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FC Bayern: Februar 2020

3 Meldungen aus dem Februar 2020 – Archiv der Bayern-News.

  1. Ablöserekorde brechen? Bayern-Präsident bezieht Stellung

    In den Sportmagazinen wurde stets behauptet, dass der FC Bayern im Anschluss an die laufende Saison auf große Shoppingtour gehen wird. Von bis zu 200 Millionen Euro Investitionssumme war mancherorts die Rede. Herbert Hainer will sich auf diesen Betrag nicht festmachen lassen.

    Dass der FC Bayern im kommenden Sommer einen dreistelligen Millionenbetrag in den Kader investiert, ist keineswegs gesichert.

    "Es geht uns nicht darum, bei den Ablösesummen irgendwelche Rekorde zu brechen", stellt Vereinspräsident Herbert Hainer gegenüber der BILD klar.

    Es sei wichtig, die finanzielle Situation über einen längeren Zeitraum zu beachten. Zur Gänze ausschließen will Hainer einen womöglich eintretenden Bundesliga-Rekordtransfer allerdings nicht.

    "Man kann ja einmal richtig investieren, wenn für der Kader in den darauffolgenden Jahren dann nur noch Ergänzungen nötig sind – oder umgekehrt."

    Leroy Sane (Manchester City) und Kai Havertz (Bayer Leverkusen) sollen auf der Münchner Einkaufliste ganz oben stehen. Gefixt sind die beiden Transaktionen aber noch lange nicht.

    Aktuell wird davon ausgegangen, dass im Falle des Falles nur einer von beiden kommt.

    Entscheidend sei laut Hainer, "was die Sportliche Führung für nötig erachtet, damit wir wettbewerbsfähig sind".

    Erschwerend kommt der durchaus knifflige Prozess um Philippe Coutinho hinzu, der nach Leihende für 120 Millionen Euro fest vom FC Barcelona übernommen werden kann, bisher aber nicht restlos überzeugen konnte.

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  2. FC Bayern
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  3. Müllers DFB-Rückkehr: Joachim Löw macht klare Andeutung

    Dass sich Thomas Müller in bärenstarker Verfassung befindet, kann auch Bundestrainer Joachim Löw nicht verleugnen. Eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft ist allerdings so gut wie ausgeschlossen.

    Bevor der Startschuss für die EURO 2020 fällt, testet die deutsche Nationalmannschaft noch gegen Italien (31. März) und die Schweiz (31. Mai).

    Dann sollte Joachim Löw seinen Kader schon so gut wie beisammen haben. Thomas Müller wird höchstwahrscheinlich kein Teil des Ganzen sein.

    Am Rande des Topspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig (0:0) schätzte Löw vor der SKY-Kamera die Wahrscheinlichkeit eines Comeback Müllers als "relativ gering" ein. So ganz ausschließen wollte er die Rückkehr des Ur-Bayern aber dann doch nicht.

    Löw ließ sich mit der Äußerung, es könne immer etwas passieren, Dinge, mit denen man gerade nicht rechne, ein Hintertürchen offen.

    Im Zuge der Frischzellenkur, die Löw seiner Mannschaft verpasste, wurde nicht nur Müller, sondern auch Jerome Boateng und Mats Hummels aus dem Nationalteam verbannt.

    Da Müller mit neun Toren und 15 Vorlagen zur absoluten Hochform aufläuft, sind Stimmen lauter geworden, die die DFB-Rückkehr des 30-Jährigen fordern. Thema ist außerdem eine Teilnahme am olympischen Fußballturnier in Tokio.

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  4. Michael Ballack rät Kai Havertz von Bayern-Wechsel ab

    Kai Havertz nimmt in den Transferplanungen des FC Bayern eine übergeordnete Rolle ein. Schon im kommenden Sommer soll er zum Kader des deutschen Rekordmeisters stoßen. Michael Ballack ist nicht so wirklich von dem geplanten Wechsel überzeugt.

    Michael Ballack rät Kai Havertz Stand jetzt von einem Sommerwechsel zum FC Bayern ab. Vordergründig führt der vierfache Deutsche Meister die fußballerische Unerfahrenheit des deutschen Jung-Nationalspielers an.

    "Er ist immer noch in der Entwicklungsphase und hat auch noch Fehler in seinem Spiel. Havertz braucht noch Zeit und auch die Robustheit, mental für den FC Bayern präpariert zu sein", erklärt Ballack gegenüber SPORT1.

    Der heute 43-Jährige kennt sich nicht nur bei Havertz' aktuellem Klub Bayer Leverkusen hervorragend aus, sondern spielte daneben jahrelang für die Bayern. "Beim FC Bayern brauchst du andere Eigenschaften, um dich durchzusetzen. Nur gut zu sein, reicht dort nicht", führt Ballack an.

    Mittelfristig, stellt der ehemalige Bundesliga-Profi klar, sei Havertz jedoch gut beim Münchner Nobelklub aufgehoben: "Wenn die Bayern perspektivisch handeln und man weiterhin den Anspruch hat, die besten deutschen Spieler zu holen, dann muss Havertz geholt werden."

    In der Branche wird davon ausgegangen, dass Havertz Leverkusen nach dieser Saison verlässt. Neben den Bayern befinden sich mehrere Topklubs im Rennen um den 20 Jahre alten Aachener. Der FC Liverpool, Manchester United und Juventus Turin fanden außerdem Erwähnung.

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