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FC Bayern: August 2019

13 Meldungen aus dem August 2019 – Archiv der Bayern-News.

  1. Stoiber verrät pikante Details zum Hoeneß-Aus

    Warum zieht sich Uli Hoeneß als Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern zurück? Edmund Stoiber, selbst bei den Münchenern aktiv, nannte die pikanten Hintergründe.

    Die Jahreshauptversammlung 2018 mit den Vorwürfen eines Mitglieds "war für ihn ein solcher Schock, und danach kamen die Zwistigkeiten mit Kalle dazu", plauderte der frühere bayerische Ministerpräsident am Rande eines Empfangs in der Staatskanzlei aus dem Nähkästchen.

    Im Streit mit Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ging es um den Trainer. Während sich Uli Hoeneß hinter Niko Kovac stellte, zählte ihn Rummenigge mehrfach in der Öffentlichkeit an.

    Ein weiterer Grund für den Rückzug liegt im Persönlichen, ergänzte Edmund Stoiber: "Er will sich mehr um seine Enkel und seine Familie kümmern, aber er bleibt im Aufsichtsrat." Also werde Hoeneß "ein Repräsentant" des FC Bayern bleiben und "in der gebotenen Zurückhaltung" weiter Einfluss nehmen.

    Neuer Chef des Kontrollgremiums soll Herbert Hainer werden. Der 65-Jährige war lange Vorstandsvorsitzender von Adidas und ist schon wie Stoiber auch im Aufsichtsrat aktiv. Er sei eine "gute Wahl", weil er "ein kluger Kopf, ein guter Unternehmer und ein leidenschaftlicher Fußballer" sei, betonte Stoiber. "Er kann das."

    Der ehemalige CSU-Politiker gab weiterhin zu, Uli Hoeneß "viermal" versucht zu haben nicht aufzuhören. Doch die Entscheidung sei gefallen. Stoiber lobte Hoeneß als "die Seele, den Kopf und das Herz des FC Bayern".

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  2. FC Bayern
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  3. Robert Lewandowski will bei Bayern Geschichte schreiben

    Im Sommer 2021 läuft der Vertrag von Robert Lewandowski beim FC Bayern aus. Die Gespräche laufen, laut dem Angreifer gibt es nicht mehr viel zu klären.

    Der FC Bayern wird in Bälde die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Robert Lewandowski bekanntgeben.

    Dieses Fazit lässt sich zumindest aus den Äußerungen schließen, die der Pole gegenüber der SPORT BILD abgibt.

    "Es spricht viel für eine Verlängerung, aus meiner Sicht sind nur noch Details zu klären", sagt Lewandowski, der seit inzwischen fünf Jahren für den deutschen Rekordmeister stürmt.

    Längst vergessen sind die von ihm selbst befeuerten Wechselgerüchte – seinerzeit ging es primär um Real Madrid.

    Er fühle sich total wohl in der bayrischen Landeshauptstadt. Doch nicht nur die Lebensumstände behagen ihm: "Der Verein hat das gleiche Ziel wie ich: Titel zu holen, auch die Champions League. Ich will in München eine besondere Geschichte schreiben."

    Letztmals sicherte sich Bayern die Königsklasse 2012/13, gewann im Finale gegen Borussia Dortmund (2:1). Damals trug Lewandowski noch das BVB-Trikot.

    Der 31-Jährige blickt dem Enthusiasmus, der sich um seine Person entwickelt, mit viel Freude entgegen.

    "Es freut mich, wenn ich immer mehr Menschen, viele Kinder, mit meinem Namen im Bayern-Trikot sehen", so Lewandowski, der sich ein weiteres, ambitioniertes Ziel setzt.

    Vielleicht schaffe er es ja, in der Bundesliga die Marke von 300 Toren zu knacken. Aktuell steht Lewandowskis Zähler auf 207 Treffer in der höchsten deutschen Fußballspielklasse.

    Zeit für diese magische Zahl bleibt ihm noch etwas: "Ich möchte gerne noch fünf, sechs Jahre auf Top-Niveau spielen."

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  4. Lucas Hernandez: Mein Grund für den Bayern-Wechsel

    Lucas Hernandez ist für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid zum FC Bayern gewechselt. Nun erklärt der Verteidiger, warum er nach München gekommen ist.

    "Ich habe mein halbes Leben in Madrid verbracht. Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass das neue Projekt von Atletico ebenfalls sehr vielversprechend war und ist", verriet der französische Weltmeister, der schon in der Jugend für die Madrilenen kickte, der TZ .

    Und weiter: "Letzten Endes trifft man so eine Entscheidung aber nicht allein, sondern mithilfe seiner Familie. Wir alle waren der Meinung, dass uns ein Tapetenwechsel nicht schlecht sein  würde."

    Lucas Hernandez kam zwar angeschlagen an die Säbener Straße, durfte gegen Schalke aber das erste Mal in der Startelf ran.

    "Ich bin sehr froh darüber, mein erstes Spiel von Beginn an gemacht zu haben und hoffe, dass es so weitergeht", sagte er über den 3:0-Sieg und seinen Einsatz.

    Der 23-Jährige wolle mit dem deutschen Rekordmeister nun "alles gewinnen". Deshalb sei er nach München gekommen.

    "Die Saison ist erst losgegangen, ich weiß, aber hoffentlich können wir in allen Wettbewerben bis zum Schluss mit von der Partie sein", sagte Hernandez weiter. "Der FC Bayern ist einer der fünf größten Klubs der Welt."

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  5. Nach Coutinho-Deal: Lewandowski vor Vertragsverlängerung

    Lange wurde spekuliert, nun soll die Vertragsverlängerung von Robert Lewandowski beim FC Bayern noch in dieser Woche über die Bühne gehen.

    Laut BILD soll der 31-Jährige einen Vertrag bis 2023 unterschreiben. SKY will erfahren haben, dass die frohe Botschaft aus Bayern-Sicht am Donnerstag publik gemacht werden soll.

    Für eine baldige Verlängerung der Vertrages von Robert Lewandowski spricht, dass sich Münchens Boss Karl-Heinz Rummenigge schon vor kurzem positiv geäußert hat.

    "Eingetütet ist es nicht, aber bei Robert gibt es schon die Entwicklung, dass er sich bei Bayern München extrem wohl fühlt."

    Nachdem sich der Pole erst über die ausbleibenden Transfers seines Vereins beschwert hatte, sollen die Wogen mit den Verpflichtungen von Philippe Coutinho und Michaël Cuisance aber geglättet worden sein. Daher will der Stürmer seinen 2021 auslaufenden Vertrag nun verlängern.

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  6. Nach Coutinho-Coup: Karl-Heinz Rummenigge total zufrieden

    Der FC Bayern präsentierte mit Philippe Coutinho am Montagvormittag seinen Königstransfer, der besänftigend auf die Fanseelen einwirkt. Im Münchner Direktorium sind die handelnden Personen vollauf zufrieden mit den Tätigkeiten auf dem Sommertransfermarkt, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erläutert.

     

    Ein Blick auf die Details des Deals mit Philippe Coutinho lässt erkennen, dass der FC Bayern seinen Königstransfer für diesen Sommer gefunden hat.

    An den FC Barcelona gehen für die einjährige Ausleihe 8,5 Millionen Euro Gebühr. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit, den Flügelstürmer für 120 Millionen fest an sich zu binden.

     

    Außerdem steigt Coutinho mit einem Gehalt von 13 Millionen ad hoc zum Münchner Topverdiener auf. Alles in allem Ausgaben, die sie an der Säbener Straße von Beginn weg eingeplant haben.

    "Vom Mix her ist das alles gut", resümiert Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge während der Coutinho-Vorstellung das bayrische Transferhandeln.

     

    Und weiter: "Wir sind total zufrieden, und wir sind überzeugt, dass wir mit dem Kader, den wir jetzt damit auch stehen haben, eine erfolgreiche, gute Saison spielen werden. Wir alle beim FC Bayern sind total zufrieden mit dem Transfermarkt."

     

    Selbstbewusst nennt der Manager im Zuge dessen die großen Vier, die an Land gezogen wurden: Lucas Hernandez und Benjamin Pavard ("zwei Weltmeister aus Frankreich"), Ivan Perisic ("ein Vizeweltmeister"), Coutinho ("ein frischgebackener Copa-America-Sieger").

     

    Außerdem kamen mit Michael Cuisance und Fiete Arp zwei Nachwuchsspieler an die Isar, die sich auf Sicht einen Platz unter den ersten Elf erspielen sollen.

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  7. Timo Werner wechselt vorerst nicht zum FC Bayern

    Ein Angebot zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrags hatte RB Leipzig Timo Werner schon vor Wochen vorgelegt. Wie es scheint, wird der deutsche Nationalangreifer seinen Arbeitgeber weiterhin zappeln lassen und den Vorschlag nicht unterzeichnen.

     

    Timo Werner geht ohne Unterzeichnung eines neuen Vertrags in sein letztes Jahr. Die BILD berichtet zumindest, dass er das vorliegende Angebot von RB Leipzig erst mal nicht annehmen werde.

     

    Überdies sei ein Sommerwechsel zum FC Bayern wohl vom Tisch. Die Münchner entscheiden sich im Hinblick auf die Suche nach einem Backup für Robert Lewandowski dann wohl für eine andere Option. Möglicherweise wird Mario Mandzukic (Juventus Turin) zurück an die Isar beordert.

     

    Werner könnte in einem Jahr ablösefrei zum deutschen Rekordmeister wechseln, würde zusätzlich ein enormes Handgeld kassieren. Allerdings besteht weiterhin die Möglichkeit, dass er seinen Vertrag in Leipzig verlängert.

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  8. Ze Roberto schwärmt von Coutinho – und offenbart Schwachstelle

    Der FC Bayern macht mit Philippe Coutinho sein Meisterstück auf dem Transfermarkt. In einem Interview lobt der ewige Bundesliga-Brasilianer Ze Roberto seinen Landsmann über den grünen Klee, erkennt aber auch eine Eigenart, die es abzustellen gilt.

    Am Montag hat Philippe Coutinho seinen Leihvertrag beim FC Bayern unterzeichnet. Die Erwartungen an den Flügelstürmer, der vorerst für eine Saison auf Leihbasis vom FC Barcelona kommt, sind immens.

    Das führt auch Ze Roberto im KICKER-Gespräch weiter: "Für mich ist Coutinho ein Spieler der allerersten Güteklasse." Die zurückliegenden 18 Monate im Barça-Dress waren aber bedingt von Erfolg gekrönt. Zwar kam der Flügelmann in der vorigen Saison auf 54 Pflichtspiele mit elf Toren und fünf Vorlagen. Überzeugend agierte er in ganz wenigen Einsätzen.

    Diesem Umstand ist sich auch Ze Roberto bewusst, der sagt, Coutinho müsse beweisen, dass er das Niveau wieder erreichen könne, das er während seiner Zeit beim FC Liverpool hatte. Reift er in Münchner wieder zu altem Format? Ze Roberto: "Ich glaube, Bayern ist von der Atmosphäre her ein Klub, der perfekt zu ihm passt und wo er das schaffen kann."

    Als Coutinhos größte Stärke bezeichnet der inzwischen 45-Jährige "die gegnerischen Linien aufzumischen" und nennt im Zuge dessen Dribblings und Spielintelligenz als weitere Folge dafür, "dass er die Mitspieler vor dem Tor ideal einzusetzen weiß, es versteht, sie freizuspielen". Coutinho müsse hierfür allerdings seine Schlagzahl im Spiel wieder erhöhen.

    In Katalonien war von seinen Qualitäten nicht viel zu sehen. Das lag unter anderem daran, weil der 27-Jährige meist als Einwechselspieler zum Einsatz kam und dann nicht mal auf seiner angestammten Position ran durfte, meint Ze Roberto: "Von links oder aus der Tiefe kommend mit Schwung und Zug nach innen zum Tor. Und wenn er dabei war, konnte er die nötige Intensität nicht auf den Platz bringen, wie früher in Liverpool."

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  9. Wie sich Serge Gnabry vor Verletzungen schützt

    Verletzungen sind das Schlimmste, was einem Profisportler passieren kann. Serge Gnabry vom FC Bayern München setzt daher auf die Hilfe eines Fitness-Guru.

    Serge Gnabry setzt auf einen individuellen Coach. Lars Lienhard ist Sportwissenschaftler und betreut den Offensivspieler vom deutschen Rekordmeister.

    Im Fokus steht bei den regelmäßigen Trainingseinheiten das Zusammenspiel zwischen zentralem Nervensystem und Bewegungssteuerung zu verbessern.

     

    "Wir müssen bei Top-Athleten immer wieder die Beschleunigungsprozesse überprüfen. Wie reagiert das visuelle System, wenn der Kopf nach links oder rechts bewegt wird", erklärte der Trainer in der SPORT BILD.

     

    Und weiter: "Der Fußball wird immer schneller. Wir versuchen, die Zeitverzögerungen zu minimieren: Je schneller das Gehirn eine Klarheit über eine Situation hat, desto früher kann es agieren."

     

    Die Spieler sollen geschult werden, in Zweikämpfen nicht bis zum schmerzhaften Ende zu gehen, sondern früher abzubrechen oder die Gefahr zu umgehen.

    Bei Serge Gnabry hat die Prophylaxe aber nur bedingt Wirkung gezeigt. 19 Pflichtspiele in der Vorsaison und ein Teil der Vorbereitung auf die neue musste er verletzungsbedingt absagen.

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  10. Leon Goretzka geht von weiteren Bayern-Zugängen aus

    Nachdem Robert Lewandowski kürzlich – und zum wiederholten Mal – äußerte, sich einen größeren Kader zu wünschen, stimmt Mitspieler Leon Goretzka in den Chor ein. Kronfavorit des FC Bayern ist weiterhin Leroy Sane.

    Versucht man die Spieler aufzureihen, die allein in diesem Sommer mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht wurden, werden weit mehr als zwei gottgegebene Hände nötig.

    Der ein oder andere davon wird mit Sicherheit noch den Weg an die Säbener Straße finden, wovon auch Leon Goretzka ausgeht.

    "Ich glaube, man kann schon davon ausgehen, dass das jetzt nicht der Kader ist, mit dem wir in die Saison gehen werden. Ich denke schon, dass noch was passieren wird. Dann sind wir auch gut gerüstet", erklärte Goretzka am Rande des Trainingslagers in Rottach-Egern.

    Sportdirektor Hasan Salihamidzic sondiert den Markt nach weiteren Verstärkungen.

    Neben Leroy Sane sollen ein weiterer Flügelstürmer, ein Sechser sowie ein Backup für Robert Lewandowski dem Münchner Star-Kader zugeführt werden.

    Darauf, wie sich die Einkaufstour in Zahlen äußert, will sich Goretzka nicht festlegen: "Das möchte ich jetzt nicht in Zahlen äußern, aber klar ist, dass wir noch was brauchen."

    Aktuell verfügt Niko Kovac über lediglich 17 Feldspieler. Der Trainer artikulierte bereits, dass er 23 Spieler inklusive Torhüter für eine gute Größe halte.

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  11. Lewandowski fordert wieder neue Stars für Bayern

    Robert Lewandowski war nach der 0:2-Pleite gegen seinen Ex-Klub ziemlich angefressen. Und legte den Finger in die Wunde.

    "Heute konnten wir sehen, wenn wir Probleme haben, wie die Bank aussieht" wetterte der 30-Jährige. "Die Jungen haben sicher Potenzial, aber man braucht Leute, die direkt helfen und einen Impuls geben können. Heute konnte man sehen, was passiert, wenn wir so wenige Profispieler haben!"

    Schon im Mai hatte Robert Lewandowski Alarm geschlagen und um einen Ersatz für sich selbst gebettelt. "Noch ein weiterer Stürmer wäre eine Option und besser für mich. Eine Saison ist lang, manchmal wäre es für mich gut, etwas auszuruhen", sagte der Pole damals.

    Seitdem ist im bayerischen Kader aber nicht viel passiert. Leroy Sané ist seit Wochen ein Thema, aber noch immer nicht verletzt und seit Sonntag auch noch am Knie verletzt. Auch die Kandidaten Marc Roca (Espanyol Barcelona) für die Sechs und Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam) für die Flügel sind seit Wochen nur eines: im Gespräch.

    Und Lewandowski ist in seiner Forderung nicht allein. Auch Joshua Kimmich, der im Supercup gegen Borussia Dortmund vor allem mit einem Tritt gegen Jadon Sancho auffiel, fordert Verstärkung: "Ich habe zu unserem Kader schon was gesagt. Ich kann nur sagen, wir haben sehr großes Vertrauen in unseren Verein…"

    Das bislang noch nicht viel auf dem Transfermarkt getan wurde, wird vor allem einem angelastet: Hasan Salihamidzic. Der Sportdirektor der Bayern sucht noch sein Profil und gerät immer mehr unter Druck. Nach der Supercup-Pleite gab der 42-Jährige immerhin zu: "Dass wir was machen müssen, das wissen wir."

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  12. Kimmich erklärt Tritt gegen Jadon Sancho

    Als Bayern München schon lange 0:2 gegen Borussia Dortmund zurücklag, kam es zur Szene des Spiels. Joshua Kimmich erklärt seinen Tritt gegen Jadon Sancho.

    "Ich wollte den Ball mit der Sohle mitnehmen, deshalb habe ich ihn auch mit den Stollen getroffen", erklärte der Münchener bei DAZN nach der 0:2-Pleite im Supercup gegen den Vize-Meister. Er wollte nur den Ball holen, habe schon gestochert und dabei den Engländer am Fuß erwischt.

    Joshua Kimmich sah für seinen Tritt die Gelbe Karte. Zu wenig, wie viele Fans des BVB meinten. Für ihn selbst sei die Verwarnung jedoch zu hart.

    "Ich bin ein bisschen sauer, weil es von mir überhaupt keine Absicht war", betonte der 24-Jährige und nannte die gesamte Szene "ein bisschen unglücklich".

    FCB-Trainer Niko Kovac erklärte später, er habe die Szene nicht genau gesehen und könne sie daher nicht bewerten. Auch er erklärte, dass Kimmich so etwas sicherlich nicht mit Absicht mache.

    Der 47-Jährige war angesichts der Niederlage leicht angesäuert. Schließlich hatten seine Mannen 16-mal aufs Tor des BVB geschossen – ohne einen Treffer zu erzielen.

    "Wir müssen unsere Chancen nutzen und nicht in die Stärke des BVB spielen, sprich Konter zulassen", monierte der Trainer und kündigte eine eingehende Analyse an: "Man sieht, dass die Mannschaft will, aber wir müssen hinten aufpassen, dass da die Post nicht abgeht."

    Unter dem Strich sei das Spiel aber "ordentlich" gewesen. Die zwei Fehler der Bayern hätte der BVB perfekt ausgenutzt. Und auch Kimmich sagte: "Verdient gewonnen haben sie, besser waren sie aber nicht."

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  13. Rummenigges Kovac-Tadel: Die Hintergründe

    Einen Maulkorb hat Karl-Heinz Rummenigge Niko Kovac für seine getroffene Aussage rund um die hochbrisante Personalie Leroy Sane zwar nicht verpasst.

    Allerdings wies er den Cheftrainer mit deutlichen Worten in die Schranken. Ein Brief soll mit der ganzen Sache zu tun haben.

    Die Transfer-Saga um Leroy Sane nagt am Nervenkostüm aller Beteiligten. Für seine Verhältnisse hatte sich Niko Kovac weit aus dem Fenster gelehnt, äußerte beim ZDF unter anderem, er sei "sehr zuversichtlich", dass der FC Bayern Sane bekommen könne.

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte nicht lange mit einer Antwort auf sich warten lassen – und Kovac in aller Deutlichkeit zurechtgewiesen. "Das hat mir nicht gefallen - weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen", sagte der Manager unter anderem.

    Laut KICKER rührt der Rummenigge-Rüffel mit einem offiziellen Schreiben von Manchester City, das die Bayern vor zwei Wochen erhalten haben. Darin sollen die Chefs der Skyblues mit der Bitte vorstellig geworden sein, "jegliche Diskussionen und Offerten bezüglich Sane nicht mit der Öffentlichkeit zu teilen".

    Die Spekulationen in der Causa Sane fanden am Donnerstag ihren Höhepunkt, als wiederum der KICKER berichtete, dass sich der 23-Jährige für einen Bayern-Wechsel entschieden habe.

    Der deutsche Rekordmeister dementierte wenig später: "Medienberichte vom heutigen Tage, mit dem Inhalt, dass sich Leroy Sane für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hätte, entsprechen nicht der Wahrheit."

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  14. Medizincheck absolviert: Franck Ribery findet neuen Klub

    Das Rätselraten um die weitere Karrierelaufbahn von Franck Ribery hat ein Ende gefunden. Einem Medienbericht zufolge absolvierte der ehemalige Spieler des FC Bayern in München bereits den Medizincheck für seinen neuen Klub, der sich aller Voraussicht nach auf der arabischen Halbinsel befindet.

    Obwohl die nächste Dependance von Franck Ribery noch nicht zur Gänze geklärt ist, hat sich der vereinslose Flügelstürmer für einen neuen Klub entschieden. Laut BILD geht es für ihn in die Wüste, Saudi-Arabien oder Katar nennt das Boulevardblatt als mögliche Ziele.

    Am Donnerstag habe Ribery bereits die sportmedizinischen Untersuchungen an der Säbener Straße absolviert. An diesem Freitag soll er sich zur Vertragsunterschrift aufmachen. Ribery, inzwischen 36 Jahre, bekam nach zwölf Jahren beim FC Bayern keinen neuen Vertrag mehr.

    In der Gerüchteküche kursierten in den vergangenen Monaten einige Klubnahmen, unter anderem Al Duhail Sports Club und Al Sadd Sports Club (beide Katar) sowie die beiden saudi-arabischen Vereine Al-Nasr Riad und Al-Ittihad Dschidda.

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