Kann James Rodriguez zum SSC Neapel und Förderer Carlo Ancelotti wechseln? Alles hängt von Real Madrid ab, sagt der Superstar.
James weiß noch nicht, wie es für ihn weitergeht. Der Südamerikaner beschäftigt sich aktuell nicht mit den Spekulationen um die Zukunft, sondern konzentriert auf das Sportliche.
Der Kolumbianer befindet sich derzeit bei der Copa America in Brasilien, schaut von außerhalb auf die Gerüchte um seine Person.
"Jetzt denke ich an alles, was die Copa betrifft", entgegnete er nach dem 1:0-Sieg gegen Paraguay.
Er wisse noch immer nicht, wohin die Reise nach der Südamerikameisterschaft geht.
"Deswegen bleibe ich ruhig. Die Entscheidung hängt von Real Madrid ab. Ich denke, es gibt Leute, die dort intern viel Macht haben, und ich kann nichts machen", erklärte James Rodriguez, der zuletzt zwei Jahre an den FC Bayern ausgeliehen war, weiter.
Mit dem neuen Trainer Zinedine Zidane habe er "noch nie" gesprochen, gab der Offensivmann weiter zur Protokoll.
Der Franzose, der seit dem Frühjahr zum zweiten Mal bei Real Madrid im Amt ist, will den Nationalspieler nicht und ihn daher meistbietend verkaufen.
Als heißester Interessent für einen Wechsel gilt der SSC Neapel mit Carlo Ancelotti an der Seitenlinie.
Der Italiener hatte den 27-Jährigen schon bei den Königlichen und später in München gefördert. Sein Italienisch sei aber "schlecht", scherzte James aber noch.
Medienberichten zufolge haben sich Neapel und Real Madrid so gut wie geeinigt - auf eine einjährige Leihe von James für zehn Millionen Euro Gebühr und eine Kaufpflicht über 40 Mio.
Deine Reaktion:
Bayern
Hoeneß klärt auf: Darum ist Hummels jetzt wieder in Dortmund
Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat sich zu Wort gemeldet und den Transfer-Hammer des Sommers kommentiert.
"Er hat darum gebeten, dass er freigeben wird und daraufhin hat der FC Bayern die Gespräche aufgenommen", erklärte der Chef des deutschen Rekordmeisters. "Das war ein ausdrücklicher Wunsch von Mats Hummels und seinem Vater."
Uli Hoeneß betonte auch, dass der Verlust abgefangen werden könne. "Und nachdem wir sehr viele Innenverteidiger haben, ist diese Entscheidung, glaube ich, total richtig. Obwohl Mats eine sehr gute Rückrunde gespielt hat."
Laut BILD hatte Hummels auch ein Angebot von Manchester United auf dem Tisch, entschied sich aber für eine Rückkehr zu Borussia Dortmund. Der BVB muss bis zu 38,5 Millionen Euro für den Weltmeister von 2014 bezahlen.
Deine Reaktion:
Bayern
Lizarazu gratuliert Bayern zu Kauf von Lucas Hernandez
Mit Lucas Hernandez steht endlich wieder ein französischer Verteidiger bei Bayern München unter Vertrag, was Ex-Star Bixente Lizarazu ins Schwärmen bringt.
"Ich sehe viele Links- und Rechtsverteidiger, die Probleme in der Abwehr haben, nur in der Offensive gut sind. Aber Lucas Hernandez ist gut in der Abwehr und im Angriff", lobte der heute 49-Jährige in der BILD.
Und Bixente Lizarazu, der unter anderem als TV-Experte bei der Frauen-WM im eigenen Land arbeitet, weiter: "Er ist wirklich stark, hat viel Potenzial. Bayern hat eine gute Wahl getroffen. Er spielt genauso wie ich früher."
Hernandez wurde vor einem Jahr mit Frankreich Weltmeister – sowie Lizarazu 1998 – und wechselt für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid zu Bayern München.
Dort soll er den zu Borussia Dortmund zurückgekehrten Mats Hummels ersetzen.
Lizarazu weiß, dass sein Landsmann sehr teuer war und der wertvollste Abwehrspieler der Welt.
"Aber was bedeutet das schon in dieser verrückten Fußballwelt? Ich erinnere mich, dass mein Preis drei Millionen Euro betrug", erinnerte der Franzose und lacht. "Für Bayern war ich ein fantastischer Preis."
Obwohl sich der FC Bayern erst kürzlich eine Absage eingehandelt hatte, baggert der deutsche Rekordmeister weiterhin an Kai Havertz. Angeblich ist es zu einem Treffen zwischen seinem Berater und einem Münchner Abgesandten gekommen.
Satte 90 Millionen Euro hatte der FC Bayern für Kai Havertz offeriert, das Angebot stieß bei Bayer Leverkusen aber auf wenig Gegenliebe.
Die kommende Saison wird der Aachener Überflieger definitiv noch unter dem Bayerkreuz spielen, lassen die Leverkusener Verantwortlichen unisono verlauten.
Der Münchner Nobelklub bleibt in der Sache aber weiterhin dran.
Im Vorfeld des Länderspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Estland (8:0) in Mainz ist es einem Bericht der TZ zufolge zu einem Treffen zwischen Havertz-Berater Hannes Winzer und Bayern-Chefscout Marco Neppe gekommen.
Thematisiert wurde laut Angaben der Münchner Zeitung die "mögliche künftige Rolle des 20-Jährigen beim Rekordmeister".
Neppe sei daraufhin persönlich im Stadion vor Ort gewesen, um sich nochmals von der Qualität Havertz' überzeugen zu können.
Neppe bekam allerdings nicht viel zu sehen, Übergangs-Nationaltrainer Marcus Sorg ließ Havertz über die vollen 90 Minuten auf der Bank schmoren.
Nach seinem Abschied vom FC Bayern München hat Rafinha einen neuen Verein. Der Verteidiger unterschrieb einen Vertrag bei Flamengo.
Für die kommenden zwei Jahre wird der 33-Jährige wieder in seiner brasilianischen Heimat spielen, wo er einst beim FC Coritiba seine Profi-Karriere begonnen hatte.
Für das Engagement in Rio de Janeiro schlug der Abwehrspieler eigenen Angaben zufolge "drei Top-Angebote" aus. Mit diesen habe er gar nicht gerechnet.
Seit Monaten war über einen Wechsel Rafinhas zu Flamengo spekuliert worden. Der viermalige Nationalspieler nannte den Verein seine "erste Wahl", sollte er nach Brasilien zurückkehren.
Rafinha geht damit nach 14 Jahren in Europa wieder in seine Heimat zurück.
Seit 2011 stand er als solider Back-Up bei Bayern München unter Vertrag, wurde siebenmal Meister, viermal Pokalsiege rund gewann die Champions League sowie den Weltpokal. Insgesamt brachte er es auf 266 Einsätze für den deutschen Rekordmeister.
Vor seinen acht Jahren in München spielte der Verteidiger fünf Jahre beim FC Schalke 04 und ein Jahr in Italien beim CFC Genua.
Trainiert wird Rafinha bei Flamengo von Jorge Jesus. Der langjährige Coach von Benfica und Sporting Lissabon unterschrieb einen Vertrag über ein Jahr.
Anfangs klang der Transfer nicht nur verlockend, sondern auch möglich. Doch inzwischen scheinen die Bayern Abstand von einer Verpflichtung Leroy Sanés zu nehmen. Dafür sind andere Entscheidungen gefallen.
"Es ist eher unwahrscheinlich, dass es klappt", sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß im KICKER auf die Personalie des Mittelfeldspielers in Diensten Manchester Citys angesprochen: "Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn."
Angeblich fordert der englische Meister bis 80 Millionen Euro Ablöse für Leroy Sané. Hinzu sollen auch noch knapp zehn Millionen Euro Jahresgehalt für den Ex-Schalker kommen.
Außerdem betonte Pep Guardiola unlängst, den 23-Jährigen, der noch bis 2021 gebunden ist, doch gern halten zu wollen. "Wir haben ihm eine Vertragsverlängerung angeboten. Wir wollen, dass er bleibt", sagte der frühere Münchner Coach dem GUARDIAN. Sané spielt seit drei Jahren bei Manchester City.
In der Personalie James ist hingegen laut KICKER eine Entscheidung gefallen.
Die Bosse des FC Bayern sollen sich gegen eine Weiterbeschäftigung des 27-Jährigen entschieden haben und werden die Kaufoption über 42 Millionen Euro nicht ziehen. Damit kehrt er nach seiner zweijährigen Leihe zu Real Madrid zurück.
Die Königlichen sollen jedoch auch keine rechte Verwendung haben und ihn unbedingt verkaufen wollen. Als Abnehmer gelten der SSC Neapel mit Ex-Trainer und Mentor Carlo Ancelotti sowie Juventus Turin.
Renato Sanches soll unterdessen in München bleiben. Angesichts der überschaubaren Personaldecke deuten die Zeichen für den Portugiesen nicht mehr auf Abschied.
Der 21-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2021. Zuletzt schien sein Abschied nach durchwachsenen Leistungen beschlossen.