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Borussia Dortmund: Oktober 2019

3 Meldungen aus dem Oktober 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. Raphael Guerreiro verlängert langfristig beim BVB

    Seit Wochen kochte es in der Gerüchteküche, nun ist es keine Spekulation mehr: Raphael Guerreiro bleibt Borussia Dortmund erhalten.

    "Raphael ist ein international erfahrener und technisch erstklassiger Fußballer", lobte Sportdirektor Michael Zorc den Portugiesen, der seinen im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag nun bis 2023 verlängert hat.

    "Borussia Dortmund ist ein großartiger Verein, in dem ich mich mit meiner Familie seit drei Jahren sehr wohl fühle", freute sich auch Raphael Guerreiro über die Vertragsverlängerung.

    Der Linksfuß erzielte in 61 Bundesliga-Spielen bislang zehn Tore für den BVB. Zudem kam er zehnmal im DFB-Pokal, einmal in der Europa League und 17-mal in der Champions League zum Einsatz.

    Im Sommer war noch wochenlang über einen Wechsel zu Paris Saint-Germain spekuliert worden.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. Michael Zorc: Es war klar, dass Jadon Sancho mal eine Pause braucht

    Bei den zurückliegenden Länderspielen setzten die Nationaltrainer weniger auf Stars von Borussia Dortmund. Sehr zur Freude von Michael Zorc.

    "Es war klar, dass er auch mal eine Pause braucht", sagte der Sportdirektor über Jadon Sancho, der für England in Bulgarien nur wenige Minuten im Einsatz war.

    "Er stand beim ersten Spiel gegen Tschechien in der Startelf, hat 73 Minuten gespielt. Gegen Bulgarien hat er dann deutlich weniger Minuten bekommen. Das war sicher gut."

    Thomas Delaney kam für Dänemark am Dienstag gar nicht zum Einsatz, sondern beobachtete den 4:0-Erfolg über Luxemburg von der Bank. Axel Witsel und Thorgan Hazard waren für Belgien wie auch die deutschen Nationalspieler Marco Reus und Julian Brandt bereits am Sonntag gefordert.

    Gerade bei Letztgenanntem sei es aber gut gewesen, so Zorc, dass er gespielt hat. "Das war gut für seinen Rhythmus", bekannte der Ex-Profi mit Blick auf Julian Brandt, der seit seinem Wechsel zwischen Startelf und Bank pendelt.

    Gegen Borussia Mönchengladbach ist Brandt wieder eine Option von vielen. Auch Hazard oder Mario Götze sind Kandidaten, ebenso wie der zuletzt nicht berücksichtigte Jacob Bruun Larsen. Der junge Däne spielte für die U21 zweimal in der Startelf.

    Ob Paco Alcacer nach seinen Achillessehnenbeschwerden gegen die Fohlen wieder spielen kann, ist noch fraglich.

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  4. BVB-Boss Watzke: "Dann ging die ganze Scheiße los"

    Nach dem verlorenen Champions-League-Finale  2013 zerbrach Borussia Dortmunds Team immer mehr. Dabei hätten sie große Erfolge feiern können, stellte Hans-Joachim Watzke klar.

    "Wir hatten eine Weltklassemannschaft. Und wenn diese Mannschaft in ihrer Struktur nicht zerfleddert worden wäre, dann hätte diese Mannschaft auch die Champions League gewonnen. Hundertprozentig", schreibt der BVB-Geschäftsführer in seinem Buch "Echte Liebe" rückblickend aus das Endspiel der Königsklasse gegen Bayern München.

    Nach dem verlorenen Finale zogen erst Mario Götze, dann Robert Lewandowski und Mats Hummels zum deutschen Rekordmeister Bayern München weiter.

    "Das Finale 2013 haben wir ja nur ganz knapp verloren. Aber die nächsten Jahre wären unsere Jahre gewesen, definitiv! Aber dann ging Mario. Dann ging Robert. Dann ging die ganze Scheiße los", so Hans-Joachim Watzke weiter.

    Sauer war Watzke auch wegen des Götze-Wechsels. Der Zeitpunkt im April 2013 sorgte auch bei den Fans für Missmut, doch der spätere Weltmeister musste damals einen Stichtag beachten.

    "Der ganze Transfer hatte eigentlich bis zum Ende der Saison geheim bleiben sollen", schreibt Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge in einem Gastbeitrag für Watzkes Buch.

    "Aber Mario musste bei seiner Klausel ein Datum berücksichtigen und den BVB auch offiziell informieren, dass er seine Klausel zieht, für 37 Millionen den Verein am Saisonende verlässt. Und zu Bayern München wechselt."

    Und Rummenigge weiter: "Beim Götze-Transfer habe ich Verständnis, dass sie beim BVB völlig sauer waren. Wir hatten sie damals schließlich gar nicht kontaktiert, weil das auch der Wunsch von Marios Berater war. Alles sollte schön unter der Decke bleiben."

    Eigentlich hätte Bayern die Dortmunder aber informieren müssen. So sehen es die Regularien des Weltfußballverbands vor.

    Interessierte Vereine dürfen Gespräche mit Spielern ohne Erlaubnis des aktuellen Arbeitgebers erst ein halbes Jahr vor Vertragsende führen.

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