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Juventus Turin: Oktober 2019

4 Meldungen aus dem Oktober 2019 – Archiv der Juventus Turin-News.

  1. Cristiano Ronaldo: "Messi hat mich gepusht"

    Jahrelang waren die rivalisierenden Superstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi in LaLiga unterwegs. Mit Blick auf die Leistungsfähigkeit haben sich die Kontrahenten gegenseitig in Wallung gebracht.

    Die Rivalität zwischen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi hat beiden Kontrahenten einen Aufschub gegeben. "Viele Menschen sagen, wir haben uns gegenseitig gepusht. Dass wir zusammen in Spanien waren, hat uns die Möglichkeit gegeben, besser und effizienter zu sein. Das stimmt wahrscheinlich", gibt Ronaldo FRANCE FOOTBALL zu Protokoll.

    Inzwischen hat sich die ganze Geschichte aber offensichtlich etwas beruhigt – zumindest auf mentaler Ebene. Ronaldo spielt seit eineinhalb Jahren für Juventus Turin, Messi ist dem FC Barcelona treu geblieben. Intensiver sei der Druck während Ronaldos Zeit in Spanien gewesen, berichtet er.

    "Bei Real Madrid habe ich seine Präsenz deutlicher gespürt als in Manchester und damit auch ein bisschen mehr Druck", fügt Ronaldo an. Mit Blick auf Messi kommuniziert Ronaldo "eine gesunde Rivalität, das Symbol unserer Klubs Real und Barça. Ich glaube, er hat vor Kurzem gesagt, dass er mich vermisst. In Bezug auf den Wettkampf."

    Ronaldos Motivation hänge darüber hinaus aber nicht von anderen Spielern ab, stellt der 34-Jährige unmissverständlich klar: "Ich möchte der Größte aller Zeiten sein." Ronaldo kommt in der laufenden Saison auf sechs Torbeteiligungen in zehn Pflichtspielen für Juve.

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  3. Katastrophale Statistik von Cristiano Ronaldo

    Cristiano Ronaldo gehört in der Geschichte des Fußballs fraglos zu den besten Spielern, die es je geben wird. Doch auch ein Superstar wie er hat seine Schwächen, wie eine statistische Erhebung nachweist.

    Der Wert von 701 Karriere-Toren lässt so manchen erstaunt zurück – Cristiano Ronaldo gehört fraglos zu den Besten seiner Zunft. Eine Schwachstelle hat der Superstar allerdings dann doch: Bei direkten Freistößen ist sein Wert nahezu unterirdisch.

    Laut Angaben der MARCA und GIVEMESPORT.COM versuchte sich Ronaldo seit seinem Wechsel zu Juventus Turin 28-mal als Freistoßschütze, 19 Versuche davon blieben in der Mauer hängen (neun in Serie), sieben landeten beim Torhüter und zwei gingen am Tor vorbei.

    Im Serie-A-Vergleich hat nur Camillo Ciano von Frosinone Calcio (aktuell Serie B) einen vergleichbar schlechten Wert vorzuweisen. Dieser hatte es 21-mal probiert und ist 21-mal gescheitert.

    Ronaldo bietet sich am Samstag (15 Uhr) im Ligaspiel beim Aufsteiger US Lecce die Möglichkeit, seine miserable Bilanz aufzubessern. Aktuell steht er bei vier Toren im Serie-A-Betrieb.

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  4. Juve-Boss von Ronaldo-Verbleib überzeugt

    Im Sommer vergangenen Jahres unterzeichnete Cristiano Ronaldo einen Vierjahresvertrag. Juventus Turins Sportdirektor Fabio Paratici geht davon aus, dass der Superstar den Klub nicht vor Ablauf seines Kontrakts verlassen wird.

    In 52 Pflichtspielen beteiligte sich Cristiano Ronaldo an überragenden 43 Toren direkt. Klar, dass bei diesem Wert keiner, der es mit Juventus Turin hält, darauf hofft, dass der Superstar den Verein vor Vertragsablauf 2022 verlassen wird.

    "Er ist sehr konzentriert auf seine aktuellen Ziele. Ich glaube nicht im Geringsten, dass er am Ende der Saison oder später gehen wird", wird Juve-Sportdirektor Fabio Paratici in der AS zitiert. "Er ist bei uns unter Vertrag. Wir sind glücklich mit ihm und er ist glücklich bei uns."

    Mit 117 Millionen Euro Ablöse stieg Ronaldo zum teuersten Spieler der Juve-Historie auf. Unter Mithilfe des 34-Jährigen strebt die Alte Dame den Gewinn der Champions League an. Die Königsklassen-Gruppe D führt Juve nach zwei Spielen mit vier Punkten an.

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  5. Jonathan Tah: Darum haben wir gegen Juve verloren

    Das 0:3 von Bayer Leverkusen bei Juventus Turin erscheint beim nackten Anblick des Ergebnisses klar. Für die Werkself war allerdings mehr drin im Piemont. Dessen ist sich auch Abwehrchef Jonathan Tah bewusst.

    Um es mal in aller Ehrlichkeit zu formulieren: Keiner hatte so wirklich damit gerechnet, dass Bayer Leverkusen bei Juventus Turin etwas Zählbares mitnehmen wird. Am Ende trat das ein, was alle befürchteten: Mit 3:0 war das Ergebnis zu Gunsten der Italiener klar zu werten.

    "Sie waren abgezockter, kaltschnäuziger und entschlossener. Deshalb verlieren wird das Spiel auch", sagte Leverkusens Tah nach der Partie vor der SKY-Kamera. Aus 54 Prozent Ballbesitz konnten die deutschen Gäste letztlich aber kein Kapital schlagen. Zu harmlos waren die offensiven Bemühungen.

    "Ich glaube trotzdem, dass wir alles reingehauen haben. Wir haben mutig gespielt, es gibt wenige Mannschaften, die hier so mutig spielen wie wir", lobte Tah trotz allem den Auftritt seiner Mannschaft. Schon am Samstag (15.30 Uhr) geht es weiter mit dem Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig.

    "Wir versuchen nach vorne zu gucken und das Positive aus dem Spiel mitzunehmen", blickte Tah voraus. Man werde die Fehler analysieren und sich von der Niederlage in Turin "nicht runterziehen" lassen.

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