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Hamburger SV: Dezember 2022

3 Meldungen aus dem Dezember 2022 – Archiv des HSV-Tickers.

  1. Platzt die HSV-Verlängerung? Tim Walter in England gefragt

    Quelle: Daily Mail

    Der HSV-Vertrag von Tim Walter läuft aus
    © Getty Images

    Der Hamburger SV wollte die Vertragsverlängerung mit Tim Walter längst erledigt haben. Das Vorhaben zog sich allerdings zuletzt, weil auch Manager Jonas Boldts Vertrag auslief. Die Personalie ist inzwischen geklärt, den Trainer lockt nun aber ein Klub aus England.

    Interne Machtkämpfe beim Hamburger SV verhinderten zuletzt, dass die Vertragsverlängerung mit Tim Walter abgeschlossen werden konnte. Wird das den Rothosen (mal wieder) zum Verhängnis?

    Laut einem Bericht der Daily Mail interessiert sich Norwich City für Walter, möchte den deutschen Übungsleiter gerne engagieren. Der bisher amtende Dean Smith wurde in der vergangenen Woche nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte von seinen Aufgaben entbunden.

    Neben Walter soll der vereinslose Chris Wilder ein Thema sein, der bis Oktober den FC Middlesbrough trainiert hatte und zuvor bei Sheffield United über Jahre hinweg hervorragende Arbeit leistete.

    Auf die will der HSV eigentlich auch bei Walter setzen, dessen Vertrag ausläuft – und der den einstigen Bundesliga-Dino wieder in das Oberhaus führen soll. Aktuell steht der HSV auf Platz 2 der 2. Bundesliga.

    "Es geht nicht immer nur um Geld. Ich bin wirklich gerne hier. Ich möchte, dass wir uns als Verein von der Struktur her weiterentwickeln", sagte Walter im November über eine mögliche Verlängerung. "Mir ist daran gelegen, lange bei einem Verein zu arbeiten, der eine gute Struktur hat. Wo es auch zwischenmenschlich passt."

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  2. Hamburger SV
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    Wann soll die Mail kommen?
  3. HSV: Rafael van der Vaart singt Loblied auf Ludovit Reis

    Quelle: Bild

    Ludovit Reis ist einer der Ausnahmespieler beim HSV
    © Getty Images

    Ludovit Reis gehört beim Hamburger SV zu den Leistungsträgern und gilt als Garant für den mal wieder avisierten Bundesliga-Aufstieg. Rafael van der Vaart bekommt gar nicht genug von seinem jungen Landsmann.

    Rafael van der Vaart wird beim Thema Ludovit Reis ganz warm ums Herz. "Ich bin ein großer Fan von Ludovit. Er ist ein geiler Fußballer", holt der ehemalige Starspieler des HSV in der Bild zum großen Lob aus. "Seine Technik, die Dynamik und das Spiel mit und gegen den Ball gefallen mir. Und mit drei Treffern bislang in der Saison ist er als Mittelfeldmann auch recht torgefährlich."

    Zu November-Beginn hatte Reis seinen Vertrag am Volkspark langfristig bis 2026 verlängert. Das gelang dem HSV angeblich aber nicht ohne Zugeständnis. Demnach könnten interessierte Klubs, die es unter anderem aus der Bundesliga scharenweise geben soll, beim Hamburger Nichtaufstieg eine Ausstiegsklausel in unbekannter Höhe aktivieren.

    Van der Vaart sieht Reis inzwischen bereit für sein Debüt in der niederländischen Nationalmannschaft. Dieses werde ihm aber nur ermöglicht, wenn er erstklassig Fußball spiele, meint van der Vaart: "Dafür ist die Konkurrenz in unserem Land einfach zu groß, als dass man als Zweitliga-Spieler ins Oranje-Team eingeladen wird."

    Reis ist bisher für die U19 (9 Spiele) sowie die U21 (15 Spiele) seines Heimatlandes aufgelaufen. Ronald Koeman wird ab dem neuen Jahr wieder den Trainerposten bei der Elftal übernehmen. Das könnte Reis' Chance sein, meint van der Vaart. Und wenn es bei der Niederlande nicht klappen sollte: Reis könnte auch für die Slowakei spielen, hat dort Wurzeln.

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  4. Frische Reaktionen
  5. Ex-Trainer überzeugt: HSV-Hingucker Ransford Königsdörffer bald in der Bundesliga

    Quelle: Bild

    Ransford Königsdörffer will mit dem HSV in die Bundesliga
    © Getty Images

    Weil Ransford Königsdörffer gleich in seiner Anfangszeit beim Hamburger SV so stark performte, hatte er sich sogar Hoffnungen auf eine WM-Nominierung gemacht. Einer seiner Ex-Trainer ist sicher, dass der Überflieger bald in der Bundesliga vorzufinden sein wird.

    Ferydoon Zandi lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass Ransford Königsdörffer über das Format verfügt, seinem Beruf zukünftig in der Bundesliga nachgehen zu können. Und das wohl schon zeitnah.

    Auf die Frage, was Zandi von Königsdörffer in Zukunft erwartet, sagt sein ehemaliger Förderer zur Bild: "Dass Ransi bald in der Bundesliga stürmen wird. Hoffentlich mit dem HSV. In jedem Fall bringt er alles dafür mit." Zandi war zwei Jahre Assistenztrainer bei Dynamo Dresden, erlebte Königsdörffers Aufstieg also hautnah mit.

    Apropos Aufstieg: Den will Königsdörffer selbstredend mit dem HSV realisieren, der nach Jahren in der Zweitklassigkeit endlich wieder in die Bundesliga zurückkehren möchte. Nach Abschluss der Hinrunde stehen die Rothosen mit zwei Punkten Rückstand hinter Darmstadt auf dem 2. Tabellenplatz.

    Zandi streicht Königsdörffers Fähigkeiten heraus: "Ransi hat eine enorme Wucht, eine gewisse Robustheit, ist schnell, kann gut passen und schießen. Ich habe schon erwartet, dass er beim HSV einschlägt. Hamburg war der richtige Schritt für ihn." Königsdörffer kam im Sommer für 1,2 Millionen Euro Ablöse und steht bei sieben Pflichtspieltoren für den HSV.

    Im Zusammenhang mit den ersten starken Auftritte im hohen Norden hatte Königsdörffer sogar darauf hoffen dürfen, in den ghanaischen WM-Kader berufen zu werden. Nationaltrainer Otto Addo hatte letztlich aber auf den 21-Jährigen verzichtet.

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