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FC Bayern: Oktober 2019

7 Meldungen aus dem Oktober 2019 – Archiv der Bayern-News.

  1. Süle-Ersatz: Tauschgeschäft mit Javi Martinez möglich

    Sein erlittener Kreuzbandriss lässt Niklas Süle auf unbestimmte Zeit zwangspausieren. Daher rührt ein Gerücht, das in der letzten Zeit rund um den FC Bayern aufkam.

    Der Name Unai Nunez soll in der obersten Etage diskutiert worden sein, der Innenverteidiger von Athletic Bilbao wäre für 30 Millionen Euro zu haben.

    Konkretisiert hat sich das Interesse bisher nicht, die spanische MARCA heizt die Spekulationen nun erneut an.

    Das Blatt schreibt, die Bayern könnten sich vorstellen, Javi Martinez in einen Deal mit Nunez verrechnen zu lassen. Der 2010er-Weltmeister spielte von 2006 bis 2012 für Bilbao.

    Dass Martinez dieser Tage eher mit bärbeißiger Miene unterwegs sein dürfte, hat einen triftigen Grund.

    Der 31-Jährige wurde im bisherigen Saisonverlauf erst zweimal in der Startelf aufgeboten, lediglich eine Partie absolvierte er über die vollen 90 Minuten.

    Vereinspräsident Uli Hoeneß hatte bereits diktiert, im Winter keinen Ersatz für den Langzeitverletzten Süle zu holen. Der 22 Jahre alte Nunez wäre ohnehin eher als perspektivischer Transfer zu sehen und dürfte daher durchs Raster fallen.

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  2. FC Bayern
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  3. Grünes Licht: Wildert ManUnited für 145 Millionen in der Bundesliga?

    In sportlicher Hinsicht läuft es bei Manchester United keineswegs nach Plan. In der Geschäftsleitung geht man deshalb der Annahme nach, den Kader verstärken zu müssen. Insgesamt 145 Millionen Euro sollen zur Verfügung stehen, um ein Bundesliga-Duo auf die Insel zu locken.

    Das 3:1 bei Norwich City hat rund um Manchester United die Gemüter zwar etwas beruhigt. Auf längerer Sicht wollen sich die Red Devils aber nicht darauf einlassen, mit dem aktuell vorhandenen Kader in der Premier League anzutreten. Im Zuge dessen stehen Veränderungen im Theatre of Dreams an.

    Laut einem Bericht des DAILY MIRROR habe Vizechef Ed Woodward zugestimmt, sich an den Personalien Thomas Müller und Kai Havertz zu versuchen. Das englische Boulevardblatt geht im Zuge dessen von einer Gesamtinvestition über umgerechnet rund 145 Millionen Euro aus.

    Ob der strauchelnde Premier-League-Gigant überhaupt eine Chance hätte, sich einen der beiden Akteure zu schnappen, ist nur schwer vorstellbar. Bayer Leverkusens Havertz dürfte sich einen Wechsel dreimal überlegen, schließlich stehen ihm in Europa alle Türen offen.

    Müller ist derweil dazu angehalten, um seinen Platz in der Mannschaft des FC Bayern zu kämpfen. Um den ehemaligen Nationalspieler ranken sich seit geraumer Zeit Spekulationen. Allerdings beschäftigt sich der deutsche Rekordmeister keinesfalls mit einem Verkauf.

    Bei SKY antwortete Sportdirektor Hasan Salihamidzic auf die Frage, ob wegen Müller schon ein Klub in München vorstellig wurde, kurz und bündig: "Überhaupt nicht. Das ist ein Roman, den ihr die ganze Zeit schreibt." Inter Mailand soll ebenfalls seine Fühler ausstrecken.

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  4. Erik ten Hag zum FC Bayern? Ajax-Boss öffnet die Tür

    Allzu lange her ist es noch nicht, als Erik ten Hag öffentlich mit einem Engagement beim FC Bayern kokettierte. Zu dem Flirt seines Trainers hat Ajax Amsterdams Sportdirektor Marc Overmars inzwischen Stellung genommen – und ihm alle Freiheiten gegeben.

    Sollte Erik ten Hag tatsächlich ernsthaft Interesse an einer Rückkehr zum FC Bayern signalisieren, würde ihm sein jetziger Arbeitgeber Ajax Amsterdam wohl nicht den Weg verbauen. Marc Overmars freue sich über das Interesse an seinem Trainer und werte das als gutes Zeichen, sagt der Sportdirektor bei FOX SPORTS.

    Je mehr Klubs Interesse an ten Hag signalisieren, desto besser mache dieser seinen Job in Amsterdam, so Overmars weiter. Bei Ajax müsse man derweil realistisch bleiben, wenn ein großer Verein um den Erfolgstrainer werben würde: "Wir werden uns so etwas immer anschauen."

    Mit seiner Vertragsverlängerung bis 2022 hatte sich ten Hag allerdings zu Ajax bekannt. Der 49-Jährige heizte vor Kurzem im KICKER die Spekulationen höchstselbst an. Bei einem Anruf aus München schließe er nichts aus, merkte er an: "Aber ich bin fast 50 und kein Träumer. Es kommt – oder es kommt nicht."

    Mutmaßungen um das Traineramt an der Säbener Straße entstehen, weil Niko Kovac quasi seit Amtsantritt in der Kritik steht. Ten Hag kennt sich in München bestens aus, trainierte er doch von 2013 bis 2015 die zweite Mannschaft des FC Bayern.

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  5. Bayern widerspricht Müller-Gerüchten

    Flüchtet Thomas Müller im Winter zu Inter Mailand? Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic kann die Gerüchte nicht nachvollziehen.

    "Das ist ein Roman, den ihr die ganze Zeit schreibt", sagte der 42-Jährige am Rande des 2:1-Sieges gegen Union Berlin bei SKY. Thomas Müller stand gegen den Aufsteiger wie auch schon unter der Woche in der Champions League in der Startelf.

    Und Hasan Salihamidzic weiter: "Wir haben zwei Langzeitverletzte (Lucas Hernandez und Niklas Süle) und Sie versuchen, uns einzureden, dass wir irgendjemanden abgeben."

    Wegen der Personalsorgen sei "überhaupt keine Rede" von einem vorzeitigen Abgang des Urgesteins. Müller spielt seit seiner Jugend für den deutschen Rekordmeister und besitzt noch einen Vertrag bis 2021.

    Jüngst gab es aber Wechselgerüchte, nachdem ihn Trainer Niko Kovac mehrfach nicht berücksichtigt hatte. Als Interessenten am 30-Jährigen gilt neben Inter Mailand auch Manchester United.

    Die Red Devils hatten 2015 mit Bastian Schweinsteiger bereits eine andere Bayern-Legende verpflichtet. Und auch Thomas Müller stand bereits auf dem Einkaufszettel der Red Devils.

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  6. Manuel Neuer von Flut an Gegentoren genervt

    Der FC Bayern hat seine Champions-League-Partie bei Olympiakos Piräus zwar mit 3:2 gewonnen. Manuel Neuer musste allerdings schon wieder zweimal hinter sich greifen. Dies stößt dem Schlussmann sauer auf.

    Der Dank gilt abermals Robert Lewandowski, der gestern Abend nicht nur zweimal traf, sondern mit 18 Pflichtspieltoren eine Art Lebensversicherung für den FC Bayern darstellt. Im Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus (3:2) war der Pole erneut mit einem Doppelpack zur Stelle. Ein anderer Fakt sorgt indes dafür, dass Manuel Neuer aus der Haut fährt.

    Er bemängelt die vielen Gegentore, die der deutsche Rekordmeister in letzter Zeit hinnehmen musste. "Wir müssen immer drei Tore schießen, um die Spiele zu gewinnen. Es ist ärgerlich, dass wir schon wieder zwei Treffer kassiert haben", bemäkelte Neuer im Anschluss der Partie bei SKY. In den vergangenen fünf Pflichtspielen waren es pro Partie immer zwei Gegentreffer.

    Dass die Münchner in der Defensive weit unter ihrem Niveau agieren, wird mit den Verletzungen von Niklas Süle (Kreuzbandriss) und Lucas Hernandez (Riss des Deltabands im Sprunggelenk) nochmals verschärft. Um die kommenden Wochen wieder ruhigere Arbeitstage verleben zu können, nimmt Neuer die gesamte Mannschaft in die Pflicht.

    "Jeder Einzelne muss eine bessere Leistung zeigen", adressierte Neuer klare Worte an seine Teamkollegen. Bei aller Negativität hob der Bayer-Kapitän jedoch einen positiven Aspekt hervor: "Am wichtigsten sind die neun Punkte. Wir sind in der Champions League voll im Soll."

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  7. FIFA 20: Franck Ribery staunt nicht schlecht

    Nach Pierre-Emerick Aubameyang und Jadon Sancho ist nun auch Franck Ribery von seiner Fifa-20-Figur überrascht.

    "Ich habe neulich mit meinen Kindern FIFA 20 gespielt. Hey, EA Sports FIFA, wer ist dieser Typ?", fragte der Mittelfeldstar vom AC Florenz bei Twitter und postete dazu ein Bild von seinem virtuellen Ich, die keineswegs dem echten ähnlich sieht.

    Mit der Kritik am Spielehersteller ist Franck Ribery nicht allein. Ob in der NFL oder auch im Fußball, immer wieder werden die Darstellungen der Stars in Spielen negativ bewertet. Pierre-Emerick Aubameyang und Jadon Sancho wunderten sich beispielsweise über die eingestellten Werte ihrer virtuellen Ichs.

    Und der junge Engländer in Diensten von Borussia Dortmund meckerte noch mehr: "Mein Tattoo muss im nächsten FIFA-Teil sein."

    Auch seien die Haare nicht gut getroffen, monierte der BVB-Star. "Denn eigentlich haben meine Haare einen Übergang an den Seiten, aber in FIFA 20 nicht", beschwerte er sich im KICKER weiter.

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  8. Nach Abwehrpatzern: Timo Werner verteidigt Mitspieler

    Seine Champions-League-Heimpartie gegen Olympique Lyon hatte RB Leipzig am Mittwochabend mit 0:2 verloren. Ein Trio patzte vor den jeweiligen Gegentreffern. Für Timo Werner Grund genug, Partei für seine Teamkollegen zu ergreifen.

    Wenngleich die Niederlage vom Ergebnis her deutlich ausfiel, ist für RB Leipzig in der Champions-League-Gruppe H noch alles möglich. Bitter ist für das Bundesliga-Spitzenteam aber mit Sicherheit, dass beiden Treffern von Olympique Lyon Abwehrfehler vorausgingen.

    Ibrahima Konate (20), Dayot Upamecano (20) und Nordi Mukiele (21) waren an den Gegentreffern direkt beteiligt. Für Mitspieler Timo Werner, selbst erst 23 Jahre alt, waren die Versäumnisse seiner Teamkollegen im Nachklapp weniger schlimm.

    "Wir spielen Champions League. Die Jungs sind 21, 22 Jahre", sagte der deutsche Nationalspieler bei SKY. Trotz allem sei es schwer, solche Nackenschläge zu verkraften, merkte er an. Gleichzeitig fügte Werner an, dass man ihnen Fehler dieser Art "mal zugestehen" könne.

    In der Folge zieht der RB-Star einen Vergleich zu zwei Top-Defensivspielern. Boateng und Hummels seien mit 22 "auch noch nicht fehlerfrei" gewesen, lautete Werners Devise. Gleichzeitig hätten die Kräfte in der Offensive "die Fehler trotzdem ausbügeln können, leider hat es heute nicht sollen sein".

    Werner gab sich vor allem sehr selbstkritisch, habe er doch das Ergebnis "mit auf dem Fuß gehabt" und hätte "entscheidend mit einwirken müssen". Es tue ihm leid für die Mannschaft, sagte er, aber er könne es leider nicht mehr rückgängig machen.

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