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FC Bayern: April 2019

9 Meldungen aus dem April 2019 – Archiv der Bayern-News.

  1. Kingsley Coman: Ich bin nicht der neue Ribery!

    Seit 2015 spielt Kingsley Coman schon beim FC Bayern. Ab der neuen Saison wird er wohl aber wichtiger denn je werden.

    Dann wird Franck Ribery nicht mehr in München sein, sondern seine Karriere irgendwo ruhig ausklingen lassen.

    Und sein junger französischer Landsmann wird dann wohl eine größere Rolle beim deutschen Rekordmeister einnehmen.

    Als neuer Ribery will sich Kingsley Coman aber nicht verstehen, betonte der 25-Jährige im KICKER: "Franck hat seine Karriere, ich habe meine - völlig unabhängig von seiner Person. Ich bin nicht der neue Ribery. Ich bin ich."

    Und der Mittelfeldstar weiter: "Ich habe genug Qualitäten, um bei den Bayern eine sehr gute Performance abzuliefern."

    Seit seinem Wechsel von Juventus Turin nach München warfen ihn immer wieder Verletzungen zurück, zuletzt gelangen ihm in Düsseldorf zwei Treffer.

    Von Weltklasse will Coman aber noch lange nicht reden. "Als Flügelstürmer muss ich noch mehr Tore schießen. Ich bringe sicher schon viele Qualitäten mit, aber ich bin noch weit davon entfernt", gab er offen zu.

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  2. FC Bayern
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  3. Uli Hoeneß: Kylian Mbappe würde ich sofort kaufen

    Uli Hoeneß hat gerade 80 Millionen Euro für Lucas Hernandez ausgegeben. Rekord in der Bundesliga - sein Wunschspieler ist aber ein anderer.

    "Kylian Mbappé würde ich sofort kaufen. Der Spieler ist toll", schwärmt der 67-Jährige im DPA-Interview vom französischen Weltmeister.

    Kaufen könne Bayern ihn aber nicht. "Aber für den fehlt uns das notwendige Geld", so der Münchener Präsident weiter.

    Dass der deutsche Rekordmeister aber schon den einen oder anderen Euro für neue Spieler übrig hat, hat er schon bewiesen.

    Für die neue Saison kommen neben Rekordmann Lucas Hernandez auch Benjamin Pavard und Jann-Fiete Arp. Insgesamt kostet das Trio 118 Millionen Euro.

    Zudem sei auch Corentin Tolisso "praktisch ein Neuzugang, der fast die ganze Saison verletzt war", erklärte Uli Hoeneß: "Und der eine oder andere wird vielleicht noch dazu kommen."

    Die Süddeutschen leiten bitter geforderten Kaderumbruch ein, den Hoeneß gar nicht als so dringend empfindet.

    "Beim tollen 3:2 im Länderspiel in den Niederlanden standen fünf Bayern-Spieler in der Startelf, darunter nur der ältere Manuel Neuer sowie vier Junge: Joshua Kimmich, Niklas Süle, Leon Goretzka und Serge Gnabry, alle Jahrgang 1995", sagt der Bayern-Präsident.

    "Kein anderer Verein stellte mehr als einen Spieler. Der Verein, der am meisten kritisiert wurde, dass er den Übergang nicht geschafft haben soll, erfreut beim Neuaufbau der Nationalmannschaft am meisten."

    Dabei haben die Bayern den Weg gewählt, den sie für richtig halten. "Einen Übergang könnte man so abwickeln, dass man Leute, denen man dankbar sein muss und die viel geleistet haben, vor den Kopf stößt", ergänzte Hoeneß.

    Vor den Kopf stoßen wolle man beim FC Bayern aber niemanden. "Ich habe hier beim FC Bayern immer dafür gekämpft, dass wir Persönlichkeiten wie Arjen Robben und Franck Ribery, auch einem Rafinha, einen vernünftigen Abgang verschaffen.

    Und zwar in einem Jahr des Übergangs, ohne einen totalen sportlichen Einbruch zu erleben", so Hoeneß weiter.

    Daher habe man auch viel Geduld mit Neu-Trainer Niko Kovac gehabt, als die Ergebnisse im Herbst nicht mehr so rosig waren.

    Dem Coach habe man es nämlich "aufgebürdet, mit Arjen Robben und Franck Ribery den Übergang zu schaffen".

    Inzwischen sind die Bayern wieder Spitzenreiter und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Borussia Dortmund um den Titel.

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  4. Lewy vs. Coman: "Sie sollten sich nicht aufs Maul hauen"

    Die Prügelei zwischen Robert Lewandowski und Kingsley Coman dominierte auch rund um den 4:1-Sieg in Düsseldorf das Geschehen. Niklas Süle sprach Klartext.

    "Die beiden wissen auch, dass sie sich nicht im Training aufs Maul hauen sollten", sagte der Abwehrriese, der zusammen mit Jerome Boateng am Donnerstag einer der Schlichter im Streit zwischen dem Torjäger und dem Mittelfeldspieler war.

    "Ich habe es versucht mit meinem Körper", sagte Niklas Süle weiter: "Aber das ist auch nicht so einfach, wenn die so aggressiv sind. Das gehört sich nicht."

    Inzwischen sei das Thema beendet. Beide hätten sich die Hand gegeben und den Streit ad acta gelegt. Auch Trainer Niko Kovac hatte der Szene keine allzu große Bedeutung zugemessen und auch keine Strafen verhängt.

    Robert Lewandoski betonte auch, dass "alles okay" sei und beglückwünschte seinem "Kontrahenten" zu dessen zwei Toren beim 4:1-Sieg gegen die Düsseldorfer Fortuna: "Ich freue mich, dass er zwei Tore geschossen hat."

    Kingsley Coman wollte sich nicht weiter äußern. Der Franzose ging grüßend an den wartenden Journalisten vorbei.

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  5. Arjen Robben weiß noch nicht, wie es für ihn weitergeht

    Arjen Robben könnte im Sommer den FC Bayern ohne ein weiteres Pflichtspiel bestritten zu haben verlassen. Seine Verletzung hindere ihn momentan.

    "Ich habe schon meine Bedenken und bin nicht sicher, ob ich in dieser Saison noch einmal für die Bayern auflaufen kann", sagte der seit November außer Gefecht gesetzte Niederländer bei SKY SPORT NEWS HD. "Es ist frustrierend, nicht zu wissen, was es genau ist."

    Arjen Robben war 2009 für 25 Millionen Euro von Real Madrid zu Bayern München gewechselt, nach zehn Jahren ist nun aber Schluss.

    Der Rekordmeister wird den auslaufenden Vertrag mit dem Mittelfeldspieler nicht verlängern.

    Wie es für den 35-Jährigen ab Sommer weitergeht, ist noch offen.

    "Natürlich gibt es einige Anfragen und Anrufe von Vereinen, aber ich will natürlich erst einmal wieder über einen längeren Zeitraum trainieren. Eine finale Entscheidung habe ich noch nicht getroffen", erklärte Robben, der unter anderem mit einer Rückkehr zu seinem Jugendverein Groningen in Verbindung gebracht wurde.

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  6. Die Fäuste fliegen: Trainingseklat bei den Bayern

    Robert Lewandowski und Kingsley Coman sollen sich beim Training des deutschen Rekordmeisters eine Schlägerei geliefert haben.

    Laut BILD sei es erst zu einem Wortgefecht zwischen den beiden gekommen, ehe sich der verbale Streit zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung hochkochte.

    Demnach hätte Trainer Niko Kvac gerade am Stellungsspiel seines Teams gearbeitet, als der Pole plötzlich in Richtung des Franzosen motzte.

    Das ließ sich Kingsley Coman nicht gefallen und aus der Diskussion wurde in wenigen Augenblicken die handfeste Schlägerei.

    Niklas Süle und Jerome Boateng gingen dazwischen und brachten die beiden Streithähne wieder auseinander.

    Grund für die Schlägerei soll das Spiel Comans sein, dass Lewandowski schon lange ein Dorn im Auge sei.

    Eine Stellungnahme von Bayern München gab es bislang nicht, stattdessen werde man sich auf einer Pressekonferenz dazu äußern. Kovac soll dem Bericht zufolge die Beteiligten auch nicht in die Kabine geschickt haben.

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  7. In Gesprächen: Arjen Robben nach Kanada?

    Für Arjen Robben ist in diesem Sommer Schluss beim FC Bayern. Welchen Weg der Niederländer einschlägt, ist offen. Der FC Toronto scheint Interesse zu signalisieren.

    Ob Arjen Robben überhaupt noch mal für den FC Bayern in einem Pflichtspiel auf dem Rasen stehen wird, ist die nächste wichtige Frage.

    Der Niederländer arbeitet seit mehreren Wochen an seinem Comeback – bisher scheiterten seine Versuche aber.

    Fakt ist bisher nur, dass die Odyssee des Flügelstürmers in der bayrischen Landeshauptstadt nach dieser Saison ein Ende findet. Robbens auslaufender Vertrag wird nicht mehr verlängert. Sein Wunschziel scheint indes festzustehen.

    Gemäß CALCIOMERCATO wünscht sich Robben einen Wechsel in die nordamerikanische Major League Soccer, Kontakt habe es zuvor bereits mit Inter Mailand gegeben.

    Die Lombardei scheint aber wenig interessant für den inzwischen 35-Jährigen.

    Dem Bericht zufolge signalisiert der FC Toronto konkretes Interesse, erste Gespräche sollen bereits stattgefunden haben.

    Das Fußballfranchise aus der größten Stadt Kanadas belegt mit zehn Punkten hinter Columbus Crew (13) Platz zwei der MLS-Tabelle, absolvierte jedoch zwei Spiele weniger.

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  8. Karl-Heinz Rummenigge: Bayern braucht noch einen Außenspieler

    Der FC Bayern hat den Umbruch eingeleitet. Bedarf sieht der deutsche Rekordmeister in Person von Karl-Heinz Rummenigge noch auf der Außenbahn.

    Da die Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribery den FC Bayern in diesem Sommer verlassen wird, entsteht beim deutschen Rekordmeister eine gewisse Vakanz auf den Flügelpositionen.

    Alphonso Davies hat im Winter bereits den Weg an die Säbener Straße gefunden, Woo-yeong Jeong wird der Durchbruch noch nicht zugetraut – an dem Südkoreaner baggern der FC Augsburg und Mainz 05.

    Bezüglich der Kaderplanung äußerte sich Aufsichtsratschef Karl-Heinz Rummenigge bei WONTORRA: "Wir brauchen noch einen Außenspieler." Phase eins des Umbruchs laufe, nächstes Jahr gehe man in Phase zwei über.

    Im Mittelpunkt standen zuletzt David Neres (Ajax Amsterdam) und Nicolas Pepe (OSC Lille), die jeweils für eine hohe zweistellige Millionensumme zu haben wären. Konkret wurde es bisher aber mit keinem der beiden.

    Insbesondere Pepe könnte für den FC Bayern richtig teuer werden. Für den Ivorer, der sich am Wochenende heftig über seinen Arbeitgeber mokierte, liegt dem Vernehmen nach ein 70 Millionen Euro schweres Angebot aus Italien vor.

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  9. Niko Kovac: Kai Havertz wird Leverkusen verlassen

    Kai Havertz gehört zu den größten Fußball-Talenten Europas. Dessen ist sich auch Niko Kovac bewusst, der äußerst lobende Worte in Richtung des Juwels entsendet.

    Niko Kovac ist sich sicher, dass Kai Havertz in naher Zukunft eine ganz große Nummer im internationalen Fußball werden kann.

    "Er ist ein absolutes Talent, ein toller Spieler. Er wird früher oder später sicherlich Leverkusen verlassen", spricht Kovac in der SPORT BILD über den erst 19-Jährigen, der auch beim FC Bayern auf der Shortlist stehen soll.

    Havertz wird Bayer Leverkusen zumindest in diesem Sommer aber nicht verlassen. Die verantwortlichen Personen unter dem Bayerkreuz haben sich hinsichtlich eines Transfers bereits oftmals und ausführlich positioniert.

    Kovac führt indes weiter aus, dass Havertz eine goldene Zukunft bevorstehe: "Dass wir über einen kommenden Topspieler sprechen, daran besteht kein Zweifel."

    Havertz kommt in der laufenden Bundesliga-Saison bereits auf 14 direkte Torbeteiligungen.

    Nahezu jeder europäische Topklub beschäftigt sich intensiv mit dem dreimaligen deutschen Nationalspieler.

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  10. Neuer Anlauf: Arjen Robben arbeitet am Comeback

    Während seiner aller Voraussicht nach letzten Wochen im Dienst des FC Bayern will es Arjen Robben noch mal wissen. Der Arbeiter versucht sich mal wieder an seinem Comeback.

    Die Krankenakte von Arjen Robben nimmt inzwischen biblische Ausmaße an. Der Niederländer fehlt dem FC Bayern seit November vergangenen Jahres – erst wegen einer Oberschenkelverletzung, im Anschluss stoppte ihn ein Muskelfaserriss.

    Robben absolvierte am Montag im Beisein von Reha-Coach Thomas Wilhelmi eine individuelle Trainingseinheit auf dem Nebenplatz.

    Nach rund einer halben Stunde waren die Übungen des 35-Jährigen beendet.

    Das DFB-Pokalheimspiel gegen den 1.FC Heidenheim (Mittwoch, 18.30 Uhr) kommt für Robben definitiv zu früh.

    "Am Mittwoch rechne ich nicht mit Arjen Robben und Alphonso Davies", erklärte Trainer Niko Kovac.

    Zumindest Robben ist auch am kommenden Wochenende nicht einplanbar.

    Samstagabend (18.30 Uhr) kommt es in der Münchner Arena zum Topspiel gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund.

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