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FC Bayern: März 2019

31 Meldungen aus dem März 2019 – Archiv der Bayern-News.

  1. Chelsea bei Hudson-Odoi knallhart

    Bayern München buhlt seit Monaten um Callum Hudson-Odoi. Doch sie beißen weiter auf Granit. Und daran wird sich wohl nichts ändern.

    Laut TIMES will Chelsea den 18-Jährigen unter allen Umständen halten und hat seine Ablöseforderungen daher noch einmal erhöht.

    Hatten die Londoner schon eine bayerische 40-Millionen-Euro-Offerte abgelehnt, wollen sie nun mindestens 50 Millionen Euro für den Youngster.

    Selbst wenn Callum Hudson-Odoi seinen 2020 auslaufenden Vertrag nicht verlängert, sind die Blues nicht bereit, ihn im Sommer zu verkaufen.

    Das wiederum wäre finanziell heikel, da er kein Stammspieler ist und dennoch viel in die Kasse spülen könnte.

    Neben dem Interesse vom deutschen Rekordmeister sollen auch Borussia Dortmund und der FC Liverpool ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen haben.

    Bayern will ihn auch weiterhin an die Säbener Straße locken. Schon in der Winterpause meinte Sportdirektor Hasan Salihamidzic, dass man ihn "unbedingt verpflichten" wolle.

    "Er ist dribbelstark, trickreich, hat guten Zug zum Tor und ist ein junger Spieler, der großes Potenzial besitzt, sich noch weiterzuentwickeln", hatte er im Trainingslager in Doha gesagt.

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  2. FC Bayern
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  3. Trotz Verletzung: Bayern zahlt Rekordsumme für Lucas Hernandez

    Während des obligatorischen Medizinchecks diagnostizierte der FC Bayern bei Lucas Hernandez eine Knieverletzung, die sogar eine Operation nach sich zog. Trotz allem ist der Weltmeister den Münchnern eine Rekordsumme wert.

    Die Bundesliga hat einen neuen Rekordtransfer: Der FC Bayern aktivierte die 80 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel im Vertragswerk von Lucas Hernandez und holt ihn ab der kommenden Saison an die Säbener Straße.

    Pikanterweise eröffnete sich den Bayern während der sportmedizinischen Untersuchungen der Fakt, dass bei Hernandez eine Schädigung des Innenbands im rechten Knie vorliegt. Noch am Donnerstag wurde der 23-Jährige operiert.

    "Bei unserer sportmedizinischen Untersuchung haben wir einen Schaden am Innenband des rechten Knies gefunden, der operativ behoben werden muss", schildert Bayerns Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.

    Zweifel an Hernandez‘ Spielfähigkeit zum Start in die neue Saison hegen sie in den Bayern-Gremien nicht. Nach seiner Erfahrung stehe der Neuzugang zum Bundesliga-Start 2019/20 zur Verfügung, meint Müller-Wohlfahrt.

    Hernandez, der einen Vertrag bis 2024 unterzeichnete, könnte in der bayrischen Hauptstadt einige Umwälzungen im Spielerkader verursachen.

    Mit der für ihn gezahlten Ablöse steigt Hernandez ad hoc zum teuersten Transfer der Bundesliga-Geschichte auf. Dieser Titel gebührte bislang Corentin Tolisso, der dem FC Bayern seinerzeit 41,5 Millionen Euro wert war.

    Da auch Benjamin Pavard zur neuen Spielzeit hinzustößt, gilt es als wahrscheinlich, dass entweder Mats Hummels oder Jerome Boateng den deutschen Rekordmeister verlässt.

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  4. Juve-Boss Agnelli bekräftigt Boykott der neuen Klub-WM

    Die neu ausgerichtete Klub-WM wird immer mehr zum Zankapfel. Die europäischen Spitzenteams verweigern eine Teilnahme.

    "Wir sind derzeit nicht bereit, an diesem Wettbewerb teilzunehmen", sagte der Vorsitzende der European Club Association (ECA), Andrea Agnelli.

    Die Vereine stünden gemeinsam hinter dem Boykott der neuen Klub-WM, die ab 2021 24 Teams vorsieht.

    Nun sei die Fifa am Zug, genauer zu organisieren, denn: "Wir sind diejenigen die planen müssen, wir sind die, die investieren. Um ein Unternehmen führen zu können, benötigt man die komplette Übersicht", sagte der der Boss von Juventus Turin weiter.

    Der Weltverband hatte eine Reform vorgestellt, die bei Real Madrid und dem FC Bayern München auf Offenheit stieß.

    Gegen eine Reform sagte auch Agnelli nichts, nur nicht unter mit diesem Format.

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  5. Antwort geliefert! Manuel Neuer erhält großes Lob

    Lange wurde über Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen gesprochen. Der Bayern-Keeper hat seine Ansprüche nun untermauert.

    Vor allem gegen Ryan Babel parierte der Münchener Schlussmann zweimal großartig. "Ich habe ein bisschen darauf gewartet, dass irgendwann die Sachen kommen, wo ich mich auszeichnen kann", gab er so auch nicht ohne Stolz nach dem 3:2-Sieg gegen die Niederlande zu. Ein Erfolg, "der für uns alle sehr wichtig ist".

    Selbst habe er auch keinerlei Zweifel an seinen Leistungen – egal, was geschrieben stand, stellte der Weltmeister klar.

    "Es geht nicht um Marc und auch nicht um mich. Grundsätzlich ist unser Verhältnis mit allen Torhütern gut. Wir verstehen uns gut und es ist ein gesunder Konkurrenzkampf", stellte Manuel Neuer klar.

    Und auch Oliver Bierhoff sparte nicht mit Lob für den 23-Jährigen. "Er hat die Antwort auf dem Platz gegeben", urteilte der Nationalmannschafts-Manager und ergänzte: "Wir haben die Dinge außerhalb der täglichen Berichterstattung betrachtet. Wir wissen um die Stärke von Manu und es freut mich sehr, dass er die in vielen Aktionen zeigen konnte."

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  6. Toni Kroos verteidigt Jogi Löws Maßnahme

    Weltmeister Toni Kroos stärkt Joachim Löw hinsichtlich des neu eingeschlagenen Kurses den Rücken.

    Das Weltmeister-Trio um Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng wird zumindest unter der Ägide von Joachim Löw nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen.

    Toni Kroos verteidigte Löws Maßnahme während einer Pressekonferenz:

    "Es ist keine Entscheidung wegen des Alters, sondern es ist eine sportliche Entscheidung. Sportlich muss man diese Entscheidung akzeptieren." Denn mit 29 könne man noch vernünftig Fußball spielen, so Kroos.

    Außerdem nahm Real Madrids Starspieler zu den Dieseltraktor-Vorwürfen Stellung. Als diesen hatte ihn Bernd Schuster bezeichnet.

    "Das ist einfach nur Quatsch. Ich bin der Letzte, der ein Problem mit konstruktiver Kritik hat. Aber diese Kritik hat keinen Inhalt", wehrte sich Kroos.

    Dass der 29-Jährige nicht zu jedem Länderspiel eingeladen wird, hat weiterhin Bestand. "Daran hat sich nichts geändert", kommentierte Kroos lakonisch.

    Löw selbst hatte nur lobende Worte für seinen Mittelfeld-Lenker übrig: "Seine Ballbehandlung und seine Übersicht sind überragend, Toni Kroos ist für uns unverzichtbar."

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  7. Renato Sanches hegt öffentlich Wechselgedanken

    Ein Kapitel, das wohl ohne Happy End zu Ende gehen wird: Renato Sanches sinniert öffentlich darüber, den FC Bayern zu verlassen.

    "Ich bin hier nicht glücklich", klagt Renato Sanches im KICKER über sein Reservistendasein, das er beim FC Bayern fristet. Gerade mal vier Liga-Startelfeinsätze stehen in dieser Saison zu Buche.

    Sanches hatte sich erhofft, unter dem neuen Trainer Niko Kovac öfters zum Einsatz zu kommen. Das Hier und Jetzt erhöht die Frustrationsrate bei dem ambitionierten Portugiesen aber nur noch mehr.

    "Ich arbeite viel, darf aber nicht spielen", fügt der 21-Jährige an, der offenbart, dass er nun schauen müsse, was für ihn das Beste sei.

    In der Vorsaison war Sanches an Swansea City ausgeliehen, konnte aber auch im walisischen Süden nicht überzeugen.

    Ein Verbleib beim FC Bayern über die laufende Saison hinaus scheint keinesfalls gesichert.

    Sanches offen: "Ich möchte mehr spielen, vielleicht bei einem anderen Klub. Darüber muss ich mir Gedanken machen."

    Vor zweieinhalb Jahren zahlten die Bayern noch 35 Millionen Euro Ablöse für den damals 18 Jahre alten Sanches - plus mögliche Boni von weiteren 35 Mio.

    Eine Summe, die nach gerade mal einer Handvoll guter Spiele nur schwer zu erzielen sein dürfte.

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  8. Hoeneß kündigt an: Bayern werden klotzen!

    Viel Geld haben die Bayern vor der Saison nicht in den Kader gesteckt. Das soll sich im Sommer erheblich ändern.

    "Wir sind gerade dabei, unsere Mannschaft zu verjüngen. Das ist das größte Investitionsprogramm, das der FC Bayern je hatte", erklärte Uli Hoeneß laut BILD auf einer Messe.

    Schon vor wenigen Wochen ließ der Präsident der Münchener durchblicken, dass man schon einige Spieler verpflichtet habe.

    Neben Benjamin Pavard und Jann-Fiete Arp, der entweder in diesem oder im kommenden Sommer kommt, soll auch Lucas Hernández bereits fix sein.

    Mehr noch: Nach Informationen des Portals FOOT MERCATO haben die Bayern bereits die Hälfte der festgesetzten Ablöse in Höhe von 80 Millionen Euro an Atletico Madrid überwiesen.

    Neben Pavard und Hernández soll die französischsprachige Fraktion um Nicolas Pépé erweitert werden.

    Der Ivorer steht in Lille unter Vertrag und soll auch rund 80 Millionen Euro kosten.

    Daneben ist auch Callum Hudson-Odoi weiterhin ein Thema, den der FC Chelsea wegen der Transfersperre aber ungern ziehen lassen will.

    Auch Timo Werner und Kai Havertz wurden zuletzt als Neuzugänge bei den Bayern gehandelt.

    Auch James Rodriguez könnte noch immer bei den Bayern bleiben, über seine Zukunft ist noch nicht entschieden worden.

    Eine feste Verpflichtung des von Real Madrid ausgeliehenen Kolumbianers würde 42 Millionen Euro kosten.

    Man sei gut vorbereitet, stellte Hoeneß klar. "Wir hatten beschlossen, nicht diese, sondern nächste Saison zu klotzen." Investitionen in einer Gesamthöhe von 200 Millionen stehen im Raum.

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  9. Ausbootung von Müller und Co.: Hoeneß kündigt Gespräch mit Löw an

    Bisher hielt sich Uli Hoeneß betreffs der Ausbootung dreier Spieler des FC Bayern bei der deutschen Nationalmannschaft zurück. Der Manager hat sich inzwischen geäußert.

    In Kürze wird es wohl zu einem Austausch zwischen Uli Hoeneß und Joachim Löw kommen. Das kündigte der Vereinspräsident des FC Bayern nach dem 6:0-Kantersieg gegen Mainz 05 an.

    "Ich habe mich entschlossen, das Thema mit Jogi Löw unter vier Augen zu besprechen", sagte Hoeneß nach Abpfiff. Zuvor wurden Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng von Löw aus dem DFB-Kader gestrichen.

    Die Ausbootung des Trios hatte jedoch nichts mit dem vorzeitigen Ausscheiden aus der Champions League zu tun, meinte Hoeneß: "Das hat überhaupt keinen Einfluss gehabt."

    Das sahen die Bayern-Obersten zuvor anders. In einem offiziellen Kommunique teilten Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic ihr Unverständnis mit und kritisierten vor allen Dingen den Zeitpunkt der Bekanntgabe.

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  10. Kingsley Coman und Samuel Umtiti zurück bei Les Bleus

    16 Monate konnte Kingsley Coman nicht für die französische Nationalmannschaft berücksichtigt werden. Nun wurde er wieder berufen.

    Weltmeistertrainer Didier Deschamps nominierte den 22-Jährigen vom FC Bayern für das Spiel gegen Moldawien am 22. März und die erste Partie in der EM-Qualifikation gegen Island drei Tage später.

    Zuletzt durfte Kingsley Coman am 10. November 2017 im Test gegen Wales für die Équipe Tricolore spielen. Anschließend machten ihm diverse Verletzungen einen Strich durch die Nationalmannschaftsrechnung. Auch die WM in Russland konnte der 15-malige Nationalspieler nicht bestreiten.

    Aus der Bundesliga ist nur noch Benjamin Pavard für die Elf von Deschamps nominiert worden. Der Noch-Stuttgarter wechselt im Sommer nach München.

    Samuel Umtiti vom FC Barcelona kehrt ebenso wie Coman ins Aufgebot zurück.

    Der Ex-Dortmunder Ousmane Dembele fehlt verletzt. Paul Pogba und Anthony Martial (beide Manchester United) sind auch wieder mit dabei.

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  11. Bayern und Co. wehren sich gegen Klub-WM

    Bayern München und andere europäische Topklubs haben sich gegen die Pläne der Fifa gestellt, eine neue Klub-WM zu begründen. Dazu griffen sie auch Gianni Infantino an.

    Die europäische Klubvereinigung ECA will keine aufgeblähte Klub-WM ab 2021 austragen. Jedes Format dieses Turniers sei angesichts des schon bei 2024 ausgearbeiteten Spielkalenders "nicht akzeptabel", heißt es in einem Brief der ECA an die Fifa aus der die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG zitiert.

    Demnach werde kein europäischer Top-Club "an so einem Wettbewerb teilnehmen". Unter den Unterzeichnern des Briefes befindet sich auch Michael Gerlinger vom FC Bayern München.

    Gianni Infantini will die Klub-WM auf 24 Mannschaften ausweiten. Aktuell nehmen nur sieben teil und das Turnier dauert wenige Tage im Dezember.

    Ab Sommer 2021 soll es jedoch den Confederations Cup ablösen. Wie genau die Teilnehmer ermittelt werden sollen, war bislang unklar.

    Für die Vereine der ECA ist jedoch klar, dass sie auch etwas von den Einnahmekuchen abhaben wollen, wenn sie schon am Turnier teilnehmen. Jedoch hat Infantino noch immer nicht die genaue Vermarktungsstrategie veröffentlicht.

    "Die ECA ist besorgt über die Weigerung der FIFA, der Taskforce die Prüfung der Wirtschaftsmodelle für diese Wettbewerbe zu gestatten", heißt es in dem Brief.

    Zu bedenken gebe der ECA die Offerte einer Investorengruppe in Höhe von 25 Millionen US-Dollar für die Vermarktung. Woher dieses Geld und die Gruppe stamme, teilte Infantino nicht mit.

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  12. Aus gegen Liverpool: Bayern-Spieler bemängeln Kovacs Taktik

    Die Spieler des FC Bayern sehen die 1:3-Niederlage gegen den FC Liverpool auch in taktischen Verfehlungen ihres Trainers Niko Kovac begründet.

    Für den FC Bayern geht es in der Champions League nicht über das Achtelfinale hinaus. Am Mittwochabend scheiterte der deutsche Rekordmeister mit 1:3 am FC Liverpool und folgerichtig aus der Königsklasse aus.

    "Ich denke, wir haben zu defensiv gespielt", nahm Stürmer Robert Lewandowski nach dem Spiel die Analysemaßnahmen auf. Man habe weniger riskiert, nach vorne zu spielen.

    Lewandowski weiter: "Wenn man beide Spiele anschaut, hatten wir nicht viele Chancen. Deswegen hatten wir auch keine Argumente, um weiterzukommen."

    Auch der vor Kurzem geschasste DFB-Spieler Mats Hummels bekrittelte bei SKY die Ausrichtung des FC Bayern: "Wir waren in manchen Situationen fußballerisch nicht sauber genug. Im Nachhinein wäre es vielleicht anders ausgegangen, wenn wir aktiver gewesen wären."

    Der 30-Jährige führte weiter aus, dass der FC Bayern eine Spielweise habe, die gegen pressende Mannschaften nicht immer zu einhundertprozentigem Erfolg führe: "Da täten uns ein, zwei andere Begebenheit in unserem Spiel ganz gut."

    Deutliche Worte in Richtung Niko Kovac, der seiner Enttäuschung nach Beendigung der Partie freien Lauf ließ: "Wir haben das Recht, enttäuscht zu sein. Wir sind bitter enttäuscht." Man müsse das Spiel "schnell abschütteln."

    In der Bundesliga steht am Sonntag (17 Uhr) das Heimspiel gegen Mainz 05 auf der Agenda. Gegen die Rheinhessen verloren die Bayern zuletzt im März 2016 (1:2).

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  13. Robert Lewandowski: Ich kann mir eine längere Zukunft bei Bayern vorstellen

    Bleibt Robert Lewandowski, wie von den Bayern gewünscht, noch lange in München? Was der Pole dazu sagt.

    "Schauen wir einmal, was passiert", meinte der Topstürmer in der SPORTBILD. Er wolle noch lange Fußball spiele. Und: "Ich kann mir eine längere Zukunft bei Bayern vorstellen, es macht mir sehr viel Spaß hier, meine Familie fühlt sich wohl."

    Robert Lewandowski spielt seit seinem Wechsel 2014 von Borussia Dortmund für den FC Bayern. In 150 Bundesligaspielen traf er für den deutschen Rekordmeister bislang 123-mal.

    Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2021, zuletzt gab es aber auch immer wieder Versuche des Torjägers, zu Real Madrid zu wechseln. Da sei aber nun vorbei.

    Lewandowski weiter: "Die Verantwortung ist größer geworden, weil mir der Trainer und der Verein diese Aufgabe zutrauen. Aber wenn Verantwortung auf dich übertragen wird, hast du automatisch dieses Gefühl: Du willst dich um die Gruppe, um die Mannschaft kümmern."

    Wie lange er das noch tun kann, ist derzeit offen. Sportdirektor Hasan Salihamidzic kündigte schon nach dem 6:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg erste Schritte an: "Wir werden jetzt Gespräche führen. Aber in aller Ruhe."

    Der Ex-Profi schob auch gleich noch ein Lob an Lewandowski hinterher: "Lewa ist einer der besten Stürmer der Welt, wenn nicht sogar in diesem Moment der beste Neuner der Welt."

    Und der als bester Neuner der Welt titulierte Pole erinnert sich auch gern an ein besonderes Spiel.

    "Ich muss sofort an das Wolfsburg-Spiel mit den fünf Toren in neun Minuten zurückdenken. In dieser Partie gelang mir einfach alles, ich hätte es mir nicht besser erträumen können. Das 5:1 von mir, per Seitfallzieher erzielt, war mein schönstes Tor in der Bundesliga. Das war das Sahnehäubchen in diesem unfassbaren Spiel."

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  14. Jürgen Klopp von Löws Entscheidung überrascht

    Die Ausbootung von Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng ließ auch Jürgen Klopp nicht kalt.

    "Als Trainer kann ich sagen, das sind die besten. Aber dass sie nicht mehr in der Auswahl sind, das habe ich nicht verstanden. Aber vielleicht erklärt es mit jemand", bekannte der Trainer des FC Liverpool vor dem Achtelfinalrückspiel in der Champions League gegen den FC Bayern.

    Und Jürgen Klopp weiter: "Ansonsten habe ich vollstes Verständnis. Jogi muss das machen, wenn er das so sieht. Wie immer werden wir Trainer daran gemessen, was wir abliefern."

    Natürlich sprach der 51-Jährige auch über die kommende Aufgabe in München. Die Hausherren seien auch nach dem 0:0 aus dem Hinspiel weiterhin der Favorit.

    "Wir haben nicht die Qualität, die Bayern aus dem Stadion zu schießen", betonte Klopp: "Vor drei Wochen mussten wir in England jedem erklären, dass wir nicht der Favorit sind. So schnell ändert sich die Welt im Fußball."

    Die Elf von Niko Kovac erwartet er offensiver als noch in Anfield. "Das wird trotzdem nicht einfacher für uns. Es ist ein offenes Spiel. Und offene Spiele kann man gewinnen. Wenn wir die Chance haben, werden wir versuchen, zu gewinnen", so Klopp, dem außer ein torloses Unentschieden auch ein Remis zum Weiterkommen reicht.

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  15. FC Bayern nimmt Kontakt zu Hakim Ziyech auf

    Der FC Bayern wird im kommenden Sommer noch mal auf den offensiven Außen nachlegen. Kontakt sollen die Münchner zu Hakim Ziyech aufgenommen haben.

    Hakim Ziyech befindet sich offenbar beim FC Bayern auf dem Radar. Der spanischen MARCA zufolge hat der deutsche Branchenprimus bereits Kontakt zu Ajax Amsterdam aufgenommen.

    Grund für das Vorstellen in der Grachtenstadt sei ein möglicher Transfer. Ob den Münchnern ein Schnapper gelingt? Den Wert Ziyechs taxiert das Sportblatt auf gerade mal 35 Millionen Euro.

    Ziyech, der eigentlich auf der Zehn beheimatet ist, kommt in dieser Saison vorwiegend über die rechte Außenbahn zum Einsatz – und kann auf starke Werte zurückblicken.

    18 Tore sowie 17 Vorlagen in 36 Pflichtspielen sind ein mehr als ordentlicher Wert, den sich der gebürtige Niederländer mit Wurzen in Marokko bislang erspielt hat.

    Groß auf Scoutingtour mussten die Bayern nicht gehen. Denn Ziyech kam jeweils in den Vorrundenduellen der beiden Klubs in der Champions League zum Einsatz, blieb jedoch ohne Torbeteiligung.

    Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Ziyech im kommenden Sommer für den Schritt zu einem europäischen Großklub entscheidet.

    Bereits vor der letztjährigen Weltmeisterschaft in Russland kokettierte der 25-Jährige mit einer Luftveränderung.

    "Ich brauche eine neue Herausforderung. Irgendwann ist es Zeit, zu gehen. Natürlich war ich auch in einigen Spielen schlechter, aber ich denke, dass ich einen Klickmoment brauche", sagte Ziyech.

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  16. Nach Rücktritt: Bayern würdigt van Gaal

    Louis van Gaal will nicht mehr als Trainer arbeiten. Vor allem der FC Bayern München sang nun ein Loblied auf den "Tulpen-General".

    "Wir profitieren bis heute von Louis van Gaals Ideen", würdigte Uli Hoeneß den 67-Jährigen, der zuvor seinen endgültigen Abschied vom Trainergeschäft angekündigt hatte.

    "Er ist rein fachlich gesehen einer der besten Trainer der Welt. Aus meiner Sicht ist er verantwortlich dafür, dass der FC Bayern seinen Fußball grundlegend verändert hat. Ballbesitz, Positionsspiel – das hat er maßgeblich initiiert."

    Seine Nachfolger Jupp Heynckes und Pep Guardiola hätten das weitergeführt und teilweise verbessert, erinnerte der Präsident des deutschen Rekordmeisters.

    Leider seien sie sich persönlich nie so nahe gekommen, wie manchmal gewünscht, gibt Hoeneß zu. "Bei ihm war immer Distanz, und so kamen wir uns nie so nah, wie ich das gerne gehabt hätte."

    Dennoch holte van Gaal mit dem FC Bayern den deutschen Meistertitel und den DFB-Pokal 2010. In der Champions League scheiterten sie erst im Finale gegen Jose Mourinho und Inter Mailand.

    Zuletzt stand der zweimalige Bondscoach bei Manchester United unter Vertrag, ehe ihn Mourinho dort 2016 beerbte.

    Mit den Red Devils holte er den FA Cup. Nun sei aber komplett Schluss, stellte er klar: "Meine Frau hat auch Anspruch auf ein Leben mit Louis van Gaal, nicht nur die Spieler."

    Und van Gall bei VTBL weiter: "Meine Frau hat vor 22 Jahren aufgehört zu arbeiten, um mir ins Ausland zu folgen. Ich habe ihr gesagt, dass ich aufhöre, wenn ich 55 bin."

    Während seiner Karriere hat er nicht nur in München und Manchester sowie zweimal bei der niederländischen Nationalmannschaft gearbeitet, sondern auch zweimal beim FC Barcelona.

    Die meiste Zeit seiner Trainerkarriere stand er jedoch in Amsterdam an der Seitenlinie. Mit Ajax gewann van Gaal 1995 sowohl die Champions League als auch den Weltpokal.

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  17. Leon Goretzka leidet mit Schalke 04

    Unter großem Aufschrei wechselte Leon Goretzka im vorigen Sommer zum FC Bayern. Sein Herz hängt aber immer noch an seinem Ex-Klub Schalke 04.

    Bei Schalke 04 geht es in dieser Saison mal wieder drunter und drüber. In der Bundesliga-Tabelle rangiert der amtierende Vizemeister auf dem 14. Tabellenplatz und befindet sich mitten im Abstiegskampf.

    Auch für Ex-Knappe Leon Goretzka keine schöne Situation. "Es läuft einfach im Moment alles gegen Schalke", sagte er am Samstag.

    Der 24-Jährige hatte am Wochenende mehr zu feiern, erklomm er doch mit seinem neuen Klub FC Bayern nach dem 6:0 über den VfL Wolfsburg wieder die Tabellenspitze.

    Schalke verlor seine Partie mit 2:4 bei Werder Bremen - es war das siebte Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg (zwei Remis, fünf Niederlagen). Am Freitagabend gab es einige strittige Szenen, die letztlich gegen S04 gewertet wurden.

    Vor dem 1:1 durch Milot Rashica lag eine Abseitsstellung vor und die Szene bei Daniel Caligiuris Foul, das zu einem Elfmeter führte, brachte ebenfalls einen faden Beigeschmack mit sich.

    "Ich habe das Spiel geschaut und bin geschockt, was da für Entscheidungen getroffen worden sind", kommentierte Goretzka. Die Interviews nach dem Spiel habe er sich gar nicht ansehen wollen, "weil man natürlich mitleidet".

    Trotz des abermaligen Rückschlags, den Schalke über sich hat ergehen lassen müssen, richtete Goretzka lobende in Richtung seines Ex-Teams: "Sie haben hervorragend gespielt bis zum 1:1, was meiner Meinung nach irregulär war."

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  18. Robert Lewandowski schreibt Bundesliga-Geschichte

    Rechtzeitig zur Champions League findet Robert Lewandowski zurück in die Spur. Mit seinem Doppelpack gegen den VfL Wolfsburg sorgte der Pole mal wieder für Schlagzeilen.

    Der FC Bayern ließ am Samstagnachmittag mal wieder die Muskeln spielen. Der VfL Wolfsburg durfte sich am Ende noch bedanken, dass der deutsche Rekordmeister „nur“ mit 6:0 gewann.

    Unter anderem Topstürmer Robert Lewandowski trug sich in die Torschützenliste ein. Seine Treffer zum 2:0 und 6:0 hatten einen ganz besonderen Wert.

    Es waren die Tore 196 und 197 in Lewandowskis Bundesliga-Historie, die ihn gleichzeitig zum erfolgreichsten ausländischen Torschützen in der höchsten deutschen Fußballspielklasse werden ließen.

    Auf Platz zwei der Bestenliste rangiert der noch aktive Claudio Pizarro (195 Tore). Dem Peruaner folgt der ehemalige Bayern-Star Giovane Elber (133).

    Zum Vergleich: Die erfolgreichsten deutschen Bundesliga-Torschützen heißen Gerd Müller (365), Klaus Fischer (268) und Jupp Heynckes (220).

    "Das ist etwas Besonderes. Ich bin sehr stolz über das, was ich geleistet habe", kommentierte Lewandowski sein neuestes Alleinstellungsmerkmal.

    Wichtig für den FC Bayern, dass der Pole rechtzeitig in Fahrt gekommen ist. Denn am Mittwochabend (21 Uhr) kommt es zum Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen den FC Liverpool.

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  19. Joshua Kimmich kritisiert Nationaltrainer Jogi Löw

    Das Aus dreier Spieler des FC Bayern bei der deutschen Nationalmannschaft bringt fast stündlich neue Kommentare mit sich. Auch Joshua Kimmich tut seine Meinung kund.

    Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller werden zukünftig nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen. Bundestrainer Joachim Löw teilte seinen Entscheid vor Kurzem mit.

    Joshua Kimmich, der auf Klubebene mit dem Trio zusammen für den FC Bayern aufläuft, kritisiert die Vorgehensweise von Löw. "Wenn ich das aus Spielersicht bewerten muss, ist die Art und Weise nicht okay. Da verstehe ich absolut, dass die Jungs darüber enttäuscht sind", sagt Kimmich laut BILD.

    Der Außenverteidiger sei ob der Entscheidung überrascht gewesen. Kimmich kenne die Nationalmannschaft aus seiner Jugend "auch nur mit den Dreien".

    Das Trio habe das Team in den vorigen zehn Jahren geprägt, "uns zum Weltmeister gemacht", meint Kimmich.

    Vor allen Dingen das Ausscheiden Müllers kann Kimmich überhaupt nicht nachvollziehen: "Thomas hat 100 Länderspiele, da hat man einen anderen Abgang verdient. Es geht nicht um jung oder alt, sondern es geht um gut oder schlecht." Keiner sei zu alt, um Nationalelf zu spielen.

    Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (6:0) erwischten die Aussortierten einen hervorragenden Nachmittag. Müller wartete mit einem Tor und einer Vorlage auf.

    Kimmich: "Jetzt haben sie gezeigt, was sie drauf haben. Ich habe es immer gerne, wenn die drei glänzen. Das war eine gute Reaktion."

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  20. Bastian Schweinsteiger soll zurück zu Bayern kommen

    Nicht nur Oliver Kahn soll bei den Bayern in Zukunft eine wichtige Rolle übernehmen, auch ein weiterer Ex-Star ist im Gespräch.

    "Der FC Bayern ist immer interessiert, wichtige ehemalige Spieler an den Klub zu binden. Ich würde mir zum Beispiel auch Bastian Schweinsteiger bei uns wünschen", stellte Karl-Heinz Rummenigge in der AZ klar.

    Ob der Weltmeister von 2014, der 1998 als Jugendlicher in München begann und 2015 zu Chicago Fire wechselte, aber wirklich eine Funktion übernehmen will, konnte der Vorstandsvorsitzende nicht sagen.

    Einmal mehr betonte der 63-Jährige, dass Oliver Kahn in der Lage wäre, seinen Job sehr gut auszufüllen.

    "Da bin ich mir sicher", bekräftigte Rummenigge. "Er vereinigt all das, was man braucht in diesem Job. Er hat Fußball auf höchstem Niveau gespielt und genießt deshalb die Akzeptanz in der Öffentlichkeit und bei den Fans. Und er hat sich auf dem zweiten Bildungsweg Fähigkeiten in den Bereichen Finanzen und Wirtschaft angeeignet."

    Im Gespräch ist eine Art Praktikum für Kahn, sodass sich der Ex-Keeper an die neuen Aufgaben gewöhnen kann, aber auch noch seinen Vorgänger miterlebt.

    "Sollte der Aufsichtsrat Oli das Vertrauen schenken, werde ich bereit sein, ihn einzuarbeiten und mit ihm harmonisch zusammenarbeiten und dann würde ich ihm den Staffelstab übergeben", so der Bayern-Boss, der seinen Vertrag erst kürzlich um zwei Jahre verlängert hatte.

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  21. Wechselt "Rockstar" Franck Ribery nach Australien?

    Im Sommer wird Franck Ribery den FC Bayern verlassen. Ein mögliches Ziel könnte Australien sein.

    "Natürlich war ich mit Franck Ribéry in Kontakt", bestätigte Markus Babbel in der australischen Tageszeitung SYDNEY MORNING HERALD. Der Ex-Bayern-Profi trainiert seit Mai 2018 den A-League-Klub Western Sydney Wanderers.

    Ums Geld verdienen dürfe es Franck Ribery in Australien aber nicht gehen, betonte Babbel: "Dann musst du nach Katar oder irgendwo anders hingehen. Aber wenn du ein Rockstar sein willst, dann musst du nach Australien kommen", habe er dem Franzosen gesagt.

    Im Moment habe sich der Mittelfeldspieler noch nicht entschieden, verriet der Ex-Bundesliga-Coach weiter. "Aber ich kann kaum glauben, dass er hierherkommen wird, denn wir sprechen von einer Kategorie, die normalerweise für die A-League nicht realistisch ist."

    Laut des Berichts soll auch Arjen Robben eine Option sein, jedoch durch seine Verletzungsanfälligkeit eher nicht in Betracht gezogen werden.

    Auch der Niederländer wird den FC Bayer nach der Saison verlassen. Sein Ziel ist ebenso unbekannt wie jenes von Ribery, die Spuren führen jedoch in seine Heimat nach Eindhoven oder Groningen.

    In Sydney würde Ribery mit Alexander Baumjohann, Patrick Ziegler und Kwame Yeboah drei Profis treffen, die schon in der Bundesliga gespielt haben. Erstgenannter stand vor seiner Zeit in Sydney in Brasilien unter Vertrag.

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  22. DFB-Ausbootung: Auch Mats Hummels zeigt Unverständnis

    Nach Thomas Müller und Jerome Boateng hat nun auch Mats Hummels gereizt auf seine Ausbootung bei der deutschen Nationalmannschaft reagiert.

    "Unabhängig von der aus meiner Sicht schwer nachvollziehbaren sportlichen Entscheidung (die ich natürlich respektiere), stößt die Art und Weise bei mir auf Unverständnis", erklärte der Innenverteidiger.

    Mats Hummels und seine beiden bayerischen Vereinskollegen hätten in den vergangenen Jahren alles für die DFB-Elf gegeben.

    Daher werde "dieser Umgang dem, was wir geleistet und erreicht haben, in meinen Augen nicht gerecht. Und das lässt mich alles andere als kalt, weil ich es geliebt habe, für Deutschland zu spielen!"

    Seine 70 Länderspiele seien von dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 gekrönt worden.

    "Dieses Gefühl werde ich für immer in mir tragen und ich hätte wirklich gerne nochmal alles dafür gegeben, etwas Vergleichbares zu wiederholen", ergänzte Hummels.

    Thomas Müller hatte einen Tag zuvor bei Instagram ähnlich angesäuert reagiert. "Je länger ich drüber nachdenke, macht mich die Art und Weise, wie das Ganze abgelaufen ist, einfach sauer", so Müller.

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  23. Renato Sanches: Ich war nicht bereit für Bayern München

    Als Jahrhunderttalent wechselte Renato Sanches im Sommer 2016 zum FC Bayern. Wie sich der Portugiese im Nachgang eingesteht, kam der Wechsel zum deutschen Rekordmeister zu früh.

    Noch vor seinem Wechsel zum FC Bayern wurde Renato Sanches mit zahlreichen Lobeshymnen belegt.

    Schließlich gewann er mit Portugal die Europameisterschaft und wurde beim kontinentalen Kräftemessen zum besten Youngster ausgezeichnet.

    "Das ist eine Leistung, auf die ich lange stolz sein werde. Ich dachte, das Turnier hätte mich auf den Druck in der Bundesliga vorbereitet", erzählt Sanches bei THE PLAYERS TRIBUNE.

    Er habe gedacht, er sei bereit für diesen Schritt, musste aber schnell feststellen, "dass ich es nicht war".

    Immerhin 35 Millionen Euro Ablöse zahlte der FC Bayern für das Jungtalent, das gleich in seiner ersten Saison maßlos enttäuschte.

    Sanches habe gehört, was Leute über ihn gesagt haben: "Flop. Pleite. Scheiße. Verkauft ihn, solange wir können."

    Auch sein Leih-Arrangement bei Swansea City brachte nicht die erhoffte Spielpraxis.

    "Aber in Wales … lief alles schief. Gerade als ich mich an mein neues Team gewöhnt hatte, bekam ich diese seltsamen Verletzungen – alle an demselben Bein", erinnert sich Sanches.

    Zur Negativ-Krönung verpasste der heute 21-Jährige im vergangenen Sommer die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

    "Ich weiß, dass einige Leute mich bereits abgeschrieben haben", sagt Sanches, der den Glauben an sich nie verloren hatte. Er habe immer noch Ambitionen, "aber wenn ich mir jetzt meine Zukunft vorstelle, habe ich neue Träume".

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  24. Thomas Müller rechnet mit Löw ab

    Thomas Müller hat mit wenig Verständnis auf seine Ausbootung bei der deutschen Nationalmannschaft reagiert. In einem Statement richtet er deutliche Worte an Joachim Löw.

    Mit einem Tag Abstand hat Thomas Müller auf seinen Rausschmiss bei der deutschen Nationalmannschaft reagiert.

    In einem Statement, das er auf seinen sozialen Kanälen online gestellt hat, lässt er vor allem an Joachim Löw kein gutes Haar.

    "Je länger ich drüber nachdenke, macht mich die Art und Weise, wie das Ganze abgelaufen ist, einfach sauer. Kein Verständnis habe ich vor allem für die suggerierte Endgültigkeit der Entscheidung", so Müller.

    Neben Müller traf es auch seine Bayern-Kollegen Jerome Boateng und Mats Hummels, die nach Müllers Einschätzung allesamt immer noch in der Lage seien, auf Top-Niveau Fußball zu spielen.

    Des Weiteren kritisiert Müller die Art und Weise, wie der DFB Stellung zu dem Vorfall genommen hat.

    Müller spricht von "vorgefertigten Statements seitens des DFB und des DFB-Präsidenten", die nach der Bekanntgabe an die Presse rausgegeben wurden.

    Laut dem Bayern-Star sei das "aus meiner Sicht kein guter Stil und hat mit Wertschätzung auch nichts zu tun".

    Im Zuge der Entscheidung Löws sei Müller vorerst "perplex" gewesen, allerdings müsse der Bundestrainer "sportliche Entscheidungen treffen. Das stelle ich auch überhaupt nicht infrage."

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  25. Bayern forcieren Verlängerung mit Robert Lewandowski

    Der FC Bayern will Robert Lewandowski an sich binden. Das Vorhaben soll mit dem Werben um Timo Werner zu tun haben.

    Inzwischen hat Robert Lewandowski Abstand davon genommen, den FC Bayern zu verlassen. Real Madrid war noch im vorigen Sommer eine der Optionen, die der Angreifer wahrnehmen wollte.

    Nach Informationen der Sport Bild ist der deutschen Rekordmeister gewillt, die Zusammenarbeit mit Lewandowski vorzeitig auszuweiten.

    Der aktuell laufende Vertrag ist bis 2021 ausgelegt und soll vorzeitig bis 2023 verlängert werden.

    Dem Bericht zufolge will der FC Bayern Lewandowski damit signalisieren, dass er trotz des aktiven Werbens um Timo Werner weiterhin eine gewichtige Rolle spielt.

    Angeblich ist sich der Münchner Nobelklub mit Werner bereits über einen Wechsel im kommenden Sommer einig. Der Kontrakt des deutschen Nationalangreifers bei RB Leipzig läuft Ende Juni 2020 aus.

    Überdies sollen die Bayern-Bosse die geplante Lewandowski-Verlängerung als Druckmittel für Werner ansehen. Nach dem Motto: Der FC Bayern sei nicht unbedingt auf die Verpflichtung des 23-Jährigen angewiesen.

    Im Gespräch ist eine Ablösesumme in Höhe von 40 bis 60 Millionen Euro. Die Bayern wollen den Preis freilich so niedrig wie möglich halten.

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  26. Oliver Kahn spricht über Engagement beim FC Bayern

    Der FC Bayern verfolgt seit Längerem das Ziel, Oliver Kahn auf Vorstandsebene zu installieren. Zum Vorhaben der Münchner hat sich der ehemalige Weltklassetorhüter inzwischen geäußert.

    Dass der FC Bayern sein Bestreben, Oliver Kahn im Vorstand zu installieren, intensiviert, ist ein offenes Geheimnis. Zahlreiche Gerüchte über dessen zukünftige Rolle sind bereits im Umlauf.

    Uli Hoeneß verfolgt den Plan, Kahn bereits 2020 als Vorstand ins Boot zu holen. Dieser soll sich erst mal ein Jahr einarbeiten, um später Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandschef zu beerben.

    "Ich habe 14 Jahre für diesen Verein gespielt und spüre weiterhin eine große Verbundenheit zu dem Klub, mit dem ich so viele großartige emotionale Momente erleben durfte", sagt Kahn in der SPORT BILD.

    Und weiter: "Meine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, war immer vorhanden, aber es muss auch passen. Die Konstellation ist jetzt eine andere."

    Der Plan, ihn zum FC Bayern zurückzuholen sei ein fließender Prozess. Es habe immer mal wieder Gespräche mit Hoeneß oder Rummenigge gegeben: "Die Dinge werden jetzt konkreter, auch was die Zeitabläufe betrifft."

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  27. Nach Ausbootung: Mesut Özil gibt Jerome Boateng Rückendeckung

    Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Neben Mats Hummels und Thomas Müller muss auch Jerome Boateng seinen Platz im Nationalteam räumen. Er reagiert mit einer Ansage.

    Persönlich sei er "traurig über diese Nachricht", erklärte der 30-Jährige in den sozialen Medien. Der Verteidiger betonte aber auch klipp und klar: "Ich persönlich bin davon überzeugt, dass ich weiterhin auf höchstem Niveau spielen kann und werde das auch in Zukunft zeigen."

    Verstehen würde er die Entscheidung des Bundestrainers aber, da auch er selbst so zu seinem DFB-Debüt kam, weil andere nicht mehr spielen sollten.

    "Ich war selbst jung und darauf angewiesen, dass mir ältere Spieler Platz machen", erklärte der 76-fache Nationalspieler, der mit 21 Jahren in der Elf von Joachim Löw debütierte.

    Später am Abend äußerte sich dann auch der im vergangenen Jahr aus der Nationalelf zurückgetretene Mesut Özil zu den Personalentscheidungen.

    "Seit unseren gemeinsamen Anfangszeiten im Nationalteam haben wir so viele besondere Momente zusammen erlebt. Du bist wirklich ein Freund und eine großartige Person auf und außerhalb des Platzes", schrieb er zu einem Foto von sich und Jerome Boateng.

    Özil schob dann noch eine Spitze gegen Löw hinterher: "Es tut mir leid, dass einer der besten deutschen Spielers der letzten Jahrzehnte das Nationalteam auf diese Art und Weise verlassen muss."

    Der Bundestrainer begründete die harten und zu diesem Zeitpunkt ungewöhnlichen Entscheidungen mit einem "Neubeginn" im Jahr 2019.

    "Die jungen Nationalspieler erhalten den nötigen Raum zur vollen Entfaltung. Sie müssen nun die Verantwortung übernehmen. In der Nationalmannschaft gilt es nun aber, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir wollen der Mannschaft ein neues Gesicht geben", erklärte er.

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  28. Wegen Timo Werner: Rummenigge stichelt gegen RB

    Timo Werner soll zum FC Bayern wechseln. Nach dem 5:1-Kantersieg gegen Borussia Mönchengladbach hat sich Karl-Heinz Rummenigge zu dem Transferpoker geäußert.

    "Ich würde Rasenball – heißen die doch, glaube ich – den Ratschlag geben", stichelte der 63-Jährige, "nicht zu offensiv mit der ganzen Personalie umzugehen. Weil manchmal liegt man auch nicht richtig. Ich habe sehr viel Erfahrung im Geschäft. Und wann immer man mit Transfers so offensiv umgeht wie Rasenball, ist es nicht im Interesse."

    Eine Einigung könne er sowieso noch nicht vermelden, erklärte Karl-Heinz Rummenigge weiter: "Ich bestätige überhaupt nichts. Gerüchte bestätige überhaupt nicht."

    Nach Berichten, wonach sich Timo Werner und Bayern München auf einen Wechsel geeinigt hätten, ergriff sofort die Führungsetage von RB Leipzig das Wort.

    Geschäftsführer Oliver Mintzlaff betonte, dass man sich an die Absprache halte und die besage, dass Werner im Sommer entweder verlängert oder verkauft wird. "Es gibt mit keinem anderen Verein einen Austausch", betonte der 43-Jährige.

    Und auch Trainer-Sportdirektor Ralf Rangnick stellte klar, dass es keinen ablösefreien Wechsel zum FC Bayern wie im Fall von Leon Goretzka oder Robert Lewandowski geben wird. "Diese Option existiert nicht. Das wissen auch Timo und sein Berater."

    Sogar der sonst medienscheue Red-Boss-Patriarch Dietrich Mateschitz legte sich im Schweizer BLICK fest: "Billig wird der Spieler sicher nicht."

    Nachteil für die Leipziger ist jedoch, dass die Münchener auch ein Jahr warten könnten, sollte sich RB mit allen Mitteln gegen einen Bayern-Transfer wehren oder keine Einigung darüber erzielen können. Im schlimmsten Fall säße der 22-Jährige ein Jahr lang auf der Tribüne und geht dann ablösefrei gen Süden.

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  29. Leipzig mit 100 Millionen-Forderung für Timo Werner?

    Der FC Bayern soll sich mit Timo Werner bezüglich eines Transfers einig sein. RB Leipzig deutet hingegen an, dass es seinen Starspieler keineswegs für lau ziehen lassen wird.

    Stand heute schnürt Timo Werner in der kommenden Saison voraussichtlich die Stiefel für den FC Bayern. Dem Vernehmen nach ist sich der deutsche Fußballkrösus mit dem Nationalstürmer bezüglich eines Wechsels einig.

    Offenbar ist nur noch die zu zahlende Ablöse auszuhandeln. Und gerade im Hinblick auf diese Thematik, scheint es sich schwierig zu gestalten. RB Leipzig stellt sich quer, will Werner logischerweise nicht für ein Butterbrot abgeben.

    Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz deutet im BLICK harte Verhandlungen an: "Billig wird der Spieler sicher nicht."

    Der Vorsteher des Getränkeimperiums soll intern von einer Ablöse über 100 Millionen Euro gesprochen haben – absolut utopisch.

    Werners Vertrag im Bullenstall ist lediglich noch bis Ende Juni 2020 datiert. Fakt ist, dass RB mit ihm in keinem Fall ins letzte Vertragsjahr gehen wird. Bedeutet: Entweder Verlängerung oder Verkauf spätestens im Sommer dieses Jahres.

    Im Boulevard war unlängst davon die Rede, RB wolle mit einer Forderung von 60 Millionen den Poker eröffnen und mindestens 40 Millionen Euro für Werner kassieren.

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  30. Wie Robert Lewandowski von Thomas Müller profitiert

    Aufgrund seiner fehlenden Torerfolge wurde Thomas Müller zuletzt abgesungen. Beim FC Bayern profitiert jedoch ein Spieler ganz besonders vom langen Schlacks: Sturmführer Robert Lewandowski.

    In den vergangenen Wochen wurde immer deutlicher ersichtlich, dass Thomas Müller seinen Status als unumstrittener Stammspieler des FC Bayern unter Niko Kovac eingebüßt hat.

    Zumindest lässt sich der Verzicht seitens des Cheftrainers an den fehlenden Toren Müllers festmachen, der in den letzten sechs Pflichtspielen gerade mal einen Treffer beisteuerte.

    Am Rande ist jedoch eine Besonderheit festzustellen. Seitdem Müller etwas aus dem Fokus geraten ist, lahmt Tormaschine Robert Lewandowski.

    In Pflichtspielen traf der Pole zuletzt beim 3:2 gegen Schalke 04 (9. Februar), wobei er hier Nutznießer des desolaten königsblauen Aufbauspiels war.

    Müller ist München-übergreifend dafür bekannt, dass er Gegenspieler bindet, Räume schafft und für Verwirrung in der gegnerischen Abwehr sorgt – und genau diese unterstützende Art scheint Lewandowski zu fehlen.

    Filigrantechniker James Rodríguez, der zuletzt den Vorzug vor Müller erhielt, ist eher für die feinen Pässe zuständig, als für robusten Einsatz.

    Da sich Lewandowski mehr und mehr zum reinen Strafraumstürmer entwickelte und James weniger im körperlich umkämpften Sechzehner vorzufinden ist, fehlt Lewandowski die helfende Hand.

    Nicht umsonst deutete dieser nach dem 1:0 gegen Hertha BSC an: "Thomas' Laufweg ist immer nach vorne, mit viel Bewegung. Ich hoffe, dass er bald wieder eine Chance bekommt und er zeigen kann, was für ein guter Spieler er ist, und dass er der Mannschaft helfen kann."

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  31. Robben-Erbe: Bayern weiter heiß auf Florian Thauvin

    Der FC Bayern München ist laut FRANCE FOOTBALL nach wie vor an einer Verpflichtung von Florian Thauvin (26, Olympique Marseille) interessiert.

    Der französischen Fachzeitung zufolge steht der Rechtsaußen weiterhin auf der Einkaufsliste des deutschen Rekordmeisters.

    An der Säbener Straße muss zum Saisonende Superstar Arjen Robben (34, Vertrag läuft aus) ersetzt werden. Der niederländische Nationalspieler verlässt Bayern.

    Auch Franck Ribery (35) steht vor dem Aus bei Bayern. Florian Thauvin könnte auch den Linksaußen ersetzen, da er offensiv hinter einem Stoßstürmer flexible eingesetzt werden kann.

    Florian Thauvin steht bei Olympique Marseille noch bis 2021 unter Vertrag. Sein Marktwert wird mit 50 Millionen Euro beziffert.

    Andere Offensiv-Kandidaten bei den Bayern sind: Callum Hudson-Odoi (Chelsea), Timo Werner von RasenBallsport Leipzig, Nicolas Pépé (Lille) oder Leverkusens Juwel Kai Havertz.

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  32. Rafinha kassiert Rüffel von Bayern-Trainer Kovac

    Rechtsverteidiger Rafinhas bekommt einen Rüffel von Bayern Münchens Cheftrainer Niko Kovac.

    "Niemand darf sich über die Mannschaft und den Verein stellen und sich so kritisch über den Trainer äußern", sagte der Deutsch-Kroate auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Gladbach.

    Ein Gespräch war fällig. Kovac berichtet: "Wir haben uns ausgesprochen, er hat sich auch vor der Mannschaft entschuldigt."

    Rafinha hatte sich über seine geringe Spielzeit unter Kovac öffentlich beschwert. "Seit ich im Januar gesagt habe, dass ich weggehe, spiele ich nicht mehr", hatte er unter anderem erklärt.

    Der Vertrag des Südamerikaners an der Säbener Straße läuft am Saisonende aus. Ihn zieht es in die Heimat, wohl zu Flamengo Rio de Janeiro.

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Bayern-Archiv nach Monaten