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FC Bayern: Juli 2019

4 Meldungen aus dem Juli 2019 – Archiv der Bayern-News.

  1. Julian Draxler traut dem BVB die Meisterschaft zu

    Das werden sie beim FC Schalke 04 gar nicht gerne hören: Der ehemalige Starspieler der Königsblauen Julian Draxler traut dem Erzrivalen Borussia Dortmund in der neuen Saison so einiges zu – und nennt Schwarz-Gelb als einen seiner Favoriten auf den Gesamtsieg.

    Paris Saint-Germain  testete am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Nürnberg. Der Zweitligist rang dem französischen Überklub ein 1:1 ab. In der Startelf der Gäste war neben Kylian Mbappe auch Nationalspieler Julian Draxler vertreten, der sich im Anschluss an die Partie zum Bundesliga-Meisterschaftskampf äußerte.

    "Die Mannschaft, die Dortmund zur Verfügung hat, ist natürlich schon stark. Meiner Einschätzung nach hat sie das Potenzial Meister zu werden", erklärte Draxler und flachste: "Als ehemaliger Schalker hoffe ich natürlich, dass es irgendjemand verhindert." Harte Worte für die Fanseelen des FC Schalke 04.

    Schließlich wurde Draxler in der Knappenschmiede ausgebildet, spielte insgesamt 14 Jahre für den Malocherklub, dem er in der neuen Spielzeit weniger als dem BVB zutraut: "Letztes Jahr war's natürlich nicht so gut. Ich glaube, sie sind mit ihren Transfertätigkeiten noch nicht fertig. Ich hoffe das Beste für den Verein."

    In Paris dreht sich derweil alles um Neymar, der angeblich auf einen Wechsel drängt. Für Draxler spielt das Dauerthema keine Rolle – auch nicht für seine Zukunft an der Seine: "Ich habe in den Jahren in Paris schon viele verschiedene Rollen gespielt. Deswegen glaube ich nicht, dass meine Rolle mit Neymar in Zusammenhang steht."

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  2. FC Bayern
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  3. Manuel Neuer kommentiert schwierigen Bayern-Transfermarkt

    Der FC Bayern will sich noch auf der ein oder anderen Position verstärken. Kapitän Manuel Neuer äußert sich zur mitunter prekären Lage auf dem Transfermarkt. Der deutsche Nationalkeeper strahlt Gelassenheit aus.

    In diesem Transferjahr musste der FC Bayern bereits eine Reihe von Absagen über sich ergehen lassen.

    Aus der Klubführung sind jedoch weiterhin positive Stimmen zu vernehmen, in den folgenden Wochen qualitative Verstärkung an die Isar holen zu können. Manuel Neuer stimmt in diesen Chor ein.

    "Unsere Bosse wollen auch unbedingt einen Top-Kader da haben für die Saison. Von daher bin ich jetzt noch entspannt", erklärt Neuer am Rande der Münchner USA-Tour. Es sei noch nicht aller Tage Abend, fügt die bajuwarische Fußball-Nummer-eins an. "Nicht umsonst ist unser Sportdirektor daheim geblieben."

    Ursprünglich wurde bekanntgegeben, dass sich Hasan Salihamidzic der USA-Reisegruppe anschließe, der Sportdirektor aber vor allem aufgrund der Zeitverschiebung aber dann doch in München verblieben.

    "Wir vertrauen in unsere Bosse und wissen, dass sie einen guten Job machen", sagt Neuer in Richtung der Chefetage.

    Die BILD hatte unlängst ein Foto veröffentlicht, das Salihamidzic und Chefscout Marco Neppe auf dem Weg zum Pariser Business-Flughafen Le Bourget zeigte.

    Wen das bajuwarische Duo dort getroffen hatte, ist bisher nicht bekannt.

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  4. Didier Deschamps: Franck Ribery hätte es besser haben können

    Didier Deschamps hat Franck Ribery für dessen Zeit beim FC Bayern nicht nur gewürdigt. Zugleich sprach der französische Nationaltrainer über die anderen Franzosen im Kader der Münchener.

    Franck Ribery, der nach der abgelaufenen Saison den deutschen Rekordmeister nach zwölf Jahren verlassen hatte, hätte eine noch schillerndere Karriere haben können.

    "Er hätte vielleicht eine noch schönere Karriere haben können, hätte er länger in der Nationalmannschaft gespielt, aber seine Karriere ist eine Erfolgsgeschichte", erklärte Didier Deschamps in der SPORT BILD.

    Und der französische Nationaltrainer lobte die Laufbahn des 36-Jährigen als vielleicht "schönste eines Franzosen in Deutschland, wenn man allein die Anzahl der Titel bedenkt".

    Ribery holte neben zahllosen Meisterschaften und DFB-Pokalen 2013 unter Jupp Heynckes das Triple aus Champions League, Meistertitel und Pokal.

    In der Nationalmannschaft wird Ribery vor allem mit dem Streik 2010 bei der WM in Südafrika in Verbindung gebracht. Danach wurde er erst einmal nicht mehr nominiert, im März 2014 bestritt er sein letztes Länderspiel.

    Deschamps setzt in Zukunft aber wieder auf Franzosen, die beim FC Bayern unter Vertrag stehen. Der Weltmeister-Trainer von 2018 lobte unter anderem Kingsley Coman, der auch auf Vereinsbene Ribery ersetzen soll.

    "Er ist entscheidungsfreudiger und hat den Zug zum Tor entdeckt. Und er passt auf sich auf, was die physischen Anstrengungen betrifft. [...] Ihm steht eine große Zukunft bevor", lobte Deschamps den jungen Nationalspieler.

    Und Benjamin Pavard, der noch als Stuttgarter in Russland Weltmeister geworden ist, habe alles, "um bei Bayern erfolgreich zu sein".

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  5. Lewandowski soll Lehrmeister von Fiete Arp werden

    Fiete Arp ist der neue Hoffnungsträger beim FC Bayern München. Bei seiner Vorstellung spricht der Youngster über seine Pläne beim Rekordmeister und den Wechsel vom Hamburger SV.

    "Herr Salihamidzic musste mich nicht groß überzeugen, um zu diesem Verein zu wechseln", sagte der 19-Jährige, der in der vergangenen Spielzeit 17-mal in der 2. Liga und in der Spielzeit zuvor 18-mal in der Bundesliga auf dem Platz stand. Dabei gelangen ihm drei Treffer und zwei Vorlagen.

    Nun will Fiete Arp bei Bayern München seine Spuren hinterlassen und vor allem viel von Robert Lewandowski lernen.

    "Ich möchte hier auf diesem Niveau trainieren und mich weiterentwickeln", verkündete der Nachwuchsmann und betonte, dass der Pole der perfekte Mann sei, "um zu lernen".

    Bevor es für Arp, der lieber nur Fiete statt bei seinem vollen Namen Jann-Fiete gerufen wird, in der Bundesliga auf Torejagd geht, wird er laut Coach Niko Kovac seine Sporen in der Dritten Liga verdienen. Zwar seien die Einheiten wichtig, aber: "Training allein reicht nicht."

    Und der Münchener Trainer weiter: "Wir wollen ihm die Zeit geben, die er braucht, um sich hier bestmöglich weiterzuentwickeln. Wir wollen ihn hier zu einem sehr guten Spieler formen."

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