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Borussia Dortmund: März 2021

6 Meldungen aus dem März 2021 – Archiv der BVB-News.

  1. Dortmund verzichtete einst auf Niklas Süle

    Quelle: DAZN

    Vor rund vier Jahren unterschrieb Niklas Süle seinen ersten Vertrag beim FC Bayern. Seine Unterschrift hätte der DFB-Verteidiger aber auch beim Lieblingsrivalen Borussia Dortmund setzen können.

    Borussia Dortmund hatte Niklas Süle in jungen Jahren durchaus auf dem Schirm. Wie der ehemalige Scout des BVB, Sven Mislintat, im Podcast KICKER MEETDS DAZN erläutert, haben sich er und sein Team damals lieber auf einen anderen Verteidiger fokussiert.

    "Die haben beide U17 zusammen gespielt. Niklas hat bei Hoffenheim gespielt und Marian Sarr bei Leverkusen", weiß Mislintat noch ganz genau über die damaligen Verhältnisse Bescheid. "Wir haben uns ganz klar pro Marian Sarr entschieden und sind nicht auf Süle gegangen."

    Sarr galt einst als eines der größten Abwehraltente Deutschlands, durchlief beim DFB sämtliche Jugendstationen und war dem BVB im Januar 2013 tatsächlich 1,5 Millionen Euro wert. Den enormen Ansprüchen im Profifußball wurde Sarr dann allerdings nicht gerecht.

    Der heute 26-Jährige ist nach mehreren Monaten Vereinslosigkeit im Januar beim Regionalligisten Bonner SC gelandet. Süle legte stattdessen eine steile Karriere hin. Bei der TSG Hoffenheim feierte er seinen Aufstieg zum Nationalspieler, 2017 wechselte er zum FC Bayern.

    Vornehmlich in dieser Saison ist Süle allerdings in die Kritik geraten. Wenig überzeugende Auftritte wie in Gladbach oder in Frankfurt lassen angeblich von Vereinsseite her Zweifel an seiner Zukunft aufkommen. Ob Süles 2022 auslaufender Vertrag verlängert wird, ist ungewiss.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. Lothar Matthäus zweifelt an EM-Teilnahme von Marco Reus

    Für die laufende Länderspielkampagne erhielt Marco Reus kein Mandat im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Lothar Matthäus betrachtet eine mögliche Nominierung des BVB-Kapitäns für die anstehende Europameisterschaft mit Skepsis.

    Dem deutschen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus fehlt der Glaube, wenn er nach einer EM-Nominierung von Marco Reus gefragt wird. Der BVB-Kapitän wurde für die aktuell stattfindenden Länderspieltermine von Joachim Löw nicht in den DFB-Kader berufen.

    "Dieses Mal fehlende Spieler wie Julian Draxler und Julian Brandt müssen sich erst wieder in ihren Vereinen durchsetzen", schreibt Matthäus im KICKER. "Das gilt auch für Marco Reus, der mit sich selbst zu kämpfen hat und nicht stabil genug wirkt. Für alle drei ist die Konkurrenz zudem groß."

    Die WM 2014 sowie die EM 2016 verpasste Reus verletzungsbedingt, bei der WM 2018 fiel er wie seine Teamkollegen komplett durchs Raster. Aufgrund seiner absteigenden Form in Dortmund gilt es als nicht sehr wahrscheinlich, dass er von Löw eine Chance beim kommenden Turnier im Juni eine Chance erhalten wird.

    Matthäus verweist stattdessen auf die jungen Florian Wirtz und Jamal Musiala, deren Nominierung er als richtig erachtet. Matthäus empfinde es als richtig, "diese jungen Spieler einzuladen. Und eigentlich muss Thomas Müller zur EM zurückkehren, das würde es für Reus noch schwieriger machen."

    Reus' letzte Partie im DFB-Dress liegt übrigens schon beinahe anderthalb Jahre zurück. Im Oktober 2019 steuerte er beim 3:0 in der EM-Qualifikation gegen Estland einen Assist bei.

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  4. BVB schließt wohl bald neuen Sponsorendeal ab

    Quelle: ruhrnachrichten.de

    Der Rüsselsheimer Automobilhersteller Opel will sein Engagement in der Bundesliga konzentrieren – und spezialisiert sich dabei wohl auf Borussia Dortmund. Nach dieser Saison sollen Vertragsverhandlungen anstehen.

    Seit nunmehr neun Jahren arbeiten Borussia Dortmund und Opel zusammen. Und die Arbeitsbeziehung zwischen dem Bundesligisten und dem deutschen Fahrzeugbauer könnte ab diesem Sommer intensivieren werden.

    Gehört die laufende Saison 2020/21 der Vergangenheit an, sind zwischen dem BVB und Opel laut RUHR NACHRICHTEN Gespräche bezüglich einer Verlängerung der noch bis 2022 bestehenden Zusammenarbeit anberaumt worden. Nach aktuellem Stand besteht eine Option auf zwei weitere Jahre.

    Opel, so die angeblich eindeutigen Signale, wolle sich in der Bundesliga künftig voll auf die Borussia konzentrieren. Beim Ligakonkurrenten Mainz 05 steigt der Automobilhersteller zur neuen Saison als Namensgeber des Stadions aus, Engagements bei Bayer Leverkusen, Fortuna Düsseldorf oder dem SC Freiburg sind schon seit Jahren Geschichte.

    Seit der Spielzeit 2017/18 prangt das Opel-Logo auf den Ärmeln der BVB-Spieler. Je nach sportlichem Erfolg soll diese Kooperation den Schwarz-Gelben zwischen sieben und zehn Millionen Euro einbringen – und im Falle der Verlängerung womöglich wesentlich mehr. In Zeiten der Coronakrise wäre das für den BVB ein lohnenswertes Geschäft.

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  5. "Feiner Kerl" mit Qualität: Mario Götze hinterlässt großen Eindruck

    Quelle: Goal

    Seit bald einem Jahr spielen Philipp Max und Mario Götze gemeinsam für die PSV Eindhoven. Über die fußballerischen Facetten des ehemaligen BVB-Stars gerät der deutsche Nationalspieler ins Schwärmen.

    Anfang September zeichnete Philipp Max seinen neuen Arbeitsvertrag mit der PSV Eindhoven gegen, rund einen Monat später folgte Mario Götze. Max zeigt sich im Gespräch mit GOAL und SPOX schwer angetan von seinem Mitspieler.

    "Mario weiß, wann er wahlweise schnell spielen, das Spiel entschleunigen oder hintenrum spielen muss. Seine unglaublich gute Technik und das Gefühl für die Situation zeichnen ihn ganz besonders aus", schwärmt Max. "Das kann man nicht trainieren, diese Qualität hat man oder eben nicht – genau deshalb ist er unheimlich wichtig für uns als Mannschaft."

    Trotz wochenlanger Pause wegen einer Leistenverletzung kommt Götze auf respektable zehn Torbeteiligungen. Der 28-Jährige hat in den Niederlanden den Spaß am Spiel nach zuvor weniger ertragreichen Jahren nach seiner Rückkehr zu Borussia Dortmund wieder gefunden.

    Max bezeichnet seinen Teamkollegen jedenfalls als "feinen Kerl" und "überragenden Fußballer". Auch der ehemalige Augsburger ist überzeugt davon, dass der Wechsel nach Eindhoven für Götze der richtige Schritt war. "Ich glaube, es tut ihm gut, abseits von Deutschland zu spielen, wo es in den letzten Jahren nicht einfach für ihn war."

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  6. EM-Kader: Sammer plädiert für Marco Reus, Thomas Müller und Mats Hummels

    Die deutsche Nationalmannschaft startet an diesem Donnerstag in die Qualifikation für die WM-Endrunde 2022. Bevor es nach Katar geht, steht für den scheidenden Bundestrainer Joachim Löw aber erst noch die Europameisterschaft an. Matthias Sammer erwartet für das bevorstehende Turnier drei Spieler im Kader, die aktuell fehlen.

    In den vergangenen Wochen wies Joachim Löw mehrfach daraufhin, dass er sich offenhalte, im Zuge des Umbruchs in der deutschen Nationalmannschaft auf bereits aussortierte Spieler wie Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller wieder zurückzugreifen. Zudem blieb Marco Reus lange Zeit eine DFB-Nominierung verwehrt.

    "Die Aktualität hat Jogi Löws Strategie des Umbruchs eingeholt, das hat er klar benannt. Die Besten sollen mit zum Turnier", sagt Matthias Sammer in der SPORT BILD mit Blick auf die voraussichtlich im Juni beginnende Europameisterschaft. Der BVB-Berater sieht Hummels, Müller und Reus auf Löws EURO-Nominierungsliste.

    Sammer charakterisiert Hummels als "Eckpfeiler, der die Mannschaft stabilisiert, ohne Wenn und Aber". Wenig überraschend plädiert auch Sammer für das Mitnehmen von Müller zum kommenden Fußballgroßereignis. "Thomas nicht in einer Mannschaft zu haben, würde bedeuten, dass das Leistungsprinzip außer Acht gelassen wird."

    Neben Hummels würde Sammer aus dem Dortmunder Team Reus eine Chance einräumen. Der in der Vergangenheit wegen unzähliger Verletzungen oft aus dem DFB-Fokus gerückte Offensivstar spielt allerdings eine wenig überzeugende Saison.

    "Vielleicht ist noch etwas Luft nach oben, aber Marco ist der Kapitän einer der besten acht Mannschaften in Europa. Da muss man erst einmal bessere Spieler finden", so Sammer über eine eventuelle Mitnahme des BVB-Kapitäns.

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  7. BVB-Newcomer Erling Haaland stellt nächsten Torrekord auf

    Quelle: Kicker.de

    Es war natürlich Erling Haaland, auf dem am Dienstagabend im Achtelfinalrückspiel der Champions League zwischen Borussia Dortmund und dem FC Sevilla einmal mehr der Lichtkegel fiel. Die norwegische Naturgewalt stellte den nächsten Torrekord auf.

    Trotz seiner erst 20 Jahre vereint Erling Haaland schon zahlreiche Bestmarken auf sich. Beim 2:2-Remis von Borussia Dortmund gegen den FC Sevilla, das für den Einzug in das Viertelfinale der Champions League ausreichend war, schnürte der Superstar schon wieder einen Doppelpack.

    Und genau darin liegt sein neuerlicher Rekord auch begraben. Haaland ist seit Dienstagabend der erste Spieler in der Geschichte der Königsklasse, der in vier aufeinanderfolgenden Spielen einen Doppelpack erzielte.

    Nachdem er für das 1:0 (35.) nur einen Bruchteil seiner fußballerischen Begabung auffahren musste, war sein zweiter Treffer schon etwas tückischer. Nach einem Foul von Jules Kounde an Haaland entschied der Video Assistant Referee (VAR) auf Elfmeter für den BVB. Der Gefoulte scheiterte im ersten Anlauf an Sevillas Torhüter Yassine Bono.

    Nach Sichtung der Videobilder wurde deutlich, dass Bono bei der Ausführung des Elfmeters zu weit vor die Tormarkierung getreten war, so dass der Strafstoß wiederholt wurde. Im zweiten Anlauf erzielte Haaland dann seinen Rekordtreffer.

    "Wenn er stehen geblieben wäre, hätte ich auch den ersten schon gemacht", sagte der BVB-Star im Anschluss bei SKY. Beim zweiten Versuch schlackerte aber auch der sonst so coole Norweger: "Ich war ein bisschen nervös beim zweiten. Als er mich angeschrien hat nach dem ersten, dachte ich: Umso besser, jetzt noch ein zweites Tor zu machen."

    Nach dem Treffer zum 2:0 kam es zu einem kurzen Trashtalk zwischen Haaland und Bono, der ihm nach dem gehaltenen Elfmeter einige vermeintlich nicht gerade nette Worte überreichte. "Ich habe zu ihm gesagt, was er zu mir gesagt hat. Ich weiß nicht, was es bedeutet", sagte Haaland spitzbübisch.

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