Borussia Mönchengladbach: Januar 2023

13 Meldungen aus dem Januar 2023 – Archiv des Gladbach-Tickers.

  1. Gladbach: Marvin Friedrich im letzten Moment zu einem Bundesliga-Konkurrenten?

    Quelle: Bild

    Marvin Friedrich könnte Gladbach noch verlassen
    © Getty Images

    Der Restart ist nicht so verlaufen, wie es sich Marvin Friedrich erhofft hat. Bei Borussia Mönchengladbach ist er in die Reservistenrolle rotiert. In der Gerüchteküche wird über einen Last-Minute-Wechsel zu einem Bundesliga-Konkurrenten spekuliert.

    Die Rückkehr von Ko Itakura hat bei Borussia Mönchengladbach dafür gesorgt, dass Marvin Friedrich seit dem Wiederbeginn der Bundesliga nur noch von der Bank aus zuschauen darf. Nervt den 27-Jährigen dieser Umstand so sehr, dass er sich kurzfristig verändern möchte?

    Laut der Bild ist Friedrich ein Kandidat bei Hertha BSC, soll für eine Ausleihe infrage kommen, da er am linken Niederrhein wie anfangs beschrieben nur noch zweite Wahl ist. Die Berliner fingen sich im letzten Moment des Wintertransfermarkts einige Absagen ein.

    Darunter in der Innenverteidigung, welche die neue sportliche Leitung bestehend aus Benjamin Weber und Andreas Neuendorf verstärken möchte. Die ehemalige Bundesliga-Kante Jannik Vestergaard (30, Leicester City) ist inzwischen von der Berliner Liste gestrichen worden.

    Dass Gladbach Friedrich im letzten Moment tatsächlich abgeben wird, erscheint nicht wirklich logisch. Der Rechtsfuß ist zwar momentan nicht gesetzt und muss sich gegen Itakura und Nico Elvedi beweisen. Friedrich ist aber gefragter Rotationsspieler, der beim Ziel, dem Erreichen der Europapokalplätze, noch enorm wichtig werden kann.

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  2. Borussia Mönchengladbach
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  3. Gladbach: Torben Müsel unmittelbar vor endgültigem Abgang

    Quelle: WAZ

    Torben Müsel (r.) wird Gladbach verlassen
    © Getty Images

    In der zweiten Hälfte der vorigen Saison hatte Borussia Mönchengladbach Torben Müsel noch auf Leihbasis abgegeben. Jetzt steht die Offensivkraft unmittelbar vor einem dauerhaften Abgang.

    Torben Müsel kehrt Borussia Mönchengladbach sehr wahrscheinlich den Rücken. Nach Informationen der WAZ verstärkt sich Rot-Weiss Essen mit dem 23-Jährigen, der noch an diesem Montag offiziell vorgestellt werden soll.

    Müsel hat bei den Gladbacher Borussen keine sportliche Perspektive, kam für die Profis noch nicht zum Einsatz. Stattdessen kommt er für die Regionalliga-Mannschaft auf starke sieben direkte Torbeteiligungen in zehn Spielen.

    Die zweite Hälfte der vergangenen Spielrunde verbrachte Müsel, um Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln, bereits beim belgischen Klub KAS Eupen. Diese Mal wird der offensive Flexibelspieler allerdings nicht noch einmal verliehen, sondern wechselt permanent an die Essener Hafenstraße.

    Eine Ablöse muss der klamme Drittligist für Müsel wohl nicht entrichten, sein bis 2024 gültiger Profivertrag soll aufgelöst werden. "Es kann noch etwas, muss aber auch nichts passieren", sagte Jörn Nowak, Sportchef von Rot-Weiss Essen, noch am Sonntagmorgen.

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  4. Frische Reaktionen
  5. Gladbach: Berühmter Papa bringt Marcus Thuram bei Barça ins Gespräch

    Quelle: RAC1

    Marcus Thuram verlässt Gladbach im Sommer
    © Getty Images

    Borussia Mönchengladbach hat sich schon so gut wie abgefunden mit dem Abgang von Marcus Thuram, der bis Saisonende aber am linken Niederrhein verbleiben wird. Und danach? Für Vater Lilian wäre der FC Barcelona eine attraktive Wechseloption.

    Nach Ansichten von Lilian Thuram wäre der FC Barcelona nicht die schlechteste Option für seinen Filius Marcus, der Borussia Mönchengladbach nach dieser Saison sehr wahrscheinlich verlassen wird.

    "Jeder Spieler träumt davon, für Barça zu spielen", erwidert Lilian auf Nachfrage von RAC1, als er zur Zukunft seines Sohnes befragt wird. "Nach und nach wird es wieder ein großes Team. Sie sind aktuell Erster und ich freue mich sehr für Barça und für Xavi."

    Lilian Thuram weiß natürlich, wovon er da spricht. Während seiner ereignisreichen und gleichermaßen erfolgreichen Karriere spielte der Franzose vor seinem Karriereende zwei Jahre für den FC Barcelona.

    Marcus Thuram ist in brutaler Form und kommt auf 17 direkte Torbeteiligungen in 18 Einsätzen für Gladbach. Darüber hinaus spielte er für Frankreich fünfmal bei der Weltmeisterschaft. Thurams Vertrag läuft aus, eine Verlängerung ist nach aktuellem Stand ausgeschlossen.

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  6. Gladbach nimmt hochtalentierten Flügelstürmer ins Visier

    Quelle: AS

    Borussia Mönchengladbach könnte sich auf dem rechten Flügel für die Zukunft aufstellen. Der junge Dario Osorio aus Chile scheint es den Machern am linken Niederrhein angetan zu haben.

    Jonas Hofmann (30) und Patrick Herrmann (31) sind nicht mehr die Allerjüngsten, befinden sich aber fraglos im besten Fußballeralter. Für die ferne Zukunft hält Borussia Mönchengladbach dennoch Ausschau nach Personal, das Potenzial mitbringt, um die Fußstapfen auszufüllen.

    Nach Dario Osorio haben sich der AS zufolge in den vergangenen Wochen einige Klubs erkundigt. Am intensivsten soll der Kontakt mit den Gladbacher Borussen sein, die sowohl im Austausch mit Osorios Verein Universidad de Chile als auch mit seinem Management zunächst eine Absage erhielten.

    Man werde sich erst dann mit konkreten Angeboten beschäftigen, wenn Osorio die Teilnahme mit der chilenischen Auswahl an der U20-Südamerikameisterschaft beendet hat. Diese beginnt für Osorio und Chile mit dem Auftaktgruppenspiel gegen Ecuador am Samstagmorgen (1.30 Uhr) deutscher Zeit.

    Osorio spielt häufig auf der rechten offensiven Flanke, kann aber auch auf der gegenüberliegenden Seite eingesetzt werden. Dass dem erst 18-Jährigen eine schillernde Zukunft bevorsteht, zeigt sein A-Nationalmannschaftsdebüt im Juni vergangenen Jahres.

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  7. Eintracht Frankfurt: KAA Gent plant ohne Jens Petter Hauge – Leihabbruch steht bevor

    Die KAA Gent hatte sich ebenso wie Eintracht Frankfurt viel von der Ausleihe von Jens Petter Hauge erhofft. Die noch bis Saisonende ausgelegte Vereinbarung steht nun kurz vor der Auflösung.

    Jens Petter Hauge hat keine Zukunft bei der KAA Gent. Trainer Hein Vanhaezebrouck kündigte in einer Medienrunde an, dass er nicht mehr auf Hauge setzen werde und es daher eine "neue Lösung" für den 23-Jährigen geben wird.

    Die da zunächst heißt: Rückkehr zu Eintracht Frankfurt. An die Adlerträger ist Hauge noch bis 2026 gebunden, hatte dort allerdings bisher nicht den Durchbruch geschafft – und sollte sich bei der Leihstation in Belgien eigentlich Selbstvertrauen holen.

    Hauge wurde in der Meisterschaft allerdings nur einmal in der Startelf aufgeboten. Die vergangenen beiden Spiele gegen Antwerpen und Kortrijk hat es für den zehnmaligen norwegischen Nationalspieler nicht mal mehr für den Kader gereicht.

    In der aktuellen Frankfurter Hochphase, in der alles funktioniert, vor allen Dingen in der Offensive, ist schlicht kein Platz für Hauge, der ohnehin nicht in Form ist. Eine erneute Ausleihe deutet sich an. Nur das Wohin ist noch offen.

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  8. Gladbach: Stefan Lainer erhält Anfrage aus der Serie A

    Quelle: Gianluca di Marzio

    Stefan Lainer ist nicht mehr gesetzt bei Borussia Mönchengladbach, hat seinen Stammplatz verloren. Eine Veränderung im Januar ist daher nicht ausgeschlossen. Erste Bekundungen soll es aus der Serie A geben.

    Borussia Mönchengladbach könnte bis zum Ende der Januarwechselfrist Stefan Lainer versilbern. Nach Informationen der Redaktion des italienischen Transferinsiders Gianluca di Marzio hat der FC Turin eine erste Anfrage wegen des 30-Jährigen gestellt.

    Lainer könnte dort ausgerechnet für einen ehemaligen Gladbacher in die Bresche springen. Torino ist nach der schweren Verletzung von Valentino Lazaro auf der Such nach einem neuen Rechtsverteidiger. Der Ex-Borusse fällt mit einem Innenbandriss im Knie lange aus.

    Am linken Niederrhein ist Lainer nicht mehr sonderlich gefragt, weshalb er erst auf fünf Kurzeinsätze in der Bundesliga und dem DFB-Pokal kommt. Joe Scally hat dem 38-maligen österreichischen Nationalspieler den Rang abgelaufen.

    Unter den Vorgängern von Daniel Farke, Marco Rose und Adi Hütter, war Lainer noch unumstritten. Dem Kicker aus der benachbarten Alpenrepublik wurde kürzlich eine Platte aus dem vor einem Jahr operierten Sprunggelenk entfernt.

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  9. Exklusiv: Gladbach unter Druck! Bundesligist legt Jan Olschowsky konkretes Angebot vor

    Quelle: fussball-nachrichten.de

    Bei Borussia Mönchengladbach gilt es in nächster Zeit einige wichtige personelle Entscheidungen zu treffen, im Fokus befindet sich vor allem die Torhüterposition. Jan Olschowsky liegt ein konkretes Angebot eines Ligakonkurrenten vor.

    Im Vertragspoker zwischen Borussia Mönchengladbach und Jan Olschowsky ist nach aktuellem Stand alles offen. Den letzten Meldungen zufolge soll der Austausch fortgeschritten sein, was Fussballnachrichten.de nicht bestätigen kann. Dass es nur noch Details zu klären gebe, entspricht ebenfalls nicht der vorherrschenden Gemengelage.

    Sportdirektor Roland Virkus befindet sich mit dem Team Olschowsky zwar im Austausch. Das Angebot, das dem 21-Jährigen momentan vorliegt, entspricht jedoch nicht den finanziellen Vorstellungen. Hier sind Virkus und Co. zum Nachbessern aufgerufen. Allzu lange dürfen die Gladbacher Borussen aber nicht mehr auf sich warten lassen.

    Wie Fussballnachrichten.de erfuhr, weckt Olschowsky bei vielen Klubs Begehrlichkeiten. Seit wenigen Tagen liegt sogar ein konkretes Angebot eines anderen Bundesliga-Teilnehmers auf dem Verhandlungstisch. Der Ur-Borusse, seit 2009 im Verein, würde sich dort zunächst als Nummer 2 engagieren – mit guter Möglichkeit auf regelmäßige Einsatzzeiten und Aussicht auf einen Posten als Stammkraft. Gladbachs Plan ist ähnlich.

    Das monetär deutlich bessere Angebot von einem Konkurrenten stärkt die Verhandlungsposition der Olschowsky-Seite natürlich erheblich. Was allerdings nichts daran ändert, dass Olschowsky seinen Vertrag am linken Niederrhein gerne verlängern würde.

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  10. Gladbach lehnt Angebot für Hannes Wolf ab

    Quelle: WalesOnline

    Aufgrund einer schweren Schulterverletzung blieb Hannes Wolf auch in dieser Saison die Chance verwehrt, bei Borussia Mönchengladbach endlich durchzustarten. Den Glauben daran haben offenbar beide Seiten noch nicht verloren.

    Hannes Wolf hatte sich vor Kurzem offenbar die Chance geboten, Borussia Mönchengladbach zu verlassen. Laut WalesOnline prüfte Swansea City die Möglichkeit einer erneuten Zusammenarbeit mit Wolf, Gladbach entschied sich allerdings gegen ein Leihgeschäft.

    Wolf hatte die zweite Hälfte der vorigen Saison in Wales verbracht und hinterließ dort einen guten Eindruck. Der 23-Jährige sammelte auf der Insel Selbstvertrauen, um am linken Niederrhein endlich den Durchbruch zu schaffen.

    Für den ehemaligen österreichischen Juniorennationalspieler bleibt Gladbach allerdings ein schmerzendes, von Pech nur so triefendes Kapitel. Das Fußballjahr 2022 war für Wolf schon Mitte September beendet. Ein Labrumabriss im Schultergelenk hatte eine Operation zur Folge. Nun ist sie allerdings ausgestanden.

    "Ich gehe den Rest der Saison mit 100 Prozent an und haue mich rein", kündigte Wolf schon im Dezember an. Gladbachs Trainer Daniel Farke scheint einen Plan mit dem gebürtigen Grazer zu haben, sonst hätte er das Leihgeschäft nach Swansea nicht blockiert.

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  11. Gladbach: Daniel Farke plant weiterhin fest mit Marcus Thuram

    Es gibt Klubs, die hoffen bei Marcus Thuram auf einen Wintertransfer. Borussia Mönchengladbach aber will standhaft bleiben, was Daniel Farke auch unmissverständlich nach außen transportiert.

    Borussia Mönchengladbach hält es bei Marcus Thuram wie bei Yann Sommer: ein Abgang im Januar ist kein Thema. Das Erreichen der sportlichen Ziele, vielleicht am Ende sogar im Europapokal zu landen, ist die oberste Prämisse.

    Bei beiden Leistungsträgern nehmen die Gladbacher Borussen also in Kauf, sie aufgrund ihrer auslaufenden Verträge im Sommer ablösefrei zu verlieren. Das soll vor allem bei Thuram verbrieft sein, der aufgrund seiner starken ersten Saisonhälfte bei vielen Klubs gefragt ist. Aber eben erst für den Sommer.

    "Sicher ist man erst, wenn die Transferperiode endet", weiß Gladbachs Trainer Daniel Farke zwar (zitiert via Fohlen Hautnah). "Wir haben unseren Standpunkt klar gemacht und haben kein Bestreben, einen Qualitätsspieler abzugeben. Ich glaube nicht, dass ihn aktuell viele Vereine reizen. Er fühlt sich derzeit pudelwohl bei Borussia. Ich bin mir sehr, sehr sicher, dass er für uns eine gute Rückrunde spielt."

    Bestätigt Thuram seine Auftritte, ist er nach aktueller Lage der Dinge unersetzbar für Gladbach. Doch es ist nicht so, dass da keine Vereine wären, die sich für einen Transfer noch in diesem Januar interessieren. Der FC Chelsea soll Thuram trotz der Verpflichtung von Joao Felix weiterhin für einen sofortigen Wechsel auf dem Schirm haben.

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  12. Gladbach: Max Eberl will Manu Kone zu RB Leipzig holen

    Quelle: Sport Bild

    Allzu lange her ist es noch nicht, dass Max Eberl dazu befragt wurde, ob er in seiner neuen Funktion bei RB Leipzig Halt davor machen würde, bei Borussia Mönchengladbach zu wildern – und eine für seinen Ex-Klub nicht zufriedenstellende Antwort gab. Das neueste Stichwort heißt hier: Manu Kone.

    "Jetzt bin ich Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig und werde hier versuchen, die besten Transfers zu tätigen", sagte Max Eberl kürzlich dem kicker. "Und da in Gladbach weiterhin ein sehr guter Job gemacht wird, schauen wir auch da hin. Ich bin keiner, der irgendwelche Versprechen gibt, die er später brechen muss."

    Einen Spieler, den er offiziell vor zwei Jahren zu Borussia Mönchengladbach holte und der inzwischen einer der Shootingstars der Bundesliga ist, soll Eberl nun ganz oben auf dem Wunschzettel haben. Die Sport Bild nennt Manu Kone als einen der Leipziger Transferkandidaten im kommenden Sommer.

    Der 21-Jährige nimmt in den Gedanken seines Entdeckers eine Rolle ein, weil ab der nächsten Saison die Planstelle von Konrad Laimer neu besetzt werden muss. Der wiederum heuert alsbald beim FC Bayern an, wird die Runde aber noch im RB-Trikot zu Ende spielen. Bestätigt werden könnte der Transfer noch im Januar.

    Was die Sache für Leipzig bei Kone nicht unbedingt einfach macht: Der Eberl-Kauf steht bei vielen Klubs im Fokus. In der mittlerweile langen Liste reihen sich unter anderem Ligakonkurrent Bayern sowie internationale Schwergewichte wie der FC Chelsea oder der FC Liverpool ein. In Gladbach hoffen sie deshalb auf einen neuen Rekorddeal.

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  13. Gladbach & Dawid Kownacki – was dahintersteckt

    Quelle: Rheinischen Post

    Marcus Thuram beginnt bei Borussia Mönchengladbach demnächst seine Abschiedstour. Deshalb kommen Gerüchte auf, wer ihm am linken Niederrhein nachfolgen könnte. Der Fall Dawid Kownacki ist offenbar nicht akut.

    Seit Anfang Dezember ist klar, dass Dawid Kownacki Fortuna Düsseldorf verlassen wird – allerspätestens zum Saisonende. Im damaligen Statement hat der Stürmer allerdings ziemlich glaubhaft versichert, dass er die Spielzeit beim Zweitligisten zu Ende bringen wird. Und dann?

    Kownacki ist aufgrund seiner starken Darbietungen (6 Tore, 6 Vorlagen) heiß begehrt, unter anderem Borussia Mönchengladbach soll sich nach dem 25-Jährigen erkundigt haben. Der Rheinischen Post zufolge haben die Fohlen kürzlich im Fortuna-Umfeld nachgeforscht.

    Ein akutes Interesse, den Polen unter Vertrag zu nehmen, so fügt es das Lokalblatt an, besteht allerdings nicht. Gerüchte dieser Machart entstehen übrigens, weil sich Marcus Thuram spätestens nach dieser Saison verabschieden wird. Frankreichs WM-Teilnehmer wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

    Neben Kownacki hielt die Gerüchtebörse in den vergangenen Wochen des Öfteren den Namen Dion Drena Beljo bereit, der als Topkandidat auf Thurams Posten gilt. Der Klub des bald 21-Jährigen, NK Osijek, soll etwa sechs Millionen Euro Ablöse fordern.

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  14. Gladbach: Bei Manu Kone mischt jetzt auch PSG mit

    Quelle: Media Foot

    Borussia Mönchengladbach könnte sich im Sommer die Möglichkeit bieten, Manu Kone zum neuen Rekordverkauf avancieren zu lassen. Immer mehr Interessenten tun sich in der Gerüchtebörse auf. Der neueste ist Paris Saint-Germain.

    Paris Saint-Germain hinterlegt sein Interesse für Manu Kone. Nach Informationen des Portals Media Foot ist es zu einer Kontaktaufnahme mit dem Management des 21-Jährigen gekommen, der für den kommenden Sommer an der Seine eine Option darstellen soll.

    Kone schreibt seit seinem 2021er-Wechsel zu Borussia Mönchengladbach durchgehend positive Schlagzeilen, ist am linken Niederrhein unumstritten und gehört in der Bundesliga inzwischen zu den hoch angesehen Talenten.

    Das unglaubliche Potenzial, das Kone noch lange nicht ausgeschöpft hat, hatte im vorigen Sommer bereits Newcastle United hellhörig werden lassen. Die Gladbacher Borussen hatten jedoch kein Interesse daran, Kone für die angeblich gebotenen 35 Millionen Euro abzugeben.

    Die Entscheidungsträger um Sportgeschäftsführer Roland Virkus haben eher im Sinn, Kone im Anschluss an diese Saison zum Rekordverkauf zu machen. Der ist noch immer Granit Xhaka, der 2016 für 45 Millionen Euro zum FC Arsenal wechselte.

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  15. Max Eberl nach Gladbach-Aus: "Größter Schmerz war Unterstellung des Fanprojekts"

    Quelle: kicker

    Den Weggang von Borussia Mönchengladbach hat Max Eberl keiner so wirklich übel genommen. Nachdem bekannt wurde, dass er beim Ligakonkurrenten RB Leipzig anheuert, ist der Manager bei vielen am linken Niederrhein aber zur Persona non grata erklärt worden. Ein Vorwurf schmerzt besonders.

    Stolze 23 Jahre stand Max Eberl in Diensten von Borussia Mönchengladbach – erst als Spieler, später in verschiedenen Managementfunktionen. Bei einer emotionalen Pressekonferenz im Januar 2022 verkündete er erschöpft sein Ende. Es ging nicht mehr. Inzwischen ist Eberl als Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig tätig.

    Nicht wenige auf Gladbacher Seite empfinden das als Affront. "Ich habe bestimmt auch Fehler gemacht in diesem Prozess", gesteht sich Eberl im Interview mit dem kicker ein. "Damals war ich aber nicht mehr in der Lage, klar zu denken. Der größte Schmerz für mich war die Unterstellung des Fanprojektes, ich hätte geschauspielert. Ich bin ein Mensch mit offenem Visier und möchte keine Politik."

    Es sei "sehr schade", dass er einen Klub, für den er so lange und gerne gearbeitet habe, durch die Hintertür verlasse musste. Während besagter Pressekonferenz äußerte sich Eberl auch dahingehend, sich dem Fußball komplett zu entfernen. Diesen Gedanken hatte der 49-Jährige tatsächlich ernsthaft in Erwägung gezogen, in die Tat umzusetzen.

    "Es war kein Schauspiel", versichert Eberl. "Ich hatte am Anfang Sorgen, dass ich die Lust am Fußball, der 48 Jahre mein Leben war, dauerhaft verloren habe. Damals hätte ich mir auch vorstellen können, dem Fußball Lebewohl zu sagen." Er sei damals allerdings weit davon entfernt gewesen, eine Entscheidung "fällen zu können und wollte auch keine fällen".

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Gladbach-Archiv nach Monaten