenario gekommen ist.

    Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat sich zum ablösefreien Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Bayern erklärt.

    Es sei richtig gewesen, den Angreifer zu den damals gegebenen Umständen nicht zu verkaufen, sagt der BVB-Manager gegenüber der Sport Bild.

    Und weiter: "Es war auch ein Zeichen an alle anderen Vereine, dass wir in so einer Situation nicht einknicken und einen Spieler auch bei einem Jahr Restlaufzeit halten, wenn unsere Forderungen nicht erfüllt werden."

    Die Interessenten standen damals Schlange, neben dem FC Bayern hatten der FC Barcelona und zahlreiche Premier-League-Vereine die Fährte aufgenommen.

    In seiner letzten Dortmunder Saison erzielte Lewandowski starke 20 Bundesliga- sowie sechs Champions-League-Tore.

    Der erhoffte Erfolg blieb damals allerdings aus. In der Bundesliga reichte es abermals nur zum 2. Platz hinter dem bayrischen Krösus, in der Champions League war nach dem Viertelfinale gegen Real Madrid (0:3, 2:0) vorzeitig Schluss.

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  4. Kehl klärt auf: Warum der BVB klare Ziele formulierte

    Schon weit vor dem Saisonstart ist Borussia Dortmund nach vorne geprescht, und zwar mit den Ansprüchen an sich selbst. Die Meisterschaft soll es in dieser Saison unbedingt sein, heißt es aus jeder BVB-Kehle. Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl erklärt die offensive Herangehensweise.

     

    Borussia Dortmund will in der am Freitagabend startenden Saison dem FC Bayern endlich den Meistertitel streitig machen.

    Diese Zielsetzung ist im Chor aus der Dortmunder Strobelallee zu vernehmen. Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl liefert bei BILD die Beweggründe.

     

    "Wir standen 21 Spieltage lang auf Platz 1. Schon allein deshalb ist unser neuer Anspruch aus der Mannschaft heraus entstanden", meint der Manager mit Rückblick auf die vergangene Saison.

    Neben der spektakulären Rückkehr von Mats Hummels wurden hochambitionierte Spieler wie Julian Brandt, Thorgan Hazard, und Nico Schulz geholt.

     

    Es sei darüber hinaus klar gewesen, dass auch angesichts der erfolgreich bestrittenen Transferperiode das Ziel Meisterschaft ausgesprochen wurde, so Kehl: "Wir möchten ambitioniert sein, den nächsten Schritt machen."

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  5. Andre Schürrle schießt neuen Klub zum Sieg

    Kaum hat Andre Schürrle ein neues Umfeld, klappt es auch wieder mit dem Toreschießen.

    Der 28-Jährige hat seinen neuen Verein Spartak Moskau mit seinem Tor zum 2:1-Endstand in die nächste Runde der Europa-League-Qualifikation geschossen. Bereits das Hinspiel hatte der Hauptstadtklub gegen den FC Thun mit 3:2 gewonnen.

    Für Andre Schürrle war es sogar schon der zweite Treffer im Dress seines neuen Arbeitgebers. Schon am vergangenen Spieltag trug sich der Ex-Dortmunder beim 3:1-Erfolg gegen Akhmat Grozny in die Torschützenliste ein.

    Aber nicht nur treffen kann der Weltmeister von 2014 wieder, sondern auch Tore vorbereiten. Gegen Thun legte er das 1:1 auf, auch im Hinspiel und in der Liga glänzte Schürrle schon als Vorlagengeber.

    Aktuell ist der Offensivspieler von Borussia Dortmund nur an Spartak ausgeliehen. Die Russen besitzen für Schürrle, der in der Vor-Saison mit Fulham aus der Premier League abgestiegen war, jedoch eine Kaufoption über acht Millionen Euro.

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  6. Marcel Schmelzer für immer beim BVB?

    Ohne Frage: Auch wenn Marcel Schmelzer bei Borussia Dortmund nicht mehr zu den Stammkräften zählt, ist er die Institution schlechthin bei den Schwarz-Gelben. Trotz seines gesunkenen Spielwertes für die Mannschaft, kann er sich ein Karriereende bei seinem einstigen Jugendklub vorstellen.

    Auch in der neuen Saison dürfte Marcel Schmelzer nach der Verpflichtung von Nico Schulz nur auf wenig Einsatzminuten kommen. Für den Linksverteidiger, der bereits seit 2005 im Dienst von Borussia Dortmund steht, allerdings kein Problem. Sogar ein Karriereende beim BVB kommt für ihn infrage.

    "Ich würde natürlich gerne, weil ich jetzt schon in mein fünfzehntes Jahr hier gehe, meine Karriere auch hier zu Ende führen", erläutert Schmelzer bei SCHWATZGELB.DE. Noch ist sein Vertrag an der Strobelallee bis 2021 gültig, bei Ende wäre er 33 Jahre alt. Somit müsste der Kontrakt mindestens noch einmal verlängert werden.

    Schmelzer legt sein Schicksal aber auch in die Hände des Managements. Denn: "Wenn man aber irgendwann auf mich zukommt und sagt, dass es besser wäre, noch mal getrennte Wege zu gehen, dann muss ich mich damit auseinandersetzen." Gerüchte um einen Fortgang taten sich schon mal auf. Beispielsweise damals, als ihm die Spielführerbinde entzogen wurde.

    Sehr gut möglich, dass es ihn bei einem BVB-Abschied noch mal über die deutsche Landesgrenze hinauszieht. "Dann wiederum würde ich es sehr interessant finden, etwas anderes zu sehen. Ein weiter entfernter Verein, etwas 'Exotischeres', wäre für mich sehr interessant", meint der heute 31-Jährige, der im Zuge dessen von Asien oder den USA spricht, sich aber nicht festnageln will: "Da wäre das Gesamtpaket wichtig. Es müsste aber schon einiges zusammenkommen, damit ich den Verein verlasse."

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  7. Watzke bezeichnet Reus als BVB-Legende

    Borussia Dortmund peilt in der neuen Saison den Titelgewinn an. Ein wichtiger Mosaikstein wird Marco Reus sein, worüber sich alle einig sind. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dreht das Rad noch ein Stückchen weiter, adelt den Kapitän sogar als Vereinslegende.

    Wer sich bei Borussia Dortmund in der Öffentlichkeit äußert, wird schnell nach dem kommenden Saisonziel befragt.

    Die Meinung darüber ist einhellig: Die neunte deutsche Meisterschaft soll am Ende im schwarz-gelben Palmares stehen. Marco Reus wird hierbei eine Schlüsselrolle einnehmen.

    Über den Kapitän sagt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei RTL: "Marco Reus ist unverwechselbar. Er ist jetzt schon eine Legende in Dortmund und das wird sich über die nächsten Jahre noch weiter verstärken."

    Watzke vergleicht die Reus-Story mit Uwe Seeler und Wolfgang Overath, die dem Hamburger SV respektive dem 1. FC Köln die Treue schworen.

    "Overath hätte vier bis fünf Meisterschaften mehr auf seiner Visitenkarte haben können", führt Watzke aus. Dieser habe jedoch den 1. FC Köln und die Stadt geliebt, "genauso wie es Marco macht. Am Ende des Tages zahlt das auf die Karriere ein".

    Reus sehnt sich nach seiner ersten Meisterschaft, 2016/17 stand immerhin der DFB-Pokalsieg zu Buche.

    Dass es aber auch in dieser Saison nicht einfach wird, den FC Bayern vom Thron zu stoßen, wissen sie an der Strobelallee.

    "Wir haben mit dem FC Bayern einen riesigen Rivalen. Wir werden nichtsdestotrotz alles in die Waagschale werfen, um Deutscher Meister zu werden", ruft Watzke den Titelkampf aus.

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  8. Mats Hummels: Das war der größte Anreiz für meinen BVB-Wechsel

    Mats Hummels misst seinen Titeln mit Borussia Dortmund 2011 und 2012 (Meisterschaft, Pokal) offenbar mehr Wertschätzung bei als seinen Meisterschaften mit Bayern München.

    "Einzelne Siege und Titel werden hier sicher besonders emotional gefeiert. Auf diese besondere Atmosphäre rund um den Verein, auch im Stadion, habe ich große Lust", sagte  der ehemalige Nationalverteidiger gegenüber dem KICKER: "Wenn es läuft, sind die Menschen hier besonders euphorisch und enthusiastisch."

    Hummels war 2016 von den Schwarzgelben zu seinem Jugendverein Bayern München zurückgekehrt. Drei Jahre später heuert er wieder beim BVB an, obwohl er viele andere Angebote hatte.

    Ein wichtiger Grund für war die in Aussicht gestellte Führungsrolle in Dortmund: "Mit am meisten hat mich Aki Watzke mit der Rolle getroffen, die ich einnehmen soll - auch mit anzuführen. Das war für mich mit der größte Anreiz."

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  9. So begeistert ist BVB-Boss Watzke von Trainer Favre

    In der vergangenen Saison hat Lucien Favre mit Borussia Dortmund fast die Meisterschaft geholt. Nun ist der Druck höher, doch das Vertrauen in ihn ist groß.

    "Für mein Empfinden ist Lucien fachlich in der Bundesliga absolut top", schwärmte Hans-Joachim Watzke in der SPORT BILD. "Deswegen sind wir sehr glücklich mit ihm und haben seinen Vertrag in der Sommerpause bis 2021 verlängert."

    Lucien Favre gilt als detailversessen und mehr Professor denn harter Hund. Die Vermittlung von Inhalten sei daher auch "sensationell gut". "Er legt großen Wert darauf, dass die Spieler seine Vorgaben nicht nur umsetzen, sondern auch verstehen", ergänzte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund.

    Während es mit Vorgänger Thomas Tuchel noch Kommunikationsprobleme gab, sei der Austausch zwischen Cheftrainer und Sportdirektor Michael Zorc "permanent" und die Zusammenarbeit "sehr gut". "Sie verstehen sich blendend", bestätigte Watzke.

    Der BVB trifft am Freitagabend im DFB-Pokal in Düsseldorf auf den Drittligisten KFC Uerdingen, wo Ex-Spieler Kevin Großkreutz unter Vertrag steht.

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  10. Zorc wettert: Kimmich hätte Rot sehen müssen!

    Der Tritt von Joshua Kimmich gegen Jadon Sancho erhitzt noch immer die Gemüter bei Borussia Dortmund. Nun meldet sich Sportchef Michael Zorc zu Wort.

    "Das ist eine glasklare Rote Karte. Der Ball war im Aus, das Spiel war unterbrochen. Dann war es eine deutliche Tätlichkeit von Joshua Kimmich", schimpfte der Ex-Profi bei FUNKE SPORT über den bayerischen Außenverteidiger und dessen Foul in der 76. Minute des Supercups zwischen Bayern München und Borussia Dortmund.

    Viel mehr regte sich Michael Zorc aber auch über den Videoassistenten auf. "Nach Ansicht der Bilder fehlt mir jegliches Verständnis, aber wirklich jegliches Verständnis dafür, wie man da in Köln im Keller sitzen kann und sagen kann: Das ist eine Gelbe Karte", sagte der BVB-Sportdirektor nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen den deutschen Rekordmeister.

    Kimmich selbst war sich keiner Schuld bewusst und regte sich nach dem Spiel bei DZAN sogar noch über die Gelbe Karte auf. Denn: "Ich habe aber nicht nach ihm getreten. Es war nicht meine Absicht."

    Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamdzic pflichtete dem Nationalspieler bei und erklärte, dass er auf das Zeigen der Gelben Karte verzichtet hätte. Völlig unverständlich für seinen Dortmunder Kollegen. "Er tritt ihm mit Absicht auf den Fuß und der Tritt geht in Richtung Knöchel. Es kann keine andere Entscheidung als Rot geben. Da kann man 35 Seminare bekommen, in dem Moment, in dem das so bewertet wird, braucht man den Video-Schiedsrichter nicht", wetterte Zorc weiter.

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