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Eintracht Frankfurt: Oktober 2022

8 Meldungen aus dem Oktober 2022 – Archiv des Frankfurt-Tickers.

  1. Oliver Glasner: Das fehlt Eintracht-Star Randal Kolo Muani noch

    Randal Kolo Muani hat bei Eintracht Frankfurt noch einen großen Makel
    © Getty Images

    Angesichts des fantastischen Saisonstarts von Randal Kolo Muani fällt es unglaublich schwer, eine Mängelliste über den Stürmer von Eintracht Frankfurt anzufertigen. Trainer Oliver Glasner findet dennoch einen Makel.

    Beim jüngsten 1:2 gegen Borussia Dortmund trat Randal Kolo Muani zwar wieder als Vorlagengeber in Erscheinung. Der Stürmer von Eintracht Frankfurt hätte sich aber auch in die Torschützenliste eintragen müssen, weil er reihenweise gute Chancen vergab.

    "Die Torchancen zeigen, wo er noch sehr viel Potenzial hat", attestierte Eintracht-Trainer Oliver Glasner Kolo Muani im Anschluss an die Partie Verbesserungspotenzial in Sachen Torabschluss. "In Leverkusen war es die gleiche Situation. Dann schießt er drauf und trifft nur den Torhüter. Ihm fehlt noch die Ruhe. Das ist ganz klar auf der Agenda."

    Die Makel halten sich bei Kolo Muani jedoch arg in Grenzen. Mit der ablösefreien Verpflichtung des 23 Jahre alten Angreifers, der in diesem Sommer vom FC Nantes kam, ist der Frankfurter Eintracht ein echter Glücksgriff gelungen.

    Kolo Muani kommt in bisher 19 Einsätzen mit dem Adler auf der Brust auf fünf Tore und zehn Vorlagen. In der letzten Länderspielperiode gab er zudem sein Debüt für die französische Nationalmannschaft, wodurch sich Kolo Muani durchaus Hoffnungen auf eine WM-Nominierung machen darf.

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  2. Eintracht Frankfurt
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  3. Evan N'Dicka von drei englischen Top-Klubs umworben

    Evan N'Dicka von drei englischen Top-Klubs umworben
    © Getty Images

    Evan N'Dicka von Eintracht Frankfurt hat offenbar  das Interesse von drei Premier-League-Klubs auf sich gezogen. Im Gespräch ist ein Winterwechsel des Innenverteidigers.

    Manchester United, Arsenal und Tottenham denken englischen Medienberichten zufolge an eine Verpflichtung des 23 Jahren jungen Franzosen, der bei den Hessen nur noch bis Ende Juni kommenden Jahres unter Vertrag steht.

    Da bisher im Poker um eine Vertragsverlängerung keine Einigung zwischen der SGE und dem Management des gebürtigen Parisers in Sicht ist, sind die Frankfurter laut der Bild-Zeitung bereit, N'Dicka im Januar zu verkaufen. Ab 15 Millionen Euro soll der Europa-League-Sieger gesprächsbereit sein.

    Frankfurt hatte für den hochgewachsenen Abwehrspieler im Sommer 2018 knapp fünf Millionen Euro Ablöse an dessen Ausbildungsverein AJ Auxerre überwiesen. Seitdem absolvierte Ndicka 157 Partien für die Eintracht.

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  4. Frische Reaktionen
  5. Eintracht-Held Randal Kolo Muani: "Genau das, was ich wollte"

    Quelle: L'Equipe

    Randal Kolo Muani liefert bei Eintracht Frankfurt bravourös ab
    © Getty Images

    Die Scoutingabteilung von Eintracht Frankfurt hat bei Randal Kolo Muani mal wieder den richtigen Riecher bewiesen – der Stürmer gehört zu den Shootingstars dieser Bundesliga-Saison. In einem Interview erklärt der Stürmer, dass er sich unbedingt in eine andere Liga verändern wollte.

    Randal Kolo Muani hadert keineswegs mit der Entscheidung, sich in diesem Sommer Eintracht Frankfurt angeschlossen zu haben. "Das ist genau das, was ich tun wollte: eine neue Liga, einen neuen Lebensstil, ein neues Umfeld entdecken", so die Frankfurter Nummer 9 im Gespräch mit der L'Equipe.

    Im Umgang mit den neuen Mitspielern hapere es zwar noch etwas, weil Deutsch ziemlich kompliziert sei. Dem will Kolo Muani aber schnellstmöglich Abhilfe verschaffen: "Ich nehme zweimal pro Woche Unterricht, in der Umkleidekabine kommen wir mit Englisch zurecht." Und auch auf dem Platz ist das Verständnis offensichtlich hervorragend.

    In seinen ersten 18 Pflichtspielen für die Frankfurter Eintracht sind für Kolo Muani starke fünf Tore und neun Vorlagen dokumentiert. Mit seinem Treffer zum 2:1 am Mittwoch in der Champions League gegen Olympique Marseille avancierte Kolo Muani in dieser Saison nicht zum ersten Mal zum Matchwinner.

    Durch seine spektakulären Leistungen in der Bundesliga darf sich Kolo Muani sogar Hoffnungen darauf machen, dem französischen WM-Kader angehörig zu sein. Im letzten Länderspielblock gab der 23-Jährige sein Debüt für die Equipe Tricolore.

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  6. Soll Eintracht-Star Mario Götze zur WM? Horst Heldt mit glasklarem "Nein"

    Quelle: Sky

    Die umstrittene Weltmeisterschaft in Katar rückt immer näher, weshalb Bundestrainer Hansi Flick der FIFA seine Kandidatenliste übermitteln musste. Auf dieser steht auch Mario Götze, der bei Eintracht Frankfurt bravourös aufspielt. Laut Horst Heldt sollte Flick aber von einer endgültigen Nominierung absehen.

    Der renommierte Bundesliga-Manager Horst Heldt, der unter anderem beim VfB Stuttgart und dem FC Schalke 04 in der Verantwortung stand, legt Bundestrainer Hansi Flick nahe, bei der kommenden Weltmeisterschaft in Katar auf die Nominierung von Mario Götze zu verzichten.

    Auf die Frage in einer Sky-Talkshow, ob der Starspieler von Eintracht Frankfurt mit zur WM fahren solle, antwortet Heldt: "Nein, soll er nicht. Das würde ihm nicht guttun. Das ist nicht böse gemeint. Ich schwärme von ihm und freue mich unheimlich für ihn, weil er wirklich eine schwierige Zeit hatte. Alles andere sollte er vernünftig weiterlaufen lassen."

    Heldt arbeitet sein Statement damit aus, dass Götze nach seinem WM-Siegtor im Jahr 2014 in ein tiefes Loch fiel, weshalb er sich sogar freuen würde, wenn der neue Frankfurter Leistungsträger keinen Platz im WM-Kader bekommen würde. "Es würde ihn belasten und eventuell auch nicht guttun."

    Gerade in der Offensive sieht Heldt den Kader der deutschen Nationalmannschaft ausreichend besetzt, so dass es für Flick laut Ansicht des Managers ein Leichtes wäre, auf Götze zu verzichten: "Wir benötigen Mario nicht unbedingt und ich finde nicht, dass er besser als die ist, die momentan da sind."

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  7. Mario Götze hat die Erwartungen der Eintracht-Bosse erfüllt

    Quelle: Sport Bild

    Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt ziehen ein positives Fazit der bisherigen Zusammenarbeit mit Mario Götze, der für drei Millionen Euro von PSV Eindhoven kam.

    "Bei ihm ist genau das eingetreten, was wir uns beim Transfer erhofft hatten", sagte Sportvorstand Markus Krösche gegenüber der SPORT BILD.

    Götzes Statistiken lesen sich zwar ausbaufähig – der 30-Jährige kommt auf jeweils zwei Toren und Vorlagen in wettbewerbsübergreifend 17 Spielen - laut Krösche macht alleine die Anwesenheit des Weltmeisters von 2014 aber bereits viel aus.

    "Der Fokus der Gegner liegt oft auf ihm, die anderen haben mehr Luft zum Atmen", betonte der ehemalige Manager von RasenBallsport Leipzig.  Dies spüre die Mannschaft.

    Götze hilft laut Krösche zudem bei der Weiterentwicklung der anderen Angreifer: "Die Entwicklung unserer Offensivspieler wie Daichi Kamada, Randal Kolo Muani oder Jesper Lindstrøm hat mit Marios Präsenz zu tun."

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  8. Valentin Rongier: "Müssen gegen Eintracht Frankfurt ein perfektes Spiel abliefern"

    Olympique Marseille hat nach zwei Siegen in der Champions League Oberwasser. Die Franzosen wollen sich an diesem Mittwoch (21 Uhr) für die Hinspielniederlage an Eintracht Frankfurt rächen. Wie das funktionieren soll, verrät Valentin Rongier.

    Der Dienstag hat für Valentin Rongier und Co. schon mal nicht gut begonnen. Der Mittelfeldspieler von Olympique Marseille und Trainer Igor Tudor nahmen mit fast einer Stunde Verspätung auf dem Pressepodium Platz. Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt wollen die Franzosen keinesfalls hinten dran sein.

    "Wir haben uns in der Vorbereitung daran erinnert, dass sie bei Kontern gefährlich sind und schnell nach vorne spielen. Wir haben gut gearbeitet", deckt Rongier die Frankfurter Schwachstellen auf. Das Hinspiel hatten die Adlerträger in Marseille mit 1:0 gewonnen. OL kommt jedenfalls mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein, siegte zweimal gegen Sporting (4:1, 2:0) und schob sich dadurch auf Platz 2 der Gruppe D.

    Sollte Marseille in Frankfurt und Spitzenreiter Tottenham Hotspur gegen Sporting gewinnen, wäre Olympique für das Achtelfinale qualifiziert. Die Eintracht wäre dann bei einer Niederlage raus aus der Champions League. Sollte Sporting gewinnen, würde es nicht für die Europa League reichen.

    "Frankfurt ist eine Mannschaft, die im Moment gut im Rennen ist. Aber das bedeutet nicht viel", sagte Rongier, der weiß, wie schwer es ist, in Frankfurt zu bestehen. "Wir werden ein perfektes Spiel abliefern müssen, und dazu sind wir bereit." Zumal die Eintracht mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen die beste Mannschaft in diesem Zeitraum ist.

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  9. Daichi Kamada soll an Eintracht-Verlängerung denken

    Quelle: Sport Bild

    Daichi Kamada ist eines der Gesichter des Aufschwungs von Eintracht Frankfurt. Eine Entscheidung, ob er seinen Vertrag noch mal verlängert, steht aktuell aus. Eine aus hessischer Sicht positive Tendenz soll es aber geben.

    Eintracht Frankfurt kann offenbar auf die Vertragsverlängerung mit Daichi Kamada hoffen. Laut einem Bericht der Sport Bild überlegt dieser inzwischen, seinen auslaufenden Kontrakt zu verlängern. Das liegt an den hervorragenden Leistungen, die der Japaner in dieser Saison zeigt.

    In zehn Bundesliga-Spielen zählt Kamada sechs Tore und drei Vorlagen, gehört also zu den Topspielern der deutschen Fußballbeletage. Schon im Sommer waren Wechselgerüchte aufgekommen, die Eintracht hatte den 26-Jährigen aber zum Bleiben bewegen können.

    Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hatte vor Kurzem bestätigt, dass sowohl Kamada wie auch Evan N'Dicka (23) Angebote zur Verlängerung vorliegen: "Beiden liegt von unserer Seite ein Angebot vor. Jetzt warten wir auf die Rückmeldung. Wir sind mit den Spielern und Beratern im Kontakt und in Gesprächen. Es liegt jetzt an ihnen."

    Dass Eintracht Frankfurt mit Kamada und N'Dicka unbedingt weiterarbeiten möchte, liegt aufgrund ihrer starken Leistungen, die sie schon in der vergangenen Saison ablieferten, auf der Hand.

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  10. Eintracht Frankfurt will sich unabhängiger von der Bundesliga machen

    Quelle: FAZ

    Eintracht Frankfurt möchte in der Zukunft dauerhaft im Europapokal spielen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Philip Holzer möchte die Adlerträger damit unabhängiger von der Bundesliga machen.

    Philip Holzer erklärt, dass sich Eintracht Frankfurt in den kommenden Jahren im internationalen Geschäft etablieren möchte. "Wir wollen unsere Einnahmen nach oben entwickeln, sodass wir immer den Sport so ausstatten können, dass wir auf Sicht international mitspielen", sagt der Frankfurter Aufsichtsratsboss der FAZ.

    In der Champions League habe man früh relativ viele garantierte Einnahmen, rechnet Holzer vor. Allein für die Teilnahme an der Gruppenphase erhält die Eintracht bereits 15 Millionen Euro, je Sieg in der Vorrunde gibt es 2,8 Millionen, je Remis 930.000 Euro. Stand jetzt steht den Frankfurtern also ein Preisgeld von fast 19 Millionen Euro zu. Sollte sich das Team von Oliver Glasner für das Achtelfinale qualifizieren, winkt eine Prämie von 9,6 Millionen Euro.

    Zwei Spieltage vor Schluss des Grunddurchgangs ist die Eintracht zwar Tabellenletzter, hat mit vier Punkten aber immer noch die Möglichkeit, das Achtelfinalticket zu lösen. Um die Chance zu wahren, muss die Eintracht ihr Heimspiel gegen Olympique Marseille (Mittwoch, 21 Uhr) gewinnen. Holzer weiß: "Wenn wir nun das Achtelfinale der Champions League erreichen würden, wäre das wieder etwas Historisches."

    Eintracht Frankfurt will sich mit diesem Plan etwas vom Bundesliga-Geschäft abkapseln, handlungsfähiger und unabhängiger machen. "Solche Erlöse, die wir erzielen und die nichts damit zu tun haben, wie wir aktuell in der Bundesliga abschneiden, werden wir forcieren", so Holzer. Es sei nur daran erinnert, wie schwer sich die SGE in der Vorsaison in der Bundesliga tat und nur den 11. Platz belegte – dafür aber sensationell die Europa League gewann.

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