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FC Barcelona: Juli 2019

4 Meldungen aus dem Juli 2019 – Archiv der FC Barcelona-News.

  1. Griezmann-Posse: Superstar "sehr enttäuscht" von Atletico

    Der FC Barcelona und Atletico Madrid haben sich zwar auf den Wechsel von Antoine Griezmann geeinigt. Das Theater um den Superstar findet aber dennoch kein Ende. Sein Anwalt kommuniziert indes die Enttäuschung seines Klienten über das Vorgehen seines Ex-Klubs.

    Antoine Griezmann ist enttäuscht von Atletico Madrid. "Antoine ist offensichtlich sehr enttäuscht über die Haltung von Atletico Madrid und seiner Klubführung, die in dieser Angelegenheit ziemlich verblüffende Böswilligkeit zeigt und öffentlich das Gegenteil von dem kommuniziert, was sie ihm privat gesagt haben", teilt Anwalt Sevan Karian der L'EQUIPE mit.

    Hintergrund: Atletico erachtet die Zahlung der Ausstiegsklausel über 120 Millionen Euro als ungenügend und will deshalb laut AS Protest bei der FIFA einlegen, um sicherzustellen, dass entsprechende rechtliche Schritte gegen Griezmann und dem FC Barcelona ergriffen werden.

    Die Colchoneros behaupten, dass sich die beiden Parteien bereits einig waren, als die Ablösesumme noch 200 Millionen Euro betrug. Die Beendigung des Vertrags habe laut Atletico-Ansicht vor Saisonende stattgefunden, teilte der Madrider Klub mit.

    "Lassen Sie sie ihre Vorbereitungen treffen, wir werden das Gleiche tun, wenn nötig", sagt Anwalt Karian weiter. "Aber im Moment zählt nur eines, es ist ein neues Kapitel in seiner Karriere, das er beginnt […]."

    Eins scheint sicher: Die Posse um Griezmann wird sich noch einige Tage ziehen.

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  2. FC Barcelona
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  3. Lionel Messi teilt gegen Südamerika-Verband aus

    Enttäuschung und Wut kamen bei Lionel Messi nach dem Spiel um Platz drei bei der Copa America zusammen, aus dem er mit Argentinien zwar als Sieger hervorging, aber frühzeitig mit Rot vom Platz musste. Der Kapitän fand im Nachgang nicht nur forsche Worte in Richtung der Organisatoren, sondern erschien auch nicht nur Medaillenvergabe.

    Nach dem 2:1-Erfolg Argentiniens über Titelverteidiger Chile und dem damit verbundenen 3. Platz bei der Copa America zeigte Lionel Messi sein unschönes Gesicht.

    "Wir sollten an dieser Korruption nicht teilnehmen. Wir haben die Nase voll (...) von der Korruption, den Schiedsrichtern und alles, was das Spektakel verdirbt", sagte der 32-Jährige nach der Partie.

    Es habe einen Mangel an Respekt bei der Copa America gegenüber der argentinischen Nationalmannschaft gegeben, führte Messi aus. Der Medaillenzeremonie im Anschluss an das Spiel blieb der Superstar fern.

    Der Wutanfall ging weiter: "Wir hätten besser sein können, aber sie haben uns nicht ins Finale kommen lassen. Korruption und die Schiedsrichter lassen die Fans nicht den Fußball genießen. Das ruiniert den Fußball."

    Angriffslustig zeigte sich der Ausnahmekönner bereits nach der Halbfinal-Niederlage gegen Brasilien (0:2). Eine Antwort ließ schließlich nicht lange auf sich warten.

    In einer offiziellen Meldung kommunizierte der verantwortliche Verband CONMEBOL seine Meinung – und schrieb unter anderem von "inakzeptablen" und "unbegründeten Anschuldigungen" aus Messi-Richtung.

    "Eine der Grundpfeiler des Fairplay ist es, die Ergebnisse und die Schiedsrichterentscheidungen mit Respekt zu akzeptieren."

    Doch was war überhaupt passiert, das den Starspieler des FC Barcelona derart in Rage gebracht hatte?

    Messi geriet mit dem chilenischen Akteur Gary Medel aneinander, verhielt sich nach dessen Schubser aber eindeutig passiv. Die Folge: Beide Spieler musste mit glatt Rot vom Platz.

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  4. Poker um Antoine Griezmann vor dem Abschluss

    Das burleske Schauspiel um Antoine Griezmann scheint auf die Zielgerade einzubiegen. Sein Wechsel zum FC Barcelona soll bevorstehen. Die Summe seiner Ausstiegsklausel will er dabei angeblich selbst entrichten.

    Lange dauert es wohl nicht mehr, bis der Wechsel von Antoine Griezmann zum FC Barcelona offiziell bestätigt wird.

    Der MUNDO DEPORTIVO zufolge hat der Franzose Noch-Arbeitgeber Atletico Madrid nicht nur davon in Kenntnis gesetzt, dem Trainingsauftakt fernzubleiben.

    Überdies soll er durch seine Anwälte mitgeteilt haben, dass er bereit sei, seine Ausstiegsklausel zu zahlen.

    Diese beträgt seit dem 1. Juli 120 Millionen Euro anstelle der zuvor verankerten 200 Millionen.

    Durch die Bekanntgabe, seine Ausstiegsklausel aus eigener Tasche zahlen zu wollen, habe Griezmann das Recht, dem Trainingsauftakt fernzubleiben – sollte das Gesucht offiziell bei Atletico eingegangen sein.

    Einige Tage habe er jetzt Zeit, um die Summe unter Mithilfe Barças beim Verband zu hinterlegen.

    Zeit hierfür bleibt den Parteien angeblich bis Ende des Monats.

    Den Planungen zufolge ist Barça aber daran interessiert, in der kommenden Woche alle Formalitäten zu regeln und Griezmann offiziell vorzustellen. Der Spanische Meister steigt am 14. Juli in die Saison ein.

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  5. Denis Suarez verlässt Barcelona endgültig

    Denis Suarez wird den FC Barcelona verlassen und wieder in die Heimat wechseln. Celta Vigo hat den Mittelfeldspieler unter Vertrag genommen.

    Nachdem der 25-Jährige öffentlich seinen Unmut und seinen Wechselwunsch geäußert hatte, ist nun ein Transfer zustande gekommen. Den gebürtigen Galicier zieht es wieder zu den Wurzeln nach Vigo.

    Bei Celta hatte er bereits in der Jugend gespielt, bevor er zu Manchester City ging und aus der dortigen Jugendakademie schließlich zum FC Barcelona.

    Bei den Katalanen konnte sich Denis Suarez aber nie ganz durchsetzen und wird nun für 12,9 Millionen Euro an seinen Jugendverein verkauft. Weitere 3,1 Millionen Euro können im Erfolgsfall noch fällig werden. Suarez unterschreibt einen Vertrag für die kommenden vier Jahre bis 2023.

    In der abgelaufenen Saison war Suarez an den FC Arsenal verliehen. Doch auch bei den Londonern wollte ihm der Durchbruch nicht gelingen.

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