Dem FC Bayern wird großes Interesse nachgesagt, sich im nächsten Sommer mit dem ablösefreien Marcus Thuram verstärken zu wollen. Ein Topklub aus der Premier League soll nun ebenfalls die Fühler ausstrecken.
Der FC Arsenal soll Marcus Thuram als Verstärkung für die kommende Saison ins Visier nehmen. Laut dem Transferjournalisten Ekrem Konur hat der Tabellenführer der Premier League den Stürmer von Borussia Mönchengladbach auf seine Shortlist gesetzt.
Nach einer durchwachsenen Saison am linken Niederrhein trumpft Thuram mit elf Toren und drei Vorlagen in 14 Pflichtspielen auf. Im Dienste der Borussen überzeugt er unter anderem mit einer beeindruckenden Dynamik.
Bisher war dem FC Bayern, der es nach dem Abgang von Robert Lewandowski verpasst hatte, adäquaten Ersatz zu holen, das größte Interesse an Thuram nachgesagt worden. Der 25-Jährige reagierte in der L'Equipe: "Bayern ist ein sehr großer Verein. Aber ich schaue wirklich nur von Tag zu Tag. Was würde es bringen, drei Jahre in die Zukunft zu blicken?"
Thurams Verehrer sollen aber weitaus großflächiger angelegt sein als nur der FC Bayern und der FC Arsenal. In der Vergangenheit waren überdies der FC Liverpool, der AC Mailand, der FC Villarreal und Real Sociedad als potenzielle Abnehmer gehandelt worden. Thurams Vertrag in Gladbach läuft aus.
Deine Reaktion:
Bayern
Stefan de Vrij fordert FC Bayern heraus: "Sehr wichtiges Spiel"
Zum Abschluss der Gruppenphase der Champions League spielt Inter Mailand am Dienstag (21 Uhr) beim FC Bayern. Stefan de Vrij betont, die Partie keineswegs herschenken zu wollen.
In Gruppe C der Champions League ist schon alles entschieden. Der FC Bayern steht als Sieger fest, Inter Mailand wird als Zweiter in das Achtelfinale einziehen. Stefan de Vrij fordert von seinem Mitspielern dennoch einen couragierten Auftritt.
"Wir haben das Ziel der Qualifikation bereits erreicht, aber es ist immer noch ein sehr wichtiges Spiel für uns", sagte de Vrij gegenüber dem vereinseigenen Kanal. "Wir wollen in diesem letzten Spiel der Champions-League-Gruppe eine gute Leistung zeigen und die Gruppe bestmöglich abschließen."
Bei der 0:2-Heimniederlage im Hinspiel war de Vrij lediglich in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden. Beim wiederholten Aufeinandertreffen ist für den 30 Jahre alten Innenverteidiger ein Mandat in der Startelf vorgesehen.
De Vrij war am Wochenende nach überstandener Verletzung zurückgekehrt und erzielte beim 3:0 über Sampdoria Genua erstmals seit über einem Jahr wieder ein Tor: "Es gibt noch Raum für Verbesserungen, aber wir sind wieder auf dem richtigen Weg und wir müssen weitermachen."
Der FC Bayern sucht für die kommende Saison nach einem neuen Stürmer, der bestenfalls Weltklasseformat mitbringt. Harry Kane ist so einer. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Lukas Podolski sieht die Säbener Straße als Kanes passenden neuen Arbeitsort an.
Die offensive Maschinerie des FC Bayern läuft zwar auf Hochtouren. Der bisherige Saisonverlauf hat allerdings klar aufgezeigt, dass es den Münchnern nach dem Weggang von Robert Lewandowski zum FC Barcelona an einem Neuner mit Topformat fehlt. Lukas Podolski würde als Reaktion Harry Kane unter Vertrag nehmen.
"Der würde super passen", sagt Podolski bei Bild-TV über Kane. "Wenn die so einen holen, muss man in den nächsten Jahren wieder über ein Triple nachdenken." Die Bayern rechnen sich für den kommenden Sommer durchaus Chancen aus. Dann wäre Kanes Vertrag bei Tottenham Hotspur nur noch ein Jahr gültig, was die Nordlondoner unter Verkaufsdruck setzen würde.
Kanes Vorzüge brauchen keine Extraerwähnung. Der 29-Jährige liebäugelte schon vor einem Jahr mit einer Veränderung und stand dicht vor einem Wechsel zu Manchester City. Die Spurs erwiesen sich aber einmal mehr als schwerer Verhandlungspartner, so dass der spektakuläre Transfer nicht zustande kam.
Deine Reaktion:
Bayern
Bayern-Star Sadio Mane beschert Bundesliga irres Wachstum
Die Bundesliga hinkt in Sachen Internationalisierung gegenüber der Premier League und LaLiga weit hinterher. Der Transfer von Sadio Mane zum FC Bayern hat dem deutschen Fußballoberhaus immerhin auf dem afrikanischen enorme Zugewinne beschert.
Es waren nicht wenige, die sich bei der offiziellen Vorstellung von Sadio Mane verwundert die Augen gerieben haben, dass ein Weltstar wie er nun tatsächlich in der Bundesliga spielt. Der FC Bayern hatte es mit enormem Aufwand fertig gebracht, Mane in den deutschen Fußball zu bringen. Für die Bundesliga ein Vermarktungscoup.
"Dass die neue Welt von Mane jetzt München und die Bundesliga ist, haben sowohl der FC Bayern als auch wir als Liga in den digitalen Medien durch die richtigen Inhalte nutzen können und in seiner Heimat Afrika enorm an Reichweite gewonnen", erklärt DFL-Chefin Donata Hopfen dem kicker. "In den sozialen Netzwerken sprechen wir teilweise von einem Wachstum im vierstelligen Prozentbereich."
Einen Spieler wie Mane hatte die Bundesliga nach den Abgängen von Erling Haaland und Robert Lewandowski, die sich zu Manchester City respektive dem FC Barcelona, also auch in Richtung den direkten Bundesliga-Konkurrenten Premier League und LaLiga verabschiedet hatte, bitter nötig.
Das "Problem" der Bundesliga ist, dass sich viele junge Fans inzwischen nicht mehr an Klubs, sondern vielmehr an ihre Idole binden. Da ist ein Transfer wie der von Mane Gold wert: "Mit Sadio Mane ist ein sehr großer Name in die Liga gekommen, mit Jude Bellingham und Jamal Musiala spielen bei uns zwei der größten Talente der Welt."
Deine Reaktion:
Bayern
Didi Hamann: "Bayerns Formanstieg gut für die Nationalmannschaft"
Champions-League-Sieger Didi Hamann hält die verbesserte Form des FC Bayern in den vergangenen Wochen für eine gute Nachricht für die deutsche Nationalmannschaft und ihre Chancen bei der anstehenden Weltmeisterschaft.
"Die verbesserte Form der Bayern ist auch gut für die Chancen des DFB-Teams bei der WM", erklärte der ehemalige Profi des FC Bayern und des FC Liverpool in seiner Kolumne für Sky.
Die DFB-Elf sei "so abhängig von einem Verein" wie keine andere Auswahl. Weder die Franzosen, noch die Engländer oder die Spanier hätten so viele ihrer Stammspieler bei einem nationalen Topverein versammelt.
Der FC Bayern stellt einen Großteil der erweiterten Stammformation von Hansi Flick. Vor allem in der Offensivabteilung (Thomas Müller, Serge Gnabry, Leroy Sane, Jamal Musiala) und im Mittelfeld (Joshua Kimmich, Leon Goretzka) sind Bayern-Profis wichtige Eckpfeiler des Bundestrainers.
Deine Reaktion:
Bayern
Bo Svensson: Choupo-Moting? "Bei ihm ist es wie bei Lewandowski oder Haaland"
Eric Maxim Choupo-Moting begeistert die Fans des FC Bayern seit Wochen. Der Cheftrainer des kommenden Bayern-Gegners FSV Mainz 05 hat allergrößten Respekt vor der individuellen Klasse des gebürtigen Hamburgers.
"Bei ihm ist es wie bei Lewandowski oder Haaland. So viel individuelle Qualität kannst du nur als Team verteidigen", sagte Bo Svensson laut der Bild-Zeitung über Choupo-Moting.
Svensson und Choupo-Moting kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten bei den Rheinhessen. Beide spielten zusammen für Mainz, trafen in Trainingseinheiten aufeinander.
Seitdem habe sich der Stürmer aber verändert, betont der 43 Jahre alte Däne: "Damals war Choupo noch ein anderer Spieler, kam mit seiner Schnelligkeit über die Flügel, heute ist er ein echter Strafraum-Stürmer."
Deine Reaktion:
Bayern
FC Bayern verdient Millionen an Barça-Toren von Robert Lewandowski
Obwohl Robert Lewandowski schon seit einigen Monaten nicht mehr für den FC Bayern spielt, bleibt er dennoch ein omnipräsentes Thema. Dieses Mal geht es um eine millionenschwere Klausel, die sich der Rekordmeister für Lewandowskis Tore gesichert haben soll.
Der FC Bayern lässt sich den Transfer von Robert Lewandowski auch zukünftig alimentieren. Laut dem Bild-Podcast Bayern-Insider ist eine Klausel dafür verantwortlich, dass dem deutschen Spitzenklub in den nächsten Jahren bis zu fünf Millionen Euro zustehen.
Demnach erstreckt sich der Passus über die nächsten vier Jahre, also genauso lange, wie Lewandowskis Vertrag mit dem FC Barcelona gültig ist. Die Bayern erhalten für jede Saison, in der Lewandowski mindestens 25 Tore schießt, 1,25 Millionen Euro.
Dabei sind nicht nur Treffer in der Meisterschaft, sondern in allen Wettbewerben entscheidend. Dass der FC Bayern nach dieser Saison seinen Bonus erhält, ist ziemlich wahrscheinlich. Nach aktueller Hochrechnung steht Lewandowski bei 17 Pflichtspieltreffern.
Mainz 05 ist für den FC Bayern in den letzten Spielen zu so etwas wie einem Angstgegner geworden. Karim Onisiwo, der aktuell bravourös abliefert, will sich in München keineswegs verstecken.
Der FC Bayern empfängt am Samstag (15.30 Uhr) Mainz 05. Die Rheinhessen befinden sich momentan im Aufwind, und gegen den deutschen Rekordmeister spielen sie seit ein paar Partien sowieso gerne. Karim Onisiwo rechnet sich durchaus Chancen aus.
"Wir haben schon bewiesen, dass wir auch gegen den FC Bayern bestehen können", sagt der Mainzer Stürmer bei Sky. "In München ist es natürlich noch mal was Anderes, aber wir strotzen jetzt vor Selbstvertrauen. Wir haben drei Spiele zu Null gespielt und ein ziemlich gutes Torverhältnis sowie vorne auch ein paar Tore gemacht. Einen besseren Zeitpunkt gibt es eigentlich nicht."
Mainz hat die letzten drei Pflichtspiele gewonnen. Beginnend mit dem 2:0 in Bremen, dann ein 3:0 im DFB-Pokal in Lübeck und abschließend in der vorigen Woche ein fulminantes 5:0 gegen Köln. Die Nullfünfer schoben sich damit auf Platz 6 der Bundesliga-Tabelle. Onisiwo selbst ist in absoluter Topform, kommt auf vier Tore und drei Vorlagen.
Mainz 05 gewann zwei der letzten drei Bundesliga-Spiele gegen den FC Bayern (2:1 und 3:1, jeweils zu Hause) – das sind so viele Siege wie in den 20 Bundesliga-Spielen zuvor. Unter allen aktuellen Bundesliga-Teams holte nur der FC Augsburg in seinen letzten drei Spielen gegen die Bayern ebenfalls sechs Punkte wie Mainz. Mit zwölf Punkten nach sechs Gastspielen ist Mainz außerdem die beste Auswärtsmannschaft.
Der FC Bayern hatte vor einigen Wochen offenbar konkretes Interesse daran signalisiert, Kai Havertz in die Bundesliga zurückzuholen.
Kai Havertz hätte sich in diesem Sommer die ernsthafte Möglichkeit bieten können, in die Bundesliga zurückzukehren. Laut der Bild erkundigte sich der FC Bayern bei Havertz' Beratern, wie es um dessen Wechselbereitschaft steht – fing sich mit der Anfrage aber eine Absage ein.
Nach den Toptransfers von Matthijs de Ligt und Sadio Mane wären die Münchner Transferkosten beinahe ins Unermessliche gestiegen. Bayern investierte knapp 140 Millionen Euro auf dem Sommerwechselmarkt.
Havertz spielt seit inzwischen über zwei Jahren für den FC Chelsea, wechselte damals für satte 80 Millionen Euro von Bayer Leverkusen in den Westen Londons. Wäre Havertz an die Säbener Straße gewechselt, hätten die Bayern vermutlich ihr Neuner-Problem gelöst.
Unter dem neuen Chelsea-Coach Graham Potter kam Havertz zuletzt wieder vermehrt als Mittelstürmer zum Einsatz. Eine Rolle, die dem 30-maligen Nationalspieler mittlerweile durchaus behagt: "Ich bin ein Spieler, der in den Strafraum drängt und sich dort sehr wohlfühlt. Ich will und liebe es einfach, Tore zu schießen."
Deine Reaktion:
Bayern
"Es gab Streit zwischen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic"
Als ehemaliger Spieler des FC Bayern ist Mario Basler nach wie vor gut vernetzt beim deutschen Rekordmeister. Der Ex-Nationalspieler hat Kenntnis von einer Meinungsverschiedenheit der Bosse erlangt. Es ging um die Personalie Eric Maxim Choupo-Moting.
"Ich weiß, dass es zwischen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic ein bisschen Streit gegeben hat. Oliver wollte Choupo-Moting nur einen Einjahresvertrag geben", sagte Basler bei Sport1.
Salihamidzic hingegen habe dem gebürtigen Hamburger ein Arbeitspapier mit einer zweijährigen Laufzeit zugestanden. Basler: "Da war die Luft für ein paar Wochen nicht mehr so rein."
Eric Maxim Choupo-Moting beweist aktuell, dass Salihamidzic wohl den besseren Riecher hatte. Der 33-Jährige erzielte in den vergangenen Partien sechs Tore und lieferte zwei Vorlagen.
Ob Choupo-Motings Arbeitspapier, das Ende Juni kommenden Jahres ausläuft, verlängert wird, ist noch nicht final entschieden. " Jetzt bin ich mal gespannt, ob man einen Einjahresvertrag oder doch wieder einen Zweijahresvertrag macht", rätselt Basler.
Deine Reaktion:
Bayern
Salihamidzic stellt klar: FC Bayern braucht keine Winter-Neuzugänge
Sportvorstand Hasan Salihamidzic sieht den FC Bayern personell hervorragend aufgestellt. Neuzugänge in der Winter-Transferperiode sind dem Ex-Profi zu Folge unnötig.
"Wir haben einige Optionen, meiner Meinung nach brauchen wir erst einmal nichts", sagte der Manager an den Mikrofonen des Streaminganbieters DAZN auf den Winter-Transfermarkt angesprochen.
Nach dem Abschied von Robert Lewandowski zum FC Barcelona unkten manche Beobachter, der Rekordmeister werde ein Problem mit dem Toreschießen bekommen. Davon ist aber aktuell nichts zu sehen. Am Mittwochabend schenkte die Mannschaft von Julian Nagelsmann dem FC Barcelona beispielsweise drei Gegentreffer ein.
Hasan Salihamidzic ist mit seiner Offensivabteilung enorm zufrieden." Wenn man unsere Offensive sieht: Kingsley Coman ist nicht dabei, Leroy Sane ist nicht dabei, wir sind trotzdem gut besetzt", so der 45-Jährige. Zudem präsentiere sich Eric Maxim Choupo-Moting hervorragend und Thomas Müller komme zurück.
Deine Reaktion:
Bayern
Nicht die feine englische Art: Salihamidzic junior zieht Lewandowski auf
Robert Lewandowski muss sich mit dem FC Barcelona in der Gruppenphase aus der Champions League verabschieden. Für Nick Salihamidzic, Sohn von Bayern-Manager Hasan Salihamidzic, offenbar die geeignete Gelegenheit, gegen den Polen zu sticheln.
Nach wochenlangem Theater wechselte Robert Lewandowski im vergangenen Sommer schließlich für eine Ablöse von 45 Millionen Euro von den Bayern nach Barcelona. Mit den Katalanen ist der Pole zwar mittendrin im Titelkampf der Primera Division und führt die Torschützenliste der Liga an.
In der Champions League muss Barça aber in der Vorrunde die Segel streichen. Wie bereits im vergangenen Jahr geht es für die stolzen Katalanen nur in der Europa League weiter. "Ab wann denkt ihr, bereut es Lewy, gegangen zu sein", twitterte Nick Salihamidzic nach Barcelonas Niederlage gegen Bayern München im Camp Nou.
Dem Salihamidzic-Filius drohen für seine Sticheleien gegen den ehemaligen Bayern-Stürmer von Seiten seines Vaters wohl keine Konsequenzen. Der Manager erklärte bereits im vergangenen Sommer auf die Tweets von Nick angesprochen: "Man muss diese Generation auch ein bisschen verstehen." Er empfehle seinem Sohn zwar, " das zu lassen", aber "wir machen auch oft Spaß darüber."
Deine Reaktion:
Bayern
Serge Gnabry stellt gegen Barça Champions-League-Rekord auf
Bayern-Stürmer Serge Gnabry hat sich mit seinen drei Vorlagen am fünften Spieltag der Champions League gegen den FC Barcelona einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert.
Wie die Sportzeitung Mundo Deportivo berichtet, ist Gnabry der erste Spieler überhaupt, dem in der Königsklasse in einer Partie gegen Barça drei Assists glückten.
Abnehmer der Vorlagen des gebürtigen Stuttgarters beim souveränen Auswärtserfolg im Camp Nou waren Sadio Mane, Eric Maxim Choupo-Moting und Benjamin Pavard. Die Bayern stehen nach dem Sieg bereits als Gruppensieger fest.
Deine Reaktion:
Bayern
Manuel Neuer: Wann der FC Bayern mit seinem Comeback rechnet
Der FC Bayern muss wegen einer hartnäckigen Schulterverletzung schon seit fünf Pflichtspielen auf Manuel Neuer verzichten. In der kommenden Woche könnte er sein Comeback geben.
Die Hoffnungen waren groß, als Manuel Neuer am Dienstag auf dem Trainingsgrün an der Säbener Straße gesichtet wurde. Hoffnung auf das Comeback der Nummer 1 des FC Bayern, die schon seit fünf Spielen zwangspausieren muss.
Neuer drehte erstmals seit seiner Schulterverletzung Laufrunden. Für das kommende Bundesliga-Spiel gegen Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr) wird es mit der Rückkehr des Münchner Ballfängers offenbar nichts. Vielmehr, so berichtet es der kicker, wird Neuer frühestens am Dienstag gegen Inter Mailand oder gar erst am 5. November gegen Hertha BSC zurückkehren.
"Lauftraining ist für die Schulter nicht so belastend, da hatte er vorher auch keine Probleme", so Bayern-Trainer Julian Nagelsmann. Die Entscheidung liege bei Neuer selbst: "Wenn er das Go gibt, ist er wieder dabei." Der 36-Jährige wird, damit ist zu rechnen, im Hinblick auf die kommende Weltmeisterschaft kein Risiko eingehen.
Deine Reaktion:
Bayern
Harry Kane zum FC Bayern? Klinsmann hofft auf Tottenham-Verbleib
Der FC Bayern hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge Tottenham-Stürmer Harry Kane (29) als Transferziel für den Sommer 2023 auserkoren. Ex-Spurs-Stürmer Jürgen Klinsmann hofft, dass Kane in Nord London bleibt.
"Es ist eine Entscheidung, die er früher oder später treffen muss. Er weiß, dass er gerade ein sehr gutes Team hat", sagte Klinsmann dem Podcast "The Athletic's View From The Lane ".
Mit Antonio Conte (53) verfüge Tottenham über einen "sehr willensstarken Trainer, also hoffen wir alle, dass er jetzt mit Spurs anfängt, Trophäen zu gewinnen. Das ist unsere Hoffnung", so der ehemalige Nationalstürmer weiter.
Harry Kane ist seit Jahren einer der besten Torschützen der Premier League und Kapitän der englischen Nationalmannschaft. Mit den Spurs wartet der 29-Jährige aber weiterhin auf seinen ersten großen Titel.
Klinsmann, der für Tottenham einst 38 Tore in 66 Spielen erzielte, kann Kanes Verlangen nach Silberware nachvollziehen. "Ich denke, die Leute würden ihm verzeihen, wenn er seinen Vertrag nicht verlängert und zu einem Verein wechselt, der ihm höhere Chancen auf den Titel bietet", so der ehemalige Trainer der deutschen Nationalmannschaft und von Bayern München.
Wegen seines auslaufenden Vertrags ist Ilkay Gündogan (32) für viele Topklubs interessant. Offenbar auch für den FC Bayern.
Der FC Bayern beschäftigt sich offenbar grundsätzlich mit der Verpflichtung von Ilkay Gündogan. Laut dem Transferjournalisten Ekrem Konur befindet sich der deutsche Nationalspieler noch immer in der engeren Auswahl, gilt aber nicht als Priorität.
Gündogans Vertrag bei Manchester City läuft nach dieser Saison aus. Bisher gab es noch keine offiziellen Aussagen darüber, ob Gespräche über eine mögliche Verlängerung geplant sind. Dem FC Barcelona war zuletzt Interesse nachgesagt worden, ebenso wie Juventus Turin und Galatasaray.
Es wird allerdings damit gerechnet, dass ManCity nichts unversucht lassen wird, Gündogan mit einem neuen Vertrag auszustatten. Pep Guardiola gilt als großer Fan seines Kapitäns, der vor über sechs Jahren auf Geheiß des Trainers nach Manchester geholt wurde.
Erst ist in dieser Woche stimmte Guardiola eine Lobeshymne auf Gündogan an: "Es ist eine Freude, mit Leuten wie Ilkay zu arbeiten. Ich werde ihn nie vergessen. Für mich persönlich und für die Mannschaft ist er ein unglaublicher Fußballspieler, der immer auf dem Boden geblieben ist."
Der FC Bayern hat mit Jamal Musiala einen der größten Durchstarter des europäischen Fußballs in den Reihen. Der äußert nun seine Bewunderung für die Branchengrößen FC Barcelona und Real Madrid.
Jamal Musiala hat seine Wertschätzung für die beiden spanischen Ausnahmeklubs FC Barcelona und Real Madrid zum Ausdruck gebracht. Früher habe er Barça-Spiele mit Größen wie Messi, Xavi und Iniesta gesehen, verrät Musiala der AS. "Es war eine Freude, wie sie Fußball gespielt haben. Es hat Spaß gemacht, ihnen zuzusehen."
Der 19 Jahre alte Shootingstar des FC Bayern habe damals ganz genau hingesehen und studiert, welche Abläufe, Bewegungen und vieles mehr auf dem Platz geschehen sind. "Barça ist ein Verein mit einer sehr ausgeprägten Philosophie, der sich immer für das Talent und die Technik seiner Spieler entschieden hat."
Sein Faible für Barça ist vor allem mit Blick auf die Champions League interessant. Musiala trifft an diesem Mittwoch (21 Uhr) im Camp Nou auf die Katalanen. Bei einem Sieg würden die Münchner den einst so stolzen Klub zum zweiten Mal aus der Champions League werfen.
Barças Dauerrivale Real bezeichnet Musiala derweil als sehr mythischen Verein, besonders die Clasicos zwischen Ronaldos Madrid und Messis Barça habe er geliebt. In der Gretchenfrage hält er es mit La Pulga: "Trotz all meiner Wertschätzung für Cristiano bin ich Team Messi."
Deine Reaktion:
Bayern
Ralf Rangnick bestätigt: Wäre fast beim FC Bayern gelandet
Er gilt als einer der besten Trainer Deutschlands, und hätte fast beim besten Klub der Republik angeheuert. Ralf Rangnick bestätigt in einem Interview, mal sehr weit mit dem FC Bayern gewesen zu sein.
Der FC Bayern hatte vor drei Jahren offenbar großes Interesse daran, Ralf Rangnick auf der Position des Cheftrainers zu installieren. "Es gab damals Kontakt, so viel kann ich sagen", bestätigt der Fußballfachmann gegenüber der Sport Bild. "Mit Kimmich, Neuer, Müller waren auch einige Spieler in der Mannschaft, zu denen ich eine persönliche Beziehung hatte."
Der damalige Trainer Niko Kovac hielt sich dann aber noch bis November im Amt. Nach dem krachenden 1:5 gegen seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt kommunizierten die Bayern seinerzeit Kovacs Entlassung. Danach sei noch mal ein Anruf von der Säbener Straße gekommen, meint Rangnick.
In die engere Auswahl war der 64-Jährige dann aber offenbar nicht mehr gekommen. Der jetzige Bundestrainer Hansi Flick übernahm das Zepter und führte die Bayern zu sechs Titeln in einem Jahr. "Er hat es bekanntlich ja nicht so schlecht gemacht", erkennt Rangnick Flicks überragende Leistung an.
Nach seinem Aus bei Manchester United amtet Rangnick seit Juni dieses Jahres als österreichischer Nationaltrainer. Der Traum vom Fußballboom geht dort noch nicht auf, das Team aus der Alpenrepublik ist aus der Nations League A abgestiegen. Rangnicks Bilanz: ein Sieg, ein Remis und vier Niederlagen.
Deine Reaktion:
Bayern
Bayern-Verlängerung: Choupo-Moting sieht keine Eile
Dass sich Eric Maxim Choupo-Moting beim FC Bayern noch mal so in den Vordergrund drängt, hatten nicht mal die kühnsten Optimisten erwartet. Sein Vertrag läuft aus, eine schnelle Entscheidung wird aber nicht erwartet.
Eric Maxim Choupo-Moting lässt sich in puncto Zukunftsentscheidung nicht aus der Ruhe bringen. Wie die Sport Bild berichtet, will der Stürmer erst nach der bevorstehenden Weltmeisterschaft über seine Zukunft beim FC Bayern entscheiden. Der deutsche Rekordmeister wolle tendenziell verlängern.
Am anstehenden Fußballgroßereignis nimmt Choupo-Moting mit der kamerunischen Nationalmannschaft teil, trifft dort in Gruppe G zunächst auf die Schweiz, Brasilien und Serbien. Choupo-Moting lieferte zuletzt in der Bundesliga drei Torbeteiligungen in zwei Spielen und sammelte im DFB-Pokal gleich drei Scorerpunkte.
Choupo-Moting war 2020 ablösefrei von Paris Saint-Germain an die Säbener Straße gewechselt und seitdem so gut wie nie aus dem Schatten von Robert Lewandowski herausgetreten.
Der Münchner Sportchef Hasan Salihamidzic hatte erst diese Woche bei Bild-TV erwähnt, dass Vertragsgespräche mit Choupo-Moting zu "gegebener Zeit" aufgenommen werden. Der 33-jährige Zentrumsstürmer habe "sich wirklich sehr gut zurückgemeldet nach verschiedenen Ausfällen".
Deine Reaktion:
Bayern
Neuer Vertrag: FC Bayern lässt Choupo-Moting warten
Eric Maxim Choupo-Moting (33) ist beim FC Bayern der Mann der Stunde. In vergangenen drei Spielen erzielte er vier Tore und lieferte zwei Vorlagen. Ob er eine Zukunft beim deutschen Rekordmeister hat, ist aber unklar.
Das Arbeitspapier von Eric Maxim Choupo-Moting an der Säbener Straße läuft Ende Juni kommenden Jahres aus. Noch spielt eine mögliche Vertragsverlängerung keine Rolle bei den Verantwortlichen.
Man wolle "zu gegebener Zeit" Gespräche über eine mögliche Verlängerung von Choupo-Moting führen, erklärte Sportvorstand Hasan Salihamidzic gegenüber Bild TV.
Choupo-Moting war 2020 ablösefrei von Paris St. Germain zum deutschen Rekordmeister gewechselt. In der aktuellen Spielzeit kommt der kamerunische Nationalspieler auf fünf Tore und zwei Vorlagen nach wettbewerbsübergreifend zehn Spielen.
Die Leistungsexplosion des gebürtigen Hamburgers ist auch Salihamidzic nicht verborgen geblieben. Choupo-Moting habe sich " gut zurückgemeldet", so der Ex-Profi: "Es freut mich sehr, weil das ein Spieler ist, der mit seinem Charakter sehr gut in unsere Mannschaft passt."
Deine Reaktion:
Bayern
Bayern-Legende sicher: Sadio Mane weiß, "dass er noch mehr kann"
Beim diesjährigen Ballon d'Or belegte Sadio Mane den 2. Platz. Samuel Kuffour ist in einem Interview zur Leistungsfähigkeit des Superstars des FC Bayern befragt worden – und merkt an, dass da noch mehr geht.
Gesandwicht von Karim Benzema und Kevin De Bruyne ist Sadio Mane vor Kurzem beim Ballon d'Or auf den 2. Platz gewählt worden. Samuel Kuffour macht im Zuge dessen darauf aufmerksam, dass Mane bei weitem noch nicht am Ende seines Leistungsvermögens angekommen ist.
"Sadio weiß selbst, dass er noch mehr kann", sagt Kuffour im Interview mit der Abendzeitung. "Beim Ballon d'Or ist er gerade zum zweitbesten Spieler der Welt gewählt worden hinter Karim Benzema. Vorher ist er Afrikas Fußballer des Jahres geworden. Er hat also gezeigt, dass er mehr leisten kann."
Mane war vor einigen Wochen vom FC Liverpool zum FC Bayern gewechselt, der sich die Dienste des Afrikaners für gerade mal 30 Millionen Euro sicherte. Die Münchner Macher sind europaweit für dieses Schnäppchen gefeiert worden. In seinen ersten 18 Pflichtspielen kommt Mane auf neun Tore und eine Vorlage. Inzwischen hat der 30-Jährige auch sein erstes Tief an der Säbener Straße überwunden.
Kuffour, selbst über eine Dekade für den FC Bayern aktiv, traut Mane einiges zu: "Ich hoffe, dass er mit Bayern die Champions League gewinnt und mit Senegal eine sehr gute WM spielt – dann kann er der beste Spieler der Welt werden."
Deine Reaktion:
Bayern
Lucas Hernandez steht Rückkehr zu Atletico Madrid offen gegenüber
Dem FC Bayern steht Lucas Hernandez momentan verletzt nicht zur Verfügung. Grund genug, sich über eine potenzielle Rückkehr zu seinem Jugendklub Atletico Madrid Gedanken zu machen.
Lucas Hernandez schließt keineswegs aus, in seiner Karriere noch mal für Atletico Madrid zu spielen. "Wenn sich die Gelegenheit ergibt zurückzukehren, warum nicht?", so der Verteidiger bei El Partidazo de COPE. "Es ist der Verein, der mir alles gegeben hat. Und die Tatsache, dass ich heute zum Beispiel hier in Deutschland bin, hat mit den Möglichkeiten zu tun, die mir bei Atletico geboten wurden."
Hernandez durchlief im roten Bezirk Madrids seine gesamte fußballerische Ausbildung. Vor etwas mehr als drei Jahren entschied sich der Innenverteidiger für einen neuen Weg und wechselte für 80 Millionen Euro zum FC Bayern. Dem fehlt er momentan wegen einer Muskelverletzung. Die vertraglich geregelte Zusammenarbeit läuft noch bis 2024, Gespräche über eine Verlängerung sollen aber bereits stattgefunden haben.
Am Mittwoch (21 Uhr) kommt es in der Gruppenphase zum Auswärtsspiel gegen den FC Barcelona. Der FC Bayern steht bereits im Achtelfinale, möchte aber gerne Gruppe C gewinnen. Hierfür müssten die Münchner entweder gegen Barça gewinnen oder Inter Mailand gegen Viktoria Pilsen nur remis spielen. "Wir werden auf jeden Fall gewinnen, egal was passiert", so Hernandez.
Deine Reaktion:
Bayern
Thibaut Courtois: Manuel Neuer sorgte für größte Veränderung im Torwartspiel
Manuel Neuer wird in der Fachwelt gerne als Revolutionär bezeichnet. Im Torwartspiel gehört der Profi des FC Bayern sowieso und noch immer zu den Besten seines Fachs. Das sieht auch Thibaut Courtois so.
Nach seinem stilprägenden Auftritt im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen Algerien hatte sich Manuel Neuer einen Spitznamen eingefangen: "Manu, der Libero." Vor dem Ballfänger des FC Bayern hat noch kein anderer das Torwartspiel so extrem verändert wie der heute 36-Jährige.
Dem kann Thibaut Courtois nur beipflichten. "Mit Neuer gab es die größte Veränderung. Was er bei der Weltmeisterschaft 2014 gemacht hat, hatte einen großen Einfluss auf das, was danach kam", sagte Courtois am Montag. "Der Torhüter war nicht mehr nur derjenige, der den Ball aufhalten musste."
Für seine mutigen Ausflüge aus seinem eigentlichen Refugium, dem Sechzehnmeterraum, ist Neuer weltweit berühmt. Dabei setzt der gebürtige Gelsenkirchener auf seinen Instinkt. Wenn er denkt, er bekommt den Ball, stürmt Neuer los. Auf halbem Weg stoppt er nicht, sondern zieht durch – ohne Rücksicht auf Verluste.
Dem Gruppenspiel in der Champions League beim FC Barcelona an diesem Mittwoch (21 Uhr) wird Neuer wohl noch fernbleiben. Die Münchner Nummer 1 laboriert seit Längerem an einer Prellung des Schultereckgelenks, auch die Bizepssehne ist betroffen.
Deine Reaktion:
Bayern
Abschied von Bayern? Martin Demichelis flirtet mit River Plate
Marcello Gallardo (46) kündigte vor wenigen Tagen seinen Rücktritt als Trainer von River Plate an. Eine Zäsur nach acht erfolgreichen Jahren. Die heimische Presse hat inzwischen Martin Demichelis (41) als Favoriten auf Gallardos Nachfolge ausgerufen.
Der Argentinier absolvierte in Bunos Aires 1998 seine erste Schritte im Profifußball, bevor es ihn fünf Jahre später zum FC Bayern zog. Beim deutschen Rekordmeister avancierte Demichelis schnell zum Publikumsliebling. Nachdem er München 2010 verlassen hatte, hielt er weiterhin Kontakt zu den Verantwortlichen.
Seit 2019 ist der frühere Innenverteidiger wieder an der Isar tätig. Zunächst als Coach der U19 gestartet, betreut er nun die zweite Mannschaft der Bayern. Das Interesse aus von River Plate schmeichelt Demichelis sehr, denn: "Jeder weiß, dass es mein Lieblingsverein ist zusammen mit Bayern", erklärte der Südamerikaner der Abendzeitung München.
Vom Trubel um seine Person will sich Demichelis bei seiner täglichen Arbeit aber nicht beeinflussen lassen. "Ich bin stolz, dass mein Name als einer der Trainer-Kandidaten gehandelt wird. Schauen wir mal, der liebe Gott sitzt da oben. Es heißt jetzt: Geduldig bleiben. Morgen haben wir erstmal Training mit den Amateuren."
Fest steht, dass der FC Bayern seinem Mitarbeiter die große Karrierechance nicht verbauen wird. Demichelis würde in Buenos Aires allerdings ein schweres Erbe antreten. Marcello Gallardo holte in acht Jahren zehn Titel mit River Plate, darunter einmal die Copa Sudamericana.
Deine Reaktion:
Bayern
Kandidaten für Lewy-Erbe beim FC Bayern: Meist nur heiße Luft
Der FC Bayern hat es verpasst, einen adäquaten Nachfolger für Robert Lewandowski an Bord zu holen. Das hängt dem deutschen Rekordmeister nun nach. In der Gerüchteküche sind schon einige Namen gefallen. Konkret ist es bisher bei keinem.
Auf der Suche nach einem verspäteten Ersatz für Robert Lewandowski will der FC Bayern offenbar keinen Schnellschuss vornehmen. Zumindest kristallisiert sich noch kein Topstürmer heraus, der dem Polen in der bayrischen Landeshauptstadt nachfolgen könnte.
Lautaro Martinez (25) und Edin Dzeko (36), die beide bei Inter Mailand unter Vertrag stehen, sind laut dem Bild-Podcast Bayern-Insider kein Thema. Gerüchte, nach denen der FC Bayern bereit sei, über 100 Millionen Euro für Harry Kane zu zahlen, sollen ebenfalls nicht der Wahrheit entsprechen.
Der 29-Jährige galt bisher als Topkandidat, den Tottenham Hotspur wenig verwunderlich unbedingt halten möchte. Fußballchef Fabio Paratici sagte erst: "Kane ist das Aushängeschild dieses Vereins, der beste Torschütze der Geschichte und Kapitän von England. Wir sind zuversichtlich und stehen in ständigem Kontakt. Zwischen ihm und dem Verein besteht ein gutes Verhältnis, wir sind sehr optimistisch."
Immerhin beobachtet wird angeblich Marcus Thuram vom Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach. Nach einer schwachen Saison startet der 25-Jährige mit acht Toren und drei Vorlagen in zehn Pflichtspielen durch. Thuram wäre aufgrund seines auslaufenden Vertrags ablösefrei zu haben.
Deine Reaktion:
Bayern
Sadio Mane würde Karim Benzema den Weltfußballer-Titel gönnen
Stürmerstar Sadio Mane (30) vom FC Bayern hätte nichts dagegen, sollte Karim Benzema bei der anstehenden Wahl zum Ballon d'Or den Vorzug erhalten.
"Er hat eine tolle Saison mit Real gespielt, die Champions League gewonnen. Meiner Meinung nach hätte er es komplett verdient. Ich würde mich für ihn freuen", sagte der Senegalese, der ebenfalls nominiert ist, in einem Interview mit der L'Equipe über einen möglichen Sieg Benzemas.
Der Ballon d'Or wird am 17. Oktober verliehen. Amtierender Titelträger ist Lionel Messi, mit sieben Erfolgen der Rekordhalter. Benzema gilt nach einer hervorragenden Saison mit Real Madrid inklusive der Titel in Primera Division und Champions League als Favorit auf die Auszeichnung.
In seiner Karriere wurde Tobias Rau mehrmals mit Philipp Lahm verglichen. Im Gegensatz zum späteren Weltmeister konnte Rau den hohen Erwartungen aber nie gerecht werden. Woran das lag und was der frühere Profi heute so treibt.
Der gebürtige Braunschweiger schloss sich im Alter von 14 Jahren der Jugendabteilung der Eintracht an. Dort überzeugte der Linksverteidiger dermaßen, dass ihm in der Saison 1999/2000 ein Platz bei den Profis angeboten wurde.
Zu seinem Debüt kam Rau am 14. August 1999. Beim 2:0-Auswärtserfolg stand der Youngster immerhin 38 Minuten auf dem Rasen. Im weiteren Saisonverlauf stieg der Außenbahnspieler zur festen Größe in der Hintermannschaft der Braunschweiger auf. Apropos Aufstieg: Gerade einmal 60 Partien in der Regionalliga reichten aus, um den Bundesligisten VfL Wolfsburg auf seine Fährte zu locken.
Zenit zum Beginn 2000er erreicht
Die Wölfe verpflichteten Rau im Juli 2001 für die heute lächerlich gering wirkende Ablöse von 600.000 Euro. Die Zeit in Wolfsburg sollte die erfolgreichste in der Laufbahn des Tobias Rau werden. Nach einer beschwerlichen Anfangsphase setzte sich der Neuling auch hier durch und war spätestens ab er Spielzeit 2002/2003 nicht mehr aus der Stammformation der Grün-Weißen wegzudenken.
Durch seine starken Auftritte rückte Rau in den Fokus der deutschen Nationalmannschaft. Bei der 1:3-Niederlage gegen Spanien am 12. Februar 2003 lief der Shootingstar zum ersten Mal für die A-Auswahl auf. Der damalige Teamchef Rudi Völler war sich damals sicher, in Rau den Linksverteidiger der Zukunft aufgestellt zu haben. Er sollte sich täuschen.
Nach zwei Jahren in Wolfsburg wechselte der Linksverteidiger für 2,25 Millionen Euro zum FC Bayern. Obwohl Rau diesen Transfer im Interview mit der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) als „wichtigsten in meiner Karriere“ bezeichnet, kam er an der Isar von der Erfolgsspur ab. 2005 holte er mit den Bayern zwar das Double aus Meisterschaft und Pokal. Einen großen Anteil hatte Rau bei 14 Pflichtspieleinsätzen aber nicht. Über weite Strecken stand er nicht einmal im Kader der Münchener.
Verletzungen fordern frühes Karriere-Ende
Die Flucht nach Bielefeld sollte zu einem Kurswechsel führen. Bei der Arminia fiel Rau allerdings vermehrt durch Verletzungen auf, weshalb er in vier Jahren nur 37 Partien absolvierte. Mit gerade einmal 27 Jahren zog der einstige Top-Verteidiger schließlich die Reißleine und beendete seine Profikarriere.
“Ein wichtiger Grund waren die Verletzungen. Ich habe mich immer und immer wieder rangekämpft. Irgendwann war das Feuer weg“, gestand Rau, der es insgesamt auf 94 Bundesliga- und sieben DFB-Partien brachte, der HNA.
Fußballschuhe gegen Zeigestock und Stoppuhr getauscht
Heutzutage ist Rau in einem nicht weniger stressigen Job unterwegs. Der frühere Kicker trat 2009 ein Lehramtsstudium an der Uni Bielefeld an, das er erfolgreich beendete. An der Gesamtschule in Borgholzhausen versucht er seit nunmehr über sechs Jahren Schüler für die Fächer Biologie und Sport zu begeistern.
Dem Fußball hat Rau aber nicht völlig abgeschworen. 2018 ließ er sich mit überwältigender Mehrheit in den Aufsichtsrat von Eintracht Braunschweig, dem ersten Klub seiner Profikarriere, wählen. “Das ist für mich eine Herzensangelegenheit“, verriet der Pauker der BILD-Zeitung. “Ich habe das Gefühl: Ich kann helfen.
Deine Reaktion:
Bayern
"Verdienter Sieg": Sadio Mane happy nach Schützenfest
Sadio Mane zeigt sich mit der Vorstellung des FC Bayern gegen Viktoria Pilsen am dritten Spieltag der Champions League hochzufrieden.
"Wir haben wirklich eine gute Leistung vom Beginn angezeigt. Wir haben viele Chancen kreiert und fünf Tore erzielt. Das war sicherlich ein verdienter Sieg heute", betont der Senegalese an den Mikrofonen der Pressevertreter.
Sadio Mane, der seine Durststrecke bereits am vergangenen Wochenende mit dem Treffer gegen Bayer Leverkusen beendet hatte und nun gegen die Tschechen ebenfalls traf, wurde von Coach Julian Nagelsmann auf die linke Offensivseite gestellt. Mit Erfolg: Mane wurde zum Spieler des Spiels gewählt.
Für den ehemaligen Liverpooler ist die Rolle auf der Außenbahn aber nichts Neues. "Ich habe fast eine gesamte Karriere auf der linken Seite oder als Stürmer gespielt", betonte der 30-jährige. Welche Position er bevorzugt, ließ Mane offen: "Ich versuche immer mein Bestes für die Mannschaft zu tun, das Wichtigste ist, dass ich dem Team helfen kann."
Der FC Bayern München belegt nach den ersten drei Spieltagen der Champions-League-Gruppenphase mit der optimalen Ausbeute von neun Punkten den ersten Rang vor Inter Mailand (6), Barcelona (6) und Pilsen (0). Mane ist zufrieden: "Das ist wirklich ein sehr guter Start, aber wir haben noch drei Spiele vor uns. Wir wollen alle Partien gewinnen, das ist unser Ziel, auch wenn wir wissen, dass es nicht einfach wird."