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FC Bayern: Mai 2019

5 Meldungen aus dem Mai 2019 – Archiv der Bayern-News.

  1. Xabi Alonso: So gut sind Cristiano Ronaldo und Mesut Özil

    Xabi Alonso hat jarelang mit Mesut Özil und Cristiano Ronaldo zusammengespielt. Nun erinnert er sich an die taktischen Züge ihrer gemeinsamen Zeit bei Real Madrid.

    Der frühere deutsche Nationalspieler sei "zwischen den Linien" perfekt. "Er hielt sich immer zwischen den Innenverteidigern und den Sechsern auf. Das ist der schwierigste Raum, weil man quasi keinen Platz hat", erklärte Xabi Alonso, der seine Karriere beim FC Bayern ausklingen ließ, bei THE COACHES VOICE.

    Er habe immer versucht Mesut Özil genau dort anzuspielen. Denn der aktuell beim FC Arsenal spielende Mittelfeld-Stratege hatte dafür die nötige Ballkontrolle. "Wenn uns das gelang, konnte er die letzte Verteidigungslinie aus der Mitte heraus attackieren", ergänzte Alonso.

    Mit Cristiano Ronaldo sei es "einfach" gewesen, erinnerte sich sich der einstige spanische Nationalspieler, der inzwischen als Jugendtrainer bei Real arbeitet. "Wenn ich den Ball hatte, habe ich ihn gesucht. Dann hat er einfach mit seinen individuellen Fähigkeiten für Gefahr gesorgt", erinnerte sich der 37-Jährige.

    Insgesamt sei das Potenzial der damaligen Mannschaft von Real Madrid einfach immens gewesen. "Wir versuchten immer, schnell zu spielen. Uns gelangen so viele Tore - oftmals sogar aus dem Nichts", schrämte Alonso, der in fünf Jahren bei den Königlichen unter anderem einmal die Champions League und die Meisterschaft gewann.

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  2. FC Bayern
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  3. Neuer Ablöserekord? Uli Hoeneß schließt nichts aus

    Beim FC Bayern wurde zuletzt an der 80-Millionen-Grenze für Spielerneukäufe festgehalten. Vereinspräsident Uli Hoeneß deutet jetzt aber an, dass diese Leitplanke durchaus durchbrochen werden könnte.

    Seinen Königstransfer hatte der FC Bayern weit vor Start der neuen Saison verkündet. 80 Millionen Euro investierte der deutsche Rekordmeister in Lucas Hernandez, der zum teuersten Spieler der Vereins- sowie der Bundesliga-Historie mutierte.

    Einen weiteren Griff ganz oben ins Regal wurde in der jüngsten Vergangenheit von den Machern quasi ausgeschlossen. Die 80-Millionen-Grenze ist aber offenbar trotz allem keineswegs in Stein gemeißelt, wie Vereinspräsident Uli Hoeneß beim BR durchblicken lässt.

    "Hasan Salihamidzic soll erst mal Spieler ausfindig machen, die zu uns passen. Und dann reden wir übers Geld", erklärt der Manager. Die hochkommenden Spekulationen um eine Verpflichtung von Leroy Sane hat beim Doublesieger aber offensichtlich ein Umdenken zur Folge.

    Nach den Abgängen von Arjen Robben und Franck Ribery sondieren die Münchner den Markt akribisch nach Alternativen. Nachdem Callum Hudson-Odoi mit einem Achillessehnenriss noch mehrere Monate ausfällt, ist Sane ins Blickfeld geraten.

    Der deutsche Nationalspieler steht bei Manchester City allerdings noch bis 2021 unter Vertrag. Bemühungen um eine vorzeitige Vertragsverlängerung scheiterten bisher. Für Sane dürfte in jedem Fall eine dreistellige Millionensumme fällig werden.

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  4. Arjen Robben schwärmt von Leroy Sane

    Arjen Robben wird den FC Bayern zum Saisonende verlassen. Leroy Sane wird immer mal wieder als Nachfolger des Niederländers genannt, was Robben selbst offenbar ganz gut gefallen würde – von Sane schwärmt er in den höchsten Tönen.

    Arjen Robben hat eine enorm hohe Meinung von Leroy Sane, der beim FC Bayern zumindest in der Presselandschaft zuhauf als Nachfolger des Niederländers gehandelt wird.

    "Es gibt ein paar in Europa, also außergewöhnliche Talente und er ist sicher auch eines davon. […] Das ist ein sehr guter Spieler, hat viel Geschwindigkeit, hat ein Eins-gegen-eins, kann Tore machen. Also ich glaube, dass ist ein richtig guter Spieler", so Robben bei SKY SPORT NEWS HD.

    Der bei den Bayern ausscheidende Flügelstürmer geht in seinen Aussagen aber nicht in die Vollen.

    Robben könne nicht sagen, ob Leroy Sane einer für den FC Bayern sei, "das sollen andere Leute entscheiden – dafür haben wir die Leute im Verein. Aber er ist ein guter Spieler."

    Ehe es Sane im Sommer 2016 zu ManCity zog, war er schon mal heißes Thema an der Isar.

    Mit 16 Toren und 18 Vorlagen war der deutsche Nationalspieler einer der Garanten für den zweiten Meistertitel in Folge.

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  5. Was Arjen Robben für die Zukunft plant

    Die Wege des FC Bayern und von Arjen Robben trennen sich in diesem Sommer. In welche Richtung es den Flügelrenner verschlägt, ist noch nicht abschließend geklärt. An Optionen mangelt es offensichtlich nicht.

    Zehn Jahre nach seiner ersten Vertragsunterschrift beim FC Bayern ist Schluss für Arjen Robben. In den vergangenen Wochen wurde viel über die Zukunft des 35-Jährigen spekuliert, ein Wechsel zurück in die Heimat sowie in die Emirate wurde thematisiert.

    "Ich weiß nicht, ob es in mir drin ist, in einer Mannschaft, die um Platz sechs oder acht spielt, zu stehen", erklärt der Noch-Münchner im Gespräch mit dem KICKER. Robben bieten sich nach eigener Aussage "so viele Optionen, Europa, außerhalb von Europa".

    Das Interesse von US-Klubs bestätigt er ebenso wie das nicht vorhandene Bestreben, seine Karriere in China ausklingen zu lassen: "Alles hat sein Plus und Minus. Am Ende muss es aus voller Überzeugung kommen."

    Zahlreiche Klubs sollen ihre Fühler ausgestreckt haben, von Robbens Heimatklub FC Groningen über die Western Sydney Wanderers bis hin zu Benfica Lissabon. Dass der Niederländer jedoch stante pede einen Vertrag unterzeichnet, dürfte nicht der Fall sein.

    Unlängst gab Robben nach langer Verletzungspause sein Comeback. Immer wieder warfen ihn vor allem in den letzten Jahren Blessuren verschiedenster Art (meist Muskelverletzungen) aus der Spur. Das Vertrauen in den eigenen Körper ist zwar nach wie vor gegeben.

    Aber: "Eigentlich will ich noch gerne spielen. Aber - das ist wichtig: Noch einmal fünf Monate mit einer Verletzung oder mehrere kleinere Blessuren will ich nicht." Er könne noch vier, fünf Jahre spielen, "aber da ist eben die andere Seite mit den Verletzungen".

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  6. Leipzig-Dementi: Kein Bayern-Angebot für Timo Werner

    Die Frage, ob es Timo Werner schon in diesem Sommer zum FC Bayern zieht, ist eine der spannendsten in der naheliegenden Wechselperiode. Laut Aussagen von Oliver Mintzlaff liegt RB Leipzig noch kein Angebot aus München vor.

    In der Medienwelt ist der Wechsel von Timo Werner zum FC Bayern schon längst als beschlossene Sache moderiert worden. Spätestens 2020, wenn sein Vertrag bei RB Leipzig ausläuft, zieht es den deutschen Nationalspieler nach München.

    Um doch noch eine Ablöse zu generieren, beschäftigen sich die Sachsen auch mit einem Verkauf schon in diesem Sommer. Unterredungen mit den Bayern hat es in puncto Werner-Transfer bisher aber noch nicht gegeben.

    "Wir haben mit Bayern München über Timo Werner noch gar nicht gesprochen. Für uns war wichtig, was Timo Werner will. Er wollte ja auch mal sehen, wie die Saison jetzt läuft, denn wir haben letztes Jahr sicherlich nicht mehr den Fußball gespielt wie im ersten Jahr und wie wir ihn auch jetzt wieder spielen", verdeutlicht RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bei SKY90.

    Im Lager des Brauseklubs geben sie indes nicht auf, dass sich Werner zum Verbleiben umstimmen lässt. Nach dem DFB-Pokalfinale wolle sich Mintzlaff mit Werner und dessen Berater Karlheinz Förster zusammensetzen.

    "Wir haben ein Angebot vorgelegt und wissen, dass Timo Werner eher nicht verlängern möchte, aber das kann sich noch ändern", so der RB-Manager. Werner sei in Leipzig in seiner Persönlichkeit gereift und sicherlich bereit, auch mal den nächsten Schritt zu gehen.

    Mintzlaff führt in dieser Hinsicht aus: "Wir haben immer gesagt, dass wir einem Spieler, der bei uns diesen nicht gehen kann, die Karriere nicht verbauen wollen."

    Dabei setzt der Leipzig-Chef auch auf die Karte Julian Nagelsmann, der ab kommender Saison als Trainer übernimmt.

    "So lange wir uns aber für die Champions League qualifizieren glauben wir, dass es - mit dem neuen Trainer Julian Nagelsmann - sicherlich auch eine Plattform wäre, wo sich Timo Werner weiterentwickeln und gutfühlen kann", so Mintzlaff.

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