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Hamburger SV: Februar 2023

3 Meldungen aus dem Februar 2023 – Archiv der HSV-News.

  1. HSV-Trainer Tim Walter mahnt: "Hier müssen wir uns verbessern"

    HSV steht unter Tim Walter auf Platz 2
    © Getty Images

    Es war eine recht unsouveräne Leistung im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld, das der Hamburger SV letztlich mit 2:1 gewann. Vor dem kommenden Topspiel warnt HSV-Trainer Tim Walter.

    Die Ergebnisse stimmen zwar weiterhin beim Hamburger SV, auch gegen Arminia Bielefeld wurden mit dem 2:1 drei Punkte eingefahren. Der HSV wackelte vor dem Spitzenspiel am Samstag (20.30 Uhr) bei Darmstadt 98 nun aber schon zum zweiten Mal.

    "Wir haben heute zu wenig Mut gehabt. Hier müssen wir uns deutlich verbessern", mahnte Tim Walter im Anschluss an die Bielefeld-Partie, die den HSV als Zweiter in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga stehen lässt – vier Punkte hinter Darmstadt, ebenso viel voraus auf den Dritten Heidenheim.

    Es spreche am Ende für sein Team, dass gegen Bielefeld gewonnen wurde, so Walter, der trotz der Mängel im Spiel seiner Rothosen aufgrund des hohen Aufwands einen verdienten Sieg sieht: "Wir haben viel Ballbesitz gehabt, aber zu wenig daraus gemacht. Nach dem 1:1 haben wir es dann aber gut gemacht und uns für den Aufwand belohnt."

    Walter muss vor dem Topspiel die richtigen Ansätze wählen. Gegen Heidenheim (3:3) befand sich seine Defensive im einstündigen Tiefschlaf, gegen Bielefeld war es die fehlende Überzeugung, die den HSV beinahe um die im Aufstiegskampf so wichtigen drei Punkte brachte.

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  2. Hamburger SV
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  3. HSV-Kehrtwende: Jonas David plötzlich vor Verlängerung?

    Quelle: Abendblatt

    Jonas David ist bis 2024 an den HSV gebunden
    © Getty Images

    Jonas David war in den vergangenen Wochen wieder häufiger zum Einsatz gekommen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Inzwischen könnte eine Vertragsverlängerung beim HSV sogar wieder eine Option werden.

    Der Hamburger SV hatte Jonas David im vorigen Sommer ein Wechselverbot auferlegt. Der 22-Jährige hatte nach einer unbefriedigenden Rückrunde eine Veränderung im Sinn, wurde aber von der Vereinsführung abgeblockt.

    Wegen des Dopingfalls Mario Vuskovic und dessen komplett offenem Ausgang ist David am Volkspark inzwischen wieder ein gefragter Mann. Gemäß Abendblatt ist es am Montag zu einem Treffen zwischen dem Verteidiger und seinem Management gekommen, in dem die nächsten Schritte besprochen wurden.

    Eine Verlängerung der noch bis 2024 datierten Zusammenarbeit stand bisher auf keiner Agenda – weder auf der Vereins- noch auf der Spielerseite. Das hat sich inzwischen aber wohl geändert. Da wäre der angesprochene Fall Vuskovic sowie das absolut verkorkste Debüt von Javi Montero, der im Spitzenspiel in Heidenheim (3:3) nach 45 Minuten ausgewechselt wurde.

    Zur Bild sagte David vor Kurzem: "Ich mache mir selber gar keinen Druck. Ich versuche es zu genießen, dass ich aktuell spiele. Weil ich ja auch weiß, wie es ist, wenn man nicht so viel spielt." David dürfte nach seinem Ausfall in Heidenheim im kommenden Heimspiel gegen Bielefeld an diesem Sonntag (13.30 Uhr) wieder ein Mandat in der Startelf erhalten.

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  4. HSV: Berater fordert Millionensumme von Bakery Jatta – mit absurdem Hintergrund

    Bakery Jatta spielt für den HSV
    © Getty Images

    Wieder und wieder ergeben sich teils groteske Storys um Bakery Jatta. Eine davon wird aktuell vor dem Hamburger Landgericht verhandelt. Spielervermittler Mahmut Aktas fordert eine Millionensumme von dem HSV-Star. Die absurden Hintergründe.

    Mahmut Aktas verklagt Bakery Jatta und dessen Spielerberater Efe Aktas laut dem Hamburger Abendblatt auf zehn Prozent aller Einnahmen aus der Vergangenheit und in Zukunft, weil er dem Gambier 2016 geholfen habe, Profi zu werden. Der momentane Gesamtstreitwert liegt bei 204.000 Euro. Demnach fordert Mahmut Aktas 144.000 Euro von Jatta und 60.000 von Efe Aktas.

    Der Streitwert scheint nach aktueller Auffassung allerdings nicht in Stein gemeißelt. Dem Bericht zufolge zitierte Jattas Anwalt Thomas Bliwier beim Prozessbeginn einen Brief, in dem Mahmut Aktas unmittelbar vor dem Gerichtstermin Jatta mit einer sogenannten Hak zu weiteren Zahlungen aufgefordert habe.

    Die Richterin soll daraufhin perplex gewesen sein, so dass Anwalt Bliwier zunächst erläuterte, dass es sich bei einer Hak um ein islamisches Recht handelt, das aus dem Türkischen stammt und sinngemäß heißt: das von Gott gegebene Recht.

    HSV: Absurdes Schauspiel um Bakery Jatta

    Zusätzlich zu den geforderten 204.000 Euro ruft Mahmut Aktas eine Million Euro auf, von Efe Aktas 250.000 Euro sowie jeweils von beiden 50 Prozent der Gerichts- und Anwaltskosten. "Es geht um das Seelenheil", erklärte Aktas, der für seine religiöse Forderung als Zeugen unter anderem Iman Bi Ria nannte. Bliwier soll die Forderung als "absurd" bezeichnet haben.

    Laut Mahmut Aktas hätten er, Bakery Jatta und Efe Aktas Anfang Januar 2016 einen mündlichen Vertrag darüber geschlossen, dass er Jatta für ein Profi-Engagement beim HSV fit machen wollte und er selbst dafür bis zu Jattas Karriereende zehn Prozent aller Einkünfte erhalten würde.

    Dazu sollten auch Einnahmen aus einem möglichen Film ("Vom Flüchtling zum Profi") gehören. Jatta wird im Anschluss folgendermaßen zitiert: "Wir haben nie über Geld gesprochen, wir haben auch nie über einen Vertrag gesprochen." Laut Efe Aktas hat ein solches Gespräch "nie stattgefunden".

    Mahmut Aktas bekam bisher zugesprochen, dass er sich im ersten Halbjahr 2016 um Jatta kümmerte. Dafür erhielt Aktas 12.048,75 Euro. Es liege nun an den streitenden Parteien, die Kuh doch noch vom Eis zu bekommen, sagte die Richterin und kündigte ansonsten einen Verkündungstermin noch vor den Märzferien an.

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