Paris Saint-Germain: Mai 2019

3 Meldungen aus dem Mai 2019 – Archiv der Paris Saint-Germain-News.

  1. Emery über Kylian Mbappe: Real Madrid, sonst nichts

    Als Unai Emery noch das Zepter bei Paris St. Germain geschwungen hatte, fand auch Kylian Mbappe den Weg zum Scheich-Klub. Hierfür war aber heftige Überzeugungsarbeit notwendig, da der Ligue 1-Star nur Augen für Real Madrid hatte.

    Kylian Mbappe hatte im Sommer 2017 einige Verehrer. Unter anderem Real Madrid machte dem damals noch bei der AS Monaco unter Vertrag stehenden Youngster heftige Avancen. Der damals noch bei Paris St. Germain angestellte Trainer Unai Emery kann sich noch gut daran erinnern.

    "Als ich bei PSG war, mussten wir Mbappe und seinen Vater davon überzeugen, zu uns zu kommen. Kylian wollte zu Real Madrid wechseln und er hatte auch die Möglichkeit, nach Barcelona zu gehen. Aber er wollte einzig zu Real", vergegenwärtigt Emery im Gespräch mit CADENA SER.

    Bekanntermaßen überzeugte PSG Mbappe aber doch noch von einem Engagement an der Seine, das  aufgrund der Vorschriften des Financial Fairplay vorerst als einjährige Ausleihe festgezurrt wurde.

    "Wir haben unser Angebot erhöht und ihm gezeigt, dass das Projekt des Vereins gut ist", erklärt Emery, wie Mbappe trotz einer Vielzahl an Interessenten unter den Eiffelturm geholt werden konnte. Für die Sockelablöse von 135 Millionen Euro wurde Mbappe schließlich fest unter Vertrag genommen.

    Die Mühen haben sich gelohnt: In zwei PSG-Saisons steuerte Mbappe überragende 59 Tore und 32 Vorlagen bei. Zum einem großen Coup außerhalb des Landes hat es in diesem Zeitraum dennoch nicht gereicht.

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  2. Paris Saint-Germain
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  3. Real-Wechsel: Kylian Mbappe legt neuen Brandherd

    Eigentlich schien alles geklärt in der Causa Kylian Mbappe. Der Weltmeister hatte kürzlich mit einem deutlichen Statement versichert, Paris St. Germain nicht zu verlassen. Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel zu Real Madrid befeuert der Weltmeister aber nun höchstselbst.

    Dass Kylian Mbappe Begehrlichkeiten weckt, liegt in der Natur der Sache. Mit 38 Toren und 17 Vorlagen wurde der Youngster zum Fußballer des Jahres in der französischen Ligue 1 gekürt. Die Worte, die er am Rande dessen äußerte, hallen jetzt nach.

    "Ich denke, dass es der Moment dafür ist, mehr Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht bei Paris Saint-Germain mit großer Freude oder vielleicht an einem anderen Ort mit einem neuen Projekt", sagte Mbappe.

    Wörter, die monatelang aufkommende Wechselgerüchte zu Real Madrid freilich befeuern. Paris St. Germain signalisiert kein Interesse daran, seinen Starspieler in diesem Sommer zu verkaufen, soll ihn gar als "unverkäuflich" eingestuft haben.

    Die Rahmendaten sind klar gesteckt: Mbappes Vertrag bei PSG ist noch langfristig bis 2023 ausgelegt.

    Ob seine Worte, die er Mitte März gewählt hatte ("Ich glaube weiter an das Projekt und werde bleiben, das ist sicher. Es ist alles klar") tatsächlich Gewicht haben, werden die kommenden Wochen zeigen.

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  4. Jose Mourinho Trainerkandidat bei PSG

    Zur neuen Saison plant Jose Mourinho seinen Wiedereinstieg im Profifußball. Im Zuge dessen machen wöchentlich neue Gerüchte die Runde. Diesmal in der Verlosung: Paris St. Germain.

    Mit Nachdruck betonte Jose Mourinho zuletzt, zur neuen Saison wieder auf die große Fußballbühne zurückkehren zu wollen. Die L'EQUIPE bringt mit Paris St. Germain und der AS Rom zwei Klubs ins Spiel.

    Bei PSG hängt der Haussegen nach dem frühen Aus in der Champions League und zuletzt vier Niederlagen aus fünf Pflichtspielen schief. Inkludiert ist hier unter anderem die Pokalfinal-Niederlage gegen Stade Rennes (7:8 n. E.).

    Eine Anstellung Mourinhos in Paris ist trotz allem unwahrscheinlich. Wie in Frankreich unisono berichtet wird, steht der deutsche PSG-Trainer Thomas Tuchel keineswegs zur Debatte.

    Im Gegenteil: Sein bis 2020 datierter Vertrag soll vorzeitig verlängert werden.

    Mourinho habe sich durch mehrere Telefone in der jüngeren Vergangenheit für ein Engagement in Paris in Stellung gebracht, heißt es weiter.

    Dem Portugiesen wird ein guter Draht zum handelnden Sportdirektor Antero Henrique nachgesagt.

    Mit Vertretern der Roma habe es hingegen bereits mehrfach Treffen gegeben.

    Dort verfügt Interimscoach Claudio Ranieri nur über einen bis Saisonende datierten Vertrag. Wie es mit dem 67-Jährigen weitergeht, ist noch offen.

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