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Borussia Dortmund: September 2019

9 Meldungen aus dem September 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. Heftige Worte: Marco Reus platzt der Kragen

    Borussia Dortmund kam am Sonntag bei Eintracht Frankfurt nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Auf mögliche Mentalitätsprobleme angesprochen, reagierte BVB-Kapitän Marco Reus höchst aufbrausend.

    Das Eigentor von Thomas Delaney in der 88. Minuten verhinderte, dass Borussia Dortmund bei Eintracht Frankfurt dreifach punktete. Auf Nachfrage eines SKY-Reporters reagierte BVB-Kapitän Marco Reus im Nachklapp des Spiels dünnhäutig.

    "Das geht mir so auf die Eier. Das 2:2 war ein Mentalitätsproblem? Wir haben uns dumm angestellt beim 2:2, auf jeden Fall. Aber kommt mir jetzt nicht mit eurem Mentalitätsscheiß. Jede Woche immer dieselbe Kacke", raunzte Reus ins Mikrophon.

    Es habe mit richtigem Defensivverhalten zu tun, dass man wisse, wenn man 2:1 in Front liege, "dass Frankfurt immer wieder zurückkommen kann. Da müssen wir die letzten fünf Minuten dann einfach besser gegenhalten. Aber kommt mir jetzt bitte nicht mit Mentalität. Jetzt ist langsam mal gut."

    Die Schwarz-Gelben hatten die Möglichkeit, sich mit einem Sieg vor den FC Bayern auf Tabellenposition zwei zu stellen. Mit zehn Punkten aus fünf Spielen rangiert das Team von Lucien Favre stattdessen auf Rang drei.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. Klopp-Berater: Darum stockt die Vertragsverlängerung mit Liverpool

    Der FC Liverpool würde lieber heute als morgen den Vertrag mit Jürgen Klopp verlängern. Doch der Erfolgstrainer zögert. Sein Berater erklärt warum.

    "Wir werden sehen, wohin die Reise geht", sagte Marc Kosicke bei SPOX. Da der Kontrakt seines Mandanten noch bis 2022 läuft, hätten sie noch "ein bisschen Zeit", um sich zu entscheiden.

    Schon Ende vergangenen Jahres habe der FC Liverpool vorgefühlt, verriet Kosicke. "Da meinte ich: Lasst uns lieber noch warten."

    Denn für Jürgen Klopp und seine Frau Ulla sei nicht nur das Sportliche von belang. Dem Deutschen schlägt auch das englische Wetter aufs Gemüt.

    "Ulla und Jürgen stehen morgens auf und es ist dunkel. Wenn sie sich abends wiedersehen, ist es auch dunkel oder es ist grau und es gibt Nieselregen", erklärte der Berater weiter.

    Die deutsche Handhabe mit Winterpause und Trainingslagern in südlichen Gefilden sei da deutlich angenehmer. Die Reds hatten sich in den vergangenen Spielzeiten auch immer wieder Kurztrainingslager in Spanien gegönnt.

    Klopp, der seit 2015 in Liverpool arbeitet, wäre bei Vertragsende sieben Jahre Trainer des Champions-League-Siegers gewesen – so lange wie in Mainz und Dortmund. Und im gleichen Jahr läuft der Vertrag von Joachim Löw als Bundestrainer aus.

    Schon vor Monaten brachte Kosicke seinen Schützling für den Job ins Gespräch. "Jürgen selbst hat mal gesagt, dass für den Fall, dass Jogi Löw irgendwann nicht mehr Bundestrainer sein möchte und die Konstellation so wäre, dass er das machen könnte, dies eine Option für ihn sei", erklärte der Agent in der WELT.

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  4. Wegen Havertz: Bosz-Spitze gegen Marco Reus

    Marco Reus hat sich im Werben um Kai Havertz eingeschaltet. Bei Borussia Dortmund sorgte das für Verwunderung, bei Bayer Leverkusen für Erleichterung.

    So sieht es zumindest Trainer Peter Bosz. Er wägt sogar einen kleinen Vorteil auf Seiten der Werkself. "Es ist besser, wenn Spieler vom Gegner sich mit anderen Dingen beschäftigen, als zu liefern", meinte der Niederländer über den deutschen Nationalspieler vom kommenden Gegner.

    Für den Coach von Bayer Leverkusen habe das Spiel gegen Borussia Dortmund Vorrang vor jeden Transfergerüchten. Und Bosz rechnet sich einen Punktgewinn aus, stellt klar:"Sie haben gute Spieler, aber gute Spieler sind nicht immer eine gute Mannschaft."

    Beide Teams bauen auf viel Ballbesitz, eines muss also sehr wahrscheinlich mit weniger auskommen. Das soll nicht Leverkusen sein, unterstrich Kevin Volland. "Wir wollen in Dortmund auf jeden Fall mutig spielen. Und wenn man das gegen einen solch guten Gegner macht, sich traut und mit einer breiten Brust hinfährt - und das können wir auch -, dann kann man auf dem Platz extrem viel Spaß haben", sagte der Stürmer.

    Zudem sei Borussia Dortmund nach der Pleite bei Union Berlin angeschlagen. "Unsere Aufgabe wird es sein, auch in Dortmund Kontrolle über das Spiel zu haben. Das ist über Ballbesitz möglich, aber auch durch gutes Gegenpressing", erklärte Volland. "Dortmund hat eine Wahnsinnsqualität. Sie spüren jedoch Druck nach der Niederlage bei Union Berlin. Es wird ein ausgeglichenes Spiel, obwohl ich sagen würde, dass Dortmund schon noch der Favorit ist."

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  5. Zwist mit Lucien Favre? Michael Zorc spricht Klartext

    Haben sich Lucien Favre und die sportliche Führung von Borussia Dortmund überworfen? Nein, heißt es von beiden Seiten und der Vorfall aus Berlin wurde kleingeredet.

    Nach der 1:3-Klatsche bei Aufsteiger Union hatte der Coach der Schwarz-Gelben indirekt das Ziel Meisterschaft, was vom BVB ausgegeben worden war, angezweifelt. "Wir müssen aufpassen, was wir sagen. Es ist viel zu tun, wir können es nicht mehr ändern", meinte der Schweizer.

    Kurz vor der Länderspielpause so ein Satz! Michael Zorc, seines Zeichen Sportdirektor beim BVB, zeigte sich verwundert über die anschließende Berichterstattung und der Interpretation, dass Lucien Favre das Saisonziel anzweifele.

    "Wir haben da keinen Dissens. Glauben Sie denn, wir geben ein Ziel aus, ohne mit dem Trainer vorher gesprochen zu haben? Das ist doch irrsinnig! Wie oft sollen wir das denn noch wiederholen?", wetterte Zorc vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen.

    Und auch der Trainer beteuerte, dass alles in Ordnung sei. Er sei nie vom gemeinsamen Ziel abgerückt. "Ich habe als Trainer immer das Maximum gewollt. In der letzten Saison haben wir bis zum Schluss um die Meisterschaft gespielt", entgegnete er.

    Vielmehr habe er erklären wollen, nicht nach jedem Spiel über den Titel zu reden. "Ich muss mich auf meinen Job konzentrieren." Außerdem, warf Zorc ein, "kriegen wir dadurch auch keinen Punkt mehr".

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  6. Die Chancen für die deutschen Teams in der Königsklasse

    Bald ist es wieder soweit! Nachdem die nationalen Ligen alle ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen haben, rollt auch auf europäischer Ebene wieder der Ball. Die UEFA Champions League gehört zu den prestigeträchtigsten Wettbewerben im Fußball. Für einen Vereinsfußballer ist es der größte zu erreichende Mannschaftstitel. Auch dieses Jahr geht die Bundesliga wieder mit vier Vertretern an den Start. Auf https://de.uefa.com/ gibt es alle genauen Informationen zu den Lostöpfen. Wir schauen, was die Gruppenauslosung für Bayern, Dortmund, Leipzig und Leverkusen gegeben hat. Welche Mannschaft hat gute Chancen auf das Achtelfinale?

    Losglück für die Bayern?

    Der deutsche Rekordmeister gehört immer zum erweiterten Favoritenkreis in der Champions League. Zwar lief es in der letzten Saison nicht gerade nach Plan, schon im Achtelfinale war gegen den späteren Sieger Liverpool Schluss, doch trotzdem gehören die Bayern bei https://www.betfair.com/de mit einer Quote von 11,00 (Stand 17.9.) zu den Anwärtern auf die Trophäe. Nach der Gruppenauslosung können die Verantwortlichen bei den Bayern zufrieden sein. Das Duell gegen den letztjährigen Finalisten Tottenham Hotspur dürfte sich relativ ausgeglichen gestalten und gegen Olympiakos Piräus sowie Roter Stern Belgrad geht man als klarer Favorit ins Rennen. Voraussichtlich wird sich in den Spielen mit den Engländern das Rennen um den Gruppensieg entscheiden.

    Todesgruppe für Bayer Leverkusen

    Jedes Jahr gibt es in der Champions League mindestens eine Todesgruppe. Diesmal hat es Bayer Leverkusen erwischt. Zusammen mit Atletico Madrid, Juventus Turin und Lokomotive Moskau können sich die Leverkusener höchstens ganz geringe Außenseiterchancen auf ein Weiterkommen ausmalen. Während Juventus mit Cristiano Ronaldo als Topfavorit in die Gruppe geht, steht ihnen Atletico eigentlich in nichts nach. Beide Vereine haben die K.-o.-Runde in den letzten Jahren quasi abonniert. Für Leverkusen bleibt höchstwahrscheinlich nur der Kampf um Platz drei, welcher zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Doch vielleicht ist ja auch mehr drin für die Elf von Peter Bosz.

    Schwierige Aufgabe für Borussia Dortmund

    Auch Dortmund ist mittlerweile ein sicherer Kandidat für das Achtelfinale. Dieses Jahr hat der BVB allerdings eine harte Gruppe zugelost bekommen. Neben Slavia Prag und Inter Mailand muss sich die Mannschaft von Lucien Favre mit dem großen FC Barcelona auseinandersetzen. Hier kommt es auch zum Wiedersehen mit Ousman Dembele. Im Grunde genommen ist das Rennen um das Weiterkommen in dieser Gruppe völlig offen. Bei den Spielen zwischen dem BVB, Barca und Inter wird es auf die Tagesform ankommen.

    Leipzig will ins Achtelfinale

    Erstmals in der Clubgeschichte will der RB Leipzig das Achtelfinale der Champions League erreichen. Doch in der vermeintlich machbaren Gruppe mit Zenit St. Petersburg, Benfica Lissabon und Olympique Lyon lauert so mancher Stolperstein. Auch in dieser Gruppe kann jeder jeden schlagen. Trainer Julian Nagelsmann brennt zumindest auf seine zweite Champions League Saison in Folge.

    Aus deutscher Sicht dürfte die Gruppenphase der Champions League einige Kracher zu bieten haben – sei es Dortmund gegen Barca, Bayern gegen Tottenham oder Leverkusen gegen Juve. Die Königsklasse wartet auch in dieser Saison mit vielen Spitzenspielen auf – alle Partien auf einen Blick gibt es bei https://www.transfermarkt.de/. Und wer weiß, vielleicht gelingt allen vier deutschen Vereinen das Weiterkommen ins Achtelfinale. Möglich ist alles.

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  7. Andrii Yarmolenko kartet gegen den BVB nach

    Nach nur einer Saison wurde das Missverständnis zwischen Andrii Yarmolenko und Borussia Dortmund beendet. Der Ukrainer äußert sich zu seinem damaligen Aus beim BVB – und zeigt sich darüber mehr als überrascht.

    Mehr als lose Ansätze waren bei Andrii Yarmolenko während der Saison 2017/18 nicht zu erkennen. So schickte sich Borussia Dortmund nach einem Jahr an, einen Abnehmer für den 25-Millionen-Einkauf zu finden. Im vorigen Sommer folgte schließlich der Wechsel zu West Ham United.

    "Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass ich Dortmund so schnell verlassen würde", resümiert Yarmolenko bei SPORT.UA sein kurzes Gastspiel. "Aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich nach England gegangen bin. Bei West Ham bin ich glücklich."

    Auch auf der Insel ging die erste Saison eher suboptimal zu Ende. Yarmolenko stand wegen eines Achillessehnenrisses über eine halbes Jahr nicht zur Verfügung. Im Heimspiel gegen Norwich City (2:0) erzielte der Flügelstürmer seinen ersten Treffer seit langer Zeit.

    Seinen Fortgang aus Dortmund hatte sich der heute 29-Jährige allerdings doch etwas anders vorgestellt. Er sei kein Mädchen, das beleidigt ist, legt Yarmolenko los: "Aber die Art, wie sie sich von mir getrennt haben, gefiel mir nicht."

    Er glaube zwar, dass Dortmund ein großartiger Verein sei. Die Spieler, die in der Mannschaft spielen, sollten laut Ansicht des Nationalspielers aber auch mit großem Respekt bedacht werden. "In Dortmund hat mir nicht viel gefallen. Wenn Sie es mit England vergleichen, dann gibt es eine viel bessere Einstellung zu den Spielern", schimpft er.

    Die Stimmung in der Kabine gefällt Yarmolenko in seiner neuen Heimat ebenfalls besser als in Deutschland. Als "hundertprozentig besser" zieht er den Vergleich: "Ich mag die Briten, weil wir eine ähnliche Mentalität in Bezug auf Humor und Witze haben."

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  8. Julian Brandt beschwert sich über DFB-Rolle

    Julian Brandt hat für Borussia Dortmund bereits einen Treffer in drei Spielen erzielt, zählte bei Bayer Leverkusen zur Stammelf. Nur beim DFB setzt man nicht auf ihn. Und das ärgert den Offensivstar.

    "Zehn Minuten zu spielen ist natürlich nicht mein Anspruch. Das ist klar", sagte der 23-Jährige bei SPORT1.

    Bei der 2:4-Pleite gegen die Niederlande durfte er nur sechs Minuten ran, seinen letzten Startelf hatte er im Oktober 2017 – gegen Aserbaidschan.

    Nun hofft Julian Brandt auf einen Einsatz gegen Nordirland am Montagabend. "Ich kann mir gut vorstellen, dass gegen Nordirland vielleicht ein Systemwechsel kommt und wir vielleicht nicht mit einer Fünferkette, sondern einer Viererkette spielen – und der ein oder andere von der Bank in die Startelf kommt. Ich hoffe es", erklärte der Dortmunder Profi weiter.

    Auch als Mannschaft sei der Weltmeister von 2014 nach dem Vorrundenaus von Russland wieder auf einem guten Weg. "Von der absoluten Spitze sind wir noch zu weit entfernt. Dafür brauchen wir noch Zeit. Aber ich habe den festen Glauben, dass diese Truppe eine gute Mannschaft wird", verriet Brandt der FAZ.

    Langfristig werde Deutschland wieder in den Top Fünf vertreten sein. Da gehöre man auch "grundsätzlich" hin, so der 26-malige Nationalspieler weiter. "Und unser Kader gibt das auch her."

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  9. Julian Weigl stand kurz vor BVB-Abschied

    Inzwischen ist Julian Weigl der große Gewinner des Dortmunder Saisonstarts. Doch der Mittelfeldspieler wäre um ein Haar im Sommer gewechselt.

     

    "Es gab ein wichtiges Gespräch zwischen dem Trainer und mir im Trainingslager in Bad Ragaz, wo noch nicht ganz klar war, wie meine Zukunft aussehen wird", verriet der 23-Jährige, um dessen Zukunft es monatelang Gerüchte gab, bei SKY.

    Am Ende habe ihn Lucien Favre von einem Verbleib überzeugen können – auch weil Axel Witsel und er selbst fortan beide spielen können.

    "Das war mir sehr wichtig zu hören. Dementsprechend habe ich mich endgültig dafür entschieden, mich nur auf den BVB zu konzentrieren", gab Julian Weigl zu.

    In der Vorsaison sollten der Belgier und der fünfmalige deutsche Nationalspieler noch nicht nebeneinander auflaufen.

    In der größten Not musste Weigl sogar als Innenverteidiger ran. Eine Rolle, die ihm nicht gefiel. Prompt machten sich also Abschiedsgedanken breit.

    Am Ende hat Weigl sogar ein Sonderlob für Witsel übrig: "Jeder ist davon beeindruckt, mit was für einer Selbstverständlichkeit er auftritt."

    Noch ist der Belgier aber nach einem Muskelfaserriss angeschlagen.

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  10. Nach Union-Niederlage: Kehl spricht Warnung aus

    Das Auswärtsspiel gegen Union Berlin hatte für Borussia Dortmund Debakel-Charakter. Sebastian Kehl, der beim BVB als Leiter Lizenzspielerabteilung amtet, findet nach der 1:3-Niederlage klare Worte.

    Das blamable 1:3 gegen Aufsteiger Union Berlin hat seine Spuren hinterlassen. "Natürlich war das ein Dämpfer, der nicht eingeplant war, die Art und Weise hat uns auch gestört", erklärt Sebastian Kehl beim TV-Sender SPORT1.

    Laut Borussia Dortmunds Leiter Lizenzspielerabteilung habe der BVB viele individuelle Fehler gemacht, teilweise zu behäbig gespielt sowie Fokus und Konzentration vermissen lassen: "Hatten auch gerade in der zweiten Halbzeit nicht mehr die Torchancen, in der ersten Halbzeit waren sie noch da."

    An der Strobelallee müssen sie dem negativen Trend entgegenwirken, sonst droht nach den formulierten Meisterschaftsambitionen böses Erwachen. Immerhin waren die Schwarz-Gelben mit zwei Siegen in die neue Spielzeit gegangen und hatten überdies gegen den FC Bayern den Supercup geholt.

    Kehl erinnert an die Vorsaison, in der sein BVB als Tabellenführer neun Punkte Vorsprung verspielte. "Da müssen wir schnell die Kurve bekommen. Denn Mentalität ist auch eine Art von Qualität, und die müssen wir zeigen", erklärt der Ex-Profi. Gerade in den Spielen gegen die kleinen Mannschaften müsse man sich besser präsentieren.

    Der Puls des Managers ist aber noch in normaler Frequenz getaktet. Kehl ist davon überzeugt, dass der BVB wieder ein anderes Gesicht zeigen wird: "Wir haben uns sehr, sehr gut verstärkt, wir haben hohe Qualität im Kader, wir haben ein tolles Umfeld und wir wollen in diesem Jahr angreifen."

    Nach der Länderspielpause steht das Topspiel gegen Bayern Leverkusen an. Wenige Tage später kommt es zum ersten Duell in der Champions League – gegen keinen Geringeren als den FC Barcelona.

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