Borussia Mönchengladbach: Oktober 2022

3 Meldungen aus dem Oktober 2022 – Archiv der Gladbach-News.

  1. Gladbach & Eintracht dran: So viel müssten Interessenten für Robin Gosens zahlen

    Quelle: Sky/Calciomercato.com

    Robin Gosens kann sich einen Bundesliga-Wechsel vorstellen
    © Getty Images

    Bayer Leverkusen ist nicht der einzige Interessent für Robin Gosens. Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt sollen sich ebenfalls mit einem Transfer des Flügelspielers auseinandersetzen. Billig käme der allerdings nicht.

    Bayer Leverkusen wollte Robin Gosens schon im Sommer unter Vertrag nehmen, der Werksklub bekommt nun Konkurrenz aus der Bundesliga. Laut Sky strecken ferner Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg ihre Fühler nach dem deutschen Nationalspieler aus.

    Gosens hätte bei Inter Mailand eigentlich in die Fußstapfen des abgewanderten Ivan Perisic treten sollen, überzeugt mit seinen Performances bislang allerdings nicht. Mit der fehlenden Spielzeit einher geht natürlich Gosens' wachsende Unzufriedenheit.

    Im September hatte der 28-Jährige bereits durchblicken lassen, sich einen Wechsel in die Bundesliga vorstellen zu können: "Ich glaube, dass ich als deutscher Spieler, der in der Nationalmannschaft spielt und Auslandserfahrung hat, auch in Zukunft für viele Bundesliga-Klubs interessant sein kann."

    Egal ob Leverkusen, Gladbach oder Frankfurt: billig käme ein Gosens-Transfer wohl nicht. Nach Angaben des italienischen Portals Calciomercato.com würde sich Inter-Präsident Giuseppe Marotta erst mit einem Verkauf beschäftigen, sollte ein Interessent mindestens 25 Millionen Euro für Gosens zahlen wollen.

    Deine Reaktion:
  2. Borussia Mönchengladbach
    Newsletter Gladbach-News direkt ins Postfach Alle Meldungen zu Borussia Mönchengladbach einmal am Tag – nur wenn es Neues gibt. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.
    Wann soll die Mail kommen?
  3. Lars Stindl im Klub der 200er: "Passt einfach mit der Borussia"

    Lars Stindl sieht man seit über sieben Jahren im Gladbach-Trikot
    © Getty Images

    Lars Stindl ist eine der großen Identifikationsfiguren bei Borussia Mönchengladbach, vor allem bei den Fans kommt der Kapitän sehr gut an. Am vergangenen Wochenende absolvierte er sein 200. Bundesliga-Spiel im Borussen-Trikot.

    In den Top 20 der Vereinshistorie steht Lars Stindl noch nicht mit seinen 200 Bundesliga-Spielen, die er am vergangenen Spieltag für Borussia Mönchengladbach vollgemacht hat. Diese Anzahl an Partien für die Borussia absolviert zu haben, ist "schon etwas Besonderes", sagt Stindl gegenüber dem vereinseigenen Kanal.

    Ohne eine genaue Zahl mitzuliefern, geht Stindl davon aus, dass er von jenen Spielen relativ viele in der Startelf stehend absolviert hat, was einer gewissen Konstanz vorausgeht, so der 34-Jährige. "Das zeigt einfach, wie sehr es zwischen mir und der Borussia passt. Es ist schon cool, auch wenn es nur eine Zahl ist."

    Seit Jahren figuriert der offensive Mittelfeldspieler als Kapitän der Fohlenelf, was ebenfalls etwas Besonderes für ihn sei, vor allem bei so einem großen Verein. Im Alltag vergisst er das manchmal aber. Stindl erinnert sich hier an einen Moment, der für ihn außergewöhnlich war. Als er mit seinen beiden Kindern einlief und diese ihn fragten: "Papa, warum läufst du immer ganz vorne?"

    Wie lange er am linken Niederrhein noch vorneweg marschieren wird, ist nach derzeitigem Stand offen. Stindls Vertrag läuft im Sommer kommenden Jahres aus. Im Frühjahr will der 34-Jährige eine Entscheidung treffen, ob er seine Karriere fortführt oder beendet.

    Deine Reaktion:
  4. Julian Weigl schwärmt für Marcus Thuram: "Gibt uns unheimlich viel"

    Nach einer durchwachsenen Saison performt Marcus Thuram wieder auf allerhöchstem Niveau – und stellt für Borussia Mönchengladbach eine Art Lebensversicherung dar. Thurams Wert stuft auch Neuzugang Julian Weigl auf ganz hohem Niveau ein.

    Für Borussia Mönchengladbach war es beim 2:2 im Auswärtsspiel gegen den VfL Wolfsburg zwar nur ein Punkt. Mit einem Doppelpack stach Marcus Thuram aus der Fohlenelf auch am vergangenen Wochenende mal wieder heraus.

    "Er ist jemand, der uns als Mannschaft unheimlich viel gibt. Insbesondere wenn der Gegner uns sehr hoch presst, wie es in Wolfsburg teilweise der Fall war, und wir keine spielerische Lösung finden, ist er extrem stark mit einem Verteidiger im Rücken", lobt Julian Weigl Thuram auf der Gladbacher Homepage. "Er kann den Ball gut festmachen und ist unheimlich schnell. Durch ihn hat man immer auch die tiefe Option."

    Mit zehn Pflichtspieltoren und drei Vorlagen hat Thuram seine Quote aus der vergangenen Saison schon jetzt übertroffen. Unter Beibehaltung seiner aktuellen Form darf sich der 25-Jährige vielleicht sogar Hoffnungen machen, mit Frankreich zur Winterweltmeisterschaft zu fahren.

    Weigl würde Thuram, der für Frankreich schon viermal spielte und beim FC Bayern unter Beobachtung stehen soll, wohl in seinen WM-Kader aufnehmen: "Wir sind froh, dass wir ihn haben und hoffen, dass das so weitergeht."

    Deine Reaktion:

Gladbach-Archiv nach Monaten