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FC Bayern: September 2019

4 Meldungen aus dem September 2019 – Archiv der Bayern-News.

  1. Manuel Neuer: Warum Bayern noch nicht eingespielt sein kann

    So langsam findet sich der FC Bayern in der neuen Saison zurecht. Auch Manuel Neuer weiß um die Kritik an seiner Mannschaft.

    "Wir haben unsere Pflicht erfüllt und ein gutes Spiel gemacht", sagte der Kapitän des deutschen Rekordmeisters nach dem 4:0 gegen den 1. FC Köln, das sich ein wenig wie ein Befreiungsschlag angefühlt hat. "Gegen so eine Mannschaft war es optimal."

    In den Spielen zuvor hatte Bayern schließlich immer eine Phase der Verschlafenheit. Zum Bundesligaauftakt gegen Hertha BSC gab es nur ein 2:2, dann ein schweres Spiel in Gelsenkirchen sowie eine verpennte Anfangsphase gegen Mainz.

    In Leipzig beim 1:1 und gegen Belgrad haben die Münchener ihre Chancen nicht genutzt.

    Doch auch Köln durfte den einen oder anderen Freiraum nutzen. "Es ist halt die Frage, gegen welche Gegner es so nicht reicht", legte Manuel Neuer auch ganz klar den Finger in die Wunde.

    Und in der Champions League wartet kein Geringerer als der Vorjahresfinalist Tottenham auf das Team von Trainer Niko Kovac.

    Neuer hat aber keine Angst vor dem Duell in London. "Wir sind auf einem guten Weg", erklärt Neuer, der seine Mannschaft in "einem Prozess" sieht.

    Gerade bei der Rotation habe man noch Schwächen. "Der Trainer hat ein bisschen durchgewechselt, auch in den letzten Spielen", sagt der Keeper, "deshalb kann es nicht immer zu 100 Prozent eingespielt sein."

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  2. FC Bayern
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  3. Messi ist Weltfußballer - So haben Manuel Neuer und Jogi Löw gestimmt

    Jürgen Klopp ist Welttrainer des Jahres und Lionel Messi einmal mehr Weltfußballer. Abgestimmt haben auch Manuel Neuer und Joachim Löw – nur einer hatte einen Preisträger vorn gesehen.

    Der Bayern-Keeper hatte seine Stimme als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft seinem Ex-Trainer Pep Guardiola gegeben, der mit Manchester City knapp vor dem FC Liverpool die englische Meisterschaft geholt hatte.

    Der spätere Gewinner Jürgen Klopp folgte auf der Neuer-Liste auf Rang zwei, dahinter Mauricio Pochettino vin Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur.

    Joachim Löw hingegen votierte für seinen Landsmann, der insgesamt 630 Nationaltrainerstimmen und 603 Stimmen von Nationalmannschaftskapitänen bekam.

    Löw stimmte zudem auch für Guardiola und den brasilianischen Coach Tite, der mit der Selecao die Copa America gewann.

    Lionel Messi hat seinen sechsten Titel vor allem den den Trainern (379 Stimmen), Kapitänen (377) und den Fans zu verdanken. Bei den Journalisten kam der Argentinier nur auf 364 Stimmen. Sie sahen Virgil van Dijk vom FC Liverpool mit 462 Stimmen vorn.

    Auch Neuer tippte auf den Niederländer und hatte Messi nicht einmal in seinen Top Drei. Dort fanden sich noch Sadio Mane und Eden Hazard wieder.

    Für Joachim Löw war der Belgier sogar der beste Spieler des Jahres, gefolgt von Kylian Mbappe und Mane.

    Messi selbst stimmte für Mane, Cristiano Ronaldo und Frenkie de Jong. Der Portugiese wählte Matthijs de Ligt, de Jong und Mbappe, van Dijk votierte für Messi, seinen Teamkollegen Mohamed Salah und Mane.

    Bei den Frauen indes hatte Rapinoe bei den Fans einen schlechteren Stand. Dort setzte sich ihre Teamkollegin Alex Morgan durch.

    Jedoch votierten die Trainer (436:260) als auch die Kapitäne (453:194) und die Journalisten für die WM-Torschützenkönigin. Auch DFB-Kapitänin Alexandra Popp und Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg stimmten für Rapinoe.

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  4. Marc-Andre ter Stegen kontert Manuel Neuer

    Der Zoff zwischen den beiden DFB-Torhütern Marc-Andre ter Stegen und Manuel Neuer geht in die nächste Runde. Ter Stegen übt deutliche Kritik an seinem Kontrahenten.

    Mit dem FC Barcelona gastiert Marc-Andre ter Stegen am heutigen Abend (21 Uhr) zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase bei Borussia Dortmund.

    Während der Pressekonferenz vor dem Spiel war unter anderem der öffentliche ausgetragene Zoff zwischen ihm und Manuel Neuer Thema.

    "Natürlich habe ich etwas dazu zu sagen", holte ter Stegen aus. "Du kannst keinen Konkurrenzkampf ausrufen und erwarten, dass Spieler, die nicht spielen, glücklich darüber sind."

    DFB-Kollege Neuer übte zuvor Kritik an den Aussagen seines Konkurrenten ("Wir sind eine Mannschaft, sollten alles tun, damit wir erfolgreich sind. Ich weiß nicht, ob uns das hilft").

    Der Grund: Ter Stegen hatte erklärt: "Ich versuche jedenfalls mein Bestes, um die Nummer Eins zu werden, aber die letzte Reise mit der Nationalmannschaft war für mich ein schwerer Schlag."

    Nachdem Manuel Neuer diese Aussage offenbar als Störung des Mannschaftsklimas auffasste, konterte Ter Stegen nun.

    "Man muss nichts zu meinen Gefühlen sagen, das ist meine persönliche Meinung. Wenn man die letzten Jahre sieht, wie ich mich verhalten habe, dann sind solche Aussagen unpassend."

    Gut möglich, dass der Zwist in den kommenden Wochen weitere Nahrung erhält.

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  5. Löw erklärt Ausbootung von Mats Hummels und Co.

    Ein halbes Jahr ist es inzwischen her, dass Joachim Löw mit Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller drei Weltmeister aus dem Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft verbannte. Der Bundestrainer erklärt seine Entscheidung.

    Im März sorgte der Rausschmiss von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller aus der deutschen Nationalmannschaft für ein großes Donnerwetter.

    Bundestrainer Joachim Löw, der gleichzeitig den Umbruch vorantreiben sollte, erntete im Zuge dessen von vielen Seiten heftige Kritik.

    "Vor der Quali wollten wir es durchziehen, entscheiden, auf welche Spieler mit Perspektive wir setzen. Wir wussten: die anderen sind immer noch gut, sehr gut sogar. Aber jetzt ist es Zeit für den Umbruch", erklärt Löw im Gespräch mit dem SPORTBUZZER.

    Der DFB-Coach reiste nach München, um über seine Entscheidung zu informieren. Es sei für ihn ein sehr schwieriger Tag gewesen.

    "Das hat mich sehr viel Kraft gekostet, da ich eine sehr emotionale Bindung gerade zu diesen drei Spielern habe", so Löw: "Vor ein paar Jahren waren sie es, denen ich Raum in der Nationalmannschaft schaffen musste und wollte."

    In der Länderspielpause stehen die EM-Quali-Partien gegen die Niederlande und Nordirland im DFB-Aufgabenheft – ohne das genannte Weltmeister-Trio. In drei Spielen gab es drei deutsche Siege.

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