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Borussia Dortmund: Dezember 2019

2 Meldungen aus dem Dezember 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. BVB atmet nach Sieg gegen Klinsmann auf

    Borussia Dortmund hat nach drei Niederlagen in Serie wieder gewonnen. Und nicht nur Trainer Lucien Favre, sondern auch die Spieler atmen auf.

    "Wir haben unseren guten Charakter nach schlimmen Wochen gezeigt", bekannte Axel Witsel nach dem 2:1 gegen die Berliner Hertha unter Neu-Trainer Jürgen Klinsmann. Und auch Sportdirektor Michael Zorc sah endlich eine Borussia, die sich "als Mannschaft präsentiert hat". Das sei "die wichtigste Erkenntnis".

    Julian Brandt leitete mit einem Traumpass den Führungstreffer von Jadon Sancho (15. Minute) ein. Wenig später erhöhte Thorgan Hazard auf 2:0 für den BVB, der dann den Platzverweis von Mats Hummels verkraften musste.

    "Es passt natürlich zu unserer Situation, dass uns momentan nichts geschenkt wird und wir uns alles hart erarbeiten müssen", sagte Brandt nach Abpfiff.

    Für die Köpfe sei es wichtig, "auch mit einem Mann weniger so ein Ergebnis zu halten", betonte der Nationalspieler.

    Jetzt könne man sich selbst aus dem Tief der vergangenen Wochen ziehen. "Wir haben noch alle Chancen der Welt, um uns wieder in eine gute Position zu bringen", erklärte Brandt.

    Dortmund steht nun auf Rang fünf der Tabelle, einen Punkt hinter dem FC Bayern, der erstmals unter Trainer Hansi Flick gepatzt hat. Gegen Bayer Leverkusen verloren die Münchener 1:2.

    BVB-Trainer Lucien Favre, der vor der Partie von allen Seiten angezählt worden war, war sichtlich erleichtert.

    "Wir haben gelitten. Wir haben intelligent gekämpft und verteidigt. Die Spieler sind enorm viel gelaufen", nannte der 62-Jährige die Schlüssel zum Erfolg in Berlin.

    Julian Brandt wollte nichts von die Personalie Favre wissen. Die Debatte um den Coach ist laut Zorc sowieso weggewischt.

    "Es geht ja nicht nur um den Trainer, sondern um die allgemeine Situation in Dortmund, um den ganzen Verein", sagte der 23-Jährige.

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  3. Zorc stärkt Lucien Favre den Rücken

    Michael Zorc hat sich deutlich zur Person Lucien Favre geäußert. Der Trainer genieße das Vertrauen der Klubführung.

    "Wir haben Vertrauen zu Lucien, er arbeitet sehr hart und intensiv und will die Trendwende schaffen", erklärte der BVB-Sportdirektor auf eine Nachfrage zur Situation des Trainers. "Wir glauben auch, dass wir das in dieser Konstellation hinkriegen."

    Daran habe auch die Niederlage beim FC Barcelona unter der Woche in der Champions League nichts geändert.

    "Wir sind für meine Begriffe etwas unter Wert geschlagen worden, weil wir die Tore durch individuelle Fehler zu einfach hergegeben haben", analysierte Zorc. Und auch Lucien Favre betonte: "Es war nicht alles negativ in Barcelona, wir haben nicht schlecht gespielt."

    Nun liege die volle Konzentration auf Berlin – und auch nichts anderes. "Ich konzentriere mich auf das Wesentliche, auf Berlin", sagte der Schweizer. "Mein Fall ist unwichtig, aber das gehört dazu. Ich habe Vertrauen in die Mannschaft und auch in mich."

    Und auch Zorc forderte klipp und klar: "Wir wollen und müssen die Trendwende schaffen. Wir hoffen und erwarten von unserer Mannschaft, dass wir mit einem Lachen im Gesicht nach Hause fliegen."

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