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Hamburger SV: Oktober 2022

3 Meldungen aus dem Oktober 2022 – Archiv der HSV-News.

  1. HSV-Helden Laszlo Benes & Jean-Luc Dompe – nur einer bekommt Lob

    Quelle: Hamburger Morgenpost

    Laszlo Benes spielt sich beim HSV immer mehr in den Vordergrund
    © Getty Images

    In einem spektakulären Spitzenspiel zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV gewannen die Rothosen mit 3:2. Im Nachklapp waren sich alle einig, dass Laszlo Benes und Jean-Luc Dompe dem HSV den Sieg beschert hatten. Trainer Tim Walter lobte aus dem Duo aber nur einen.

    Zwei Meinungen sollten bei diesem Eindruck nicht entstehen. Der Hamburger SV gewann vor allen Dingen durch die starken Auftritte von Laszlo Benes (1 Tor, 1 Vorlage) und Jean-Luc Dompe (1 Tor, 2 Vorlagen) mit 3:2 im Spitzenspiel der 2. Bundesliga gegen den SC Paderborn.

    Laut Timo Walter hatte es Benes "wirklich gut gemacht", sprach der Hamburger Trainer ein Extralob aus. "Er hatte am Anfang noch ein bisschen Probleme mit unserer Philosophie. Aber er hat nie gejammert und immer versucht, sich im Training weiterzuentwickeln. Er bringt uns eine Menge Energie auf den Platz. Das macht einfach Spaß."

    Benes ist in diesem Sommer für 1,5 Millionen Euro Ablöse von Borussia Mönchengladbach zum HSV gewechselt und hatte dort die Anfangszeit seine Problemchen. Inzwischen hangelt sich der 25-Jährige aber immer mehr zum Leistungsträger auf. Das traut beim HSV auch jeder Dompe zu, der in Paderborn ebenfalls ablieferte.

    Statt wie bei Benes bemäkelte Walter aber vor allem Dompes Engagement gegen den Ball: "Er kann auch in die andere Richtung ein bisschen mehr machen. Er muss in beide Richtungen arbeiten. Das Team steht immer im Vordergrund. Es geht nur um die Mannschaft."

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  3. Horst Hrubesch schwärmt für HSV-Sturmjuwel Tom Sanne

    Quelle: Bild

    Tom Sanne (r.) könnte beim HSV eine große Zukunft bevorstehen
    © Getty Images

    Tom Sanne gehört im Nachwuchs des Hamburger SV zu den Spielern, denen eine rosige Zukunft prophezeit wird. Nachwuchschef Horst Hrubesch erklärt, warum aus dem Juniorenballermann ein ganz Großer werden kann.

    Das Profidebüt von Tom Sanne hätte keinen besseren Verlauf nehmen können, zumindest aus persönlicher Sicht. Im Heimspiel des Hamburger SV gegen den 1. FC Magdeburg wurde der Youngster kurz vor Schluss für Sonny Kittel eingewechselt und traf per Kopf zum 2:3.

    Horst Hrubesch schwärmt in der Bild: "Tom macht Spaß. Er ist ein erstklassiger Typ, der seinen Weg im Profi-Fußball machen wird, wenn er weiter an sich arbeitet. Wir alle können sehr stolz auf ihn sein." Hrubesch hatte Sanne in seiner Funktion als HSV-Nachwuchschef vor einem Jahr entdeckt und bei den Junioren der Rothosen untergebracht.

    Hrubesch sei während seiner Entdeckungstour von Sannes Technik, Ballbehandlung, Tempo und Schusstechnik schnell angetan gewesen und bat den 18-Jährigen zum halbstündigen Einzeltraining. "Tom bringt vieles mit, was ein Stürmer braucht. Er ist auf dem Platz kein Egoist, hat ein gutes Auge und einen ausgeprägten Tor-Riecher." Sanne kam im vorigen Sommer schließlich aus dem Nachwuchs des Stadtrivalen FC St. Pauli.

    Sanne spielte zu Beginn der Saison bei den A-Junioren, überragte in der Bundesliga Nord/Nordost mit vier Toren in fünf Spielen. Das brachte ihm eine Beförderung in das Regionalliga-Team ein, für das er auf ein Tor und eine Vorlage in vier Partien kommt. Außerdem gab Sanne im Oktober sein Debüt bei der deutschen U19-Auswahl.

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  4. Muffensausen vor RB Leipzig? HSV-Manager Jonas Boldt äußert sich

    Quelle: NDR 90,3

    Wenige Tage nach der deprimierenden Derby-Niederlage kommt es für den Hamburger SV in der 2. Runde des DFB-Pokal zum Duell mit RB Leipzig. In Ehrfurcht erstarren wird der HSV vor dem amtierenden Sieger keinesfalls, stellt Jonas Boldt klar.

    Nach der 0:3-Derbypleite beim FC St. Pauli hätte sich der Hamburger SV durchaus dankbarere Aufgaben vorstellen können, als in der 2. Runde des DFB-Pokal am Dienstag (18 Uhr) auf den amtierenden Sieger RB Leipzig zu treffen. Auf St. Pauli ist der HSV erstmals seit einem halben Jahr in der Fremde wieder geschlagen worden. Steht in Leipzig die nächste Niederlage bevor?

    "Ich glaube nicht, dass wir für Muffensausen stehen, sondern eher für Mut, Wille und Geschlossenheit. Das werden wir auch versuchen, wieder an den Tag zu legen", sagte HSV-Sportchef Jonas Boldt bei NDR 90,3. "Wir wissen, dass Leipzig eine sehr, sehr talentierte Mannschaft ist – mit vielen individuellen Stars gespickt." RB sei schließlich nicht umsonst in der Champions League vertreten sowie amtierender DFB-Pokalsieger.

    In der 2. Bundesliga ist der HSV den gegnerische Mannschaften in der Regel einige Längen voraus, wird so auch von den Experten vor den Spielen eingeschätzt. Am Dienstagabend sind die Hamburger aber als Underdog unterwegs.

    "Wir haben jetzt nicht so die Favoritenrolle wie wir sie sonst haben", weiß Boldt, der sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen lässt. "Unser Motto ist es, mehr als uns als auf andere zu schauen – und auch da wieder einige Lerneffekte mit reinzubringen."

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