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VfB Stuttgart: März 2023

4 Meldungen aus dem März 2023 – Archiv des VfB-Tickers.

  1. VfB Stuttgart: Nächster Topklub streckt sich nach Borna Sosa

    Quelle: Sport Bild

    Borna Sosa wird den VfB Stuttgart im Sommer wohl verlassen
    © Getty Images

    Vor wenigen Tagen war es kein Geringerer als Borna Sosa selbst, der quasi seinen Sommerabschied vom VfB Stuttgart angekündigt hat. An attraktiven Optionen mangelt es dem WM-Dritten nicht.

    Borna Sosa hat viele Verehrer, und zwar schon seit längerer Zeit. Nach einer starken Weltmeisterschaft mit der kroatischen Nationalmannschaft, die im 3. Platz mündete, wollte Bayer Leverkusen unbedingt zuschlagen. Der VfB Stuttgart war aber mal wieder nicht zufriedenzustellen.

    Die Sport Bild bringt in ihrer Mittwochsausgabe mit Tottenham Hotspur das nächste Schwergewicht ins Rennen. Die Nordlondoner locken in der kommenden Saison wahrscheinlich mit Fußball in der Champions League. Außerdem im Rennen: die spanischen Vereine Real Sociedad und der FC Sevilla.

    "Für mich ist es ein Ziel, irgendwann zu einem Klub zu wechseln, der diese Ambitionen dauerhaft hat", machte Sosa vor wenigen Tagen in einem Interview deutlich, dass er gerne in der Champions League spielen würde. Zehn Millionen Euro soll Leverkusen im Januar für den Linksverteidiger geboten haben.

    Zunächst ordnet Sosa aber alles dem VfB unter, mit dem er unbedingt die Bundesliga-Klasse halten will. "Wir sind so verblieben, dass ich für den VfB weiter alles gebe und wir gegebenenfalls im Sommer nach einer Lösung schauen." Sosas Vertrag ist noch längerfristig bis 2025 gültig.

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  2. VfB Stuttgart
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  3. Fabian Bredlow gibt zu: Stimmung beim VfB Stuttgart angespannt

    Quelle: Sport im Dritten

    Fabian Bredlow (r.) ist neue Nummer 1 des VfB Stuttgart
    © Getty Images

    Nur ein Sieg aus den letzten zehn Spielen – der VfB Stuttgart muss weiterhin um den Erhalt der Bundesliga-Klasse bangen. Das sportliche Abschneiden der vergangenen Wochen spiegelt sich in der Stimmung innerhalb der Mannschaft wider, erklärt Fabian Bredlow.

    Das 1:1 bei Eintracht Frankfurt kann für den VfB Stuttgart im Überlebenskampf in der Bundesliga am Ende der Saison noch richtig wertvoll sein. Der Punktgewinn beim Achtelfinalisten der Champions League hat die Schwaben aber keineswegs aus der sportlichen Bredouille gebracht.

    "Die Stimmung in der Mannschaft ist angespannt, weil die Situation auch nichts anderes hergibt", sagt Fabian Bredlow als Gast in der SWR-Sendung Sport im Dritten, "aber sie ist trotzdem gut. Wir sind eine homogene Einheit."

    Mit nur 20 Punkten aus 24 Spielen steckt der VfB mitten im Abstiegskampf und hat momentan den Relegationsplatz inne. Die Veränderung auf der Trainerposition Anfang Dezember hat noch keinen nachhaltigen Erfolg mit sich gebracht.

    Nach der Rückkehr von Bruno Labbadia stehen lediglich sechs Punkte aus neun Spielen in der Bundesliga zu Buche. Immerhin hatte sich der VfB gegen den Zweitligisten Paderborn im Achtelfinale des DFB-Pokal durchsetzen können – was aber auch erst in allerletzter Sekunde gelang.

    Fabian Bredlow neue Nummer 1 des VfB Stuttgart

    Für Bredlow persönlich brachte der Wechsel auf Labbadia aber dann doch etwas Positives mit sich. Seit fünf Spielen hat Bredlow Florian Müller als Nummer 1 zwischen den Pfosten verdrängt.

    Die Konkurrenten würden sich auf und neben dem Platz sehr gut verstehen, meint Bredlow: "Flo war die letzten Wochen mir gegenüber total kollegial, genauso wie ich es davor zu ihm gewesen war. Es freut mich, dass wir so ein Verhältnis haben."

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  4. Frische Reaktionen
  5. Sven Mislintat kommentiert sein Aus beim VfB Stuttgart

    Quelle: Sky90

    Sven Mislintat geht im Guten mit dem VfB Stuttgart auseinander
    © Getty Images

    Mit dem Führungswechsel auf Alexander Wehrle ging die Zeit von Sven Mislintat beim VfB Stuttgart zu Ende. Vom ehemaligen Sportdirektor gibt es nach seinem Ausscheiden keine bösen Worte, auch nicht gegen den neuen Verantwortlichen.

    Ende November des vergangenen Jahres gab der VfB Stuttgart die Trennung von Sven Mislintat bekannt. Die verschiedenen Parteien hatten sich damals auf die vorzeitige Auflösung der noch bis Ende Juni 2023 bestehenden Zusammenarbeit geeinigt. Mislintat hatte am Cannstatter Wasen vor allem bei den Fans enorm hohes Ansehen.

    Hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit nach dem Führungswechsel hin zu Alexander Wehrle gab es keine Grundlage. Er blicke "mit gewissem Stolz" auf seine erste Managerstation im Profifußball, sagt Mislintat während des Talkformats Sky90. "Ich werde sie als wunderbar abspeichern und bin Alex überhaupt nicht böse."

    Der VfB hatte Mislintat ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet. Diskussionen über die Trainerauswahl und die strategische Ausrichtung seien Hauptgründe für sein Aus gewesen, schildert Mislintat. "Und das ist auch völlig in Ordnung, es ist nämlich komplett professionell", meint er. "Es bleibt auch kein Ärger zurück, ich nehme das auch als eine Herausforderung für meine Zukunft."

    Mislintat war nach verschiedenen Tätigkeiten bei Borussia Dortmund sowie dem FC Arsenal im April 2019 in Stuttgart als Sportdirektor angestellt worden. Seit seinem Aus dort ist er auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Diesbezüglich würden Gespräche laufen, ein konkretes Angebot liegt ihm aber nicht vor, berichtet Mislintat.

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  6. VfB Stuttgart: Rückendeckung aus der Chefetage für Bruno Labbadia

    Quelle: BW24

    Der sogenannte Trainerwechseleffekt mag sich beim VfB Stuttgart nicht so wirklich bemerkbar machen. Die Zeit läuft, die Tabellenkonstellation wird immer prekärer. Aus der Vorstandsebene gibt es erst mal öffentliche Rückendeckung für Bruno Labbadia.

    Alexander Wehrle steht mit allem was er hat hinter Bruno Labbadia. "Die Mannschaft war top vorbereitet, sie hat es auf dem Platz aber trotzdem nicht umgesetzt," sagt der Vorstandschef des VfB Stuttgart bei BW24.

    Bezug nimmt Wehrle auf das zurückliegende Duell beim Tabellenletzten FC Schalke 04, das mit 1:2 verloren ging – und Stuttgart dadurch wieder tiefer in die sehr gefährliche Zone hat reinrutschen lassen. Mit nur 19 Punkten steht der VfB auf Platz 15, punktgleich mit den dahinterstehenden Hoffenheim und Bochum.

    An der sportlich drastischen Situation hat Labbadia, der Anfang Dezember als Trainer an den Cannstatter Wasen zurückkam, noch nichts ändern können. In der Bundesliga steht seitdem erst ein Sieg zu Buche, zwei Remis und vier Niederlagen runden das extrem unzufriedenstellende Bild ab.

    Wehrle zweifelt nicht an der Trainerbesetzung: "Wir haben zu oft Spiele drin, in denen die Mannschaft phasenweise bei weitem nicht an ihr Limit kommt. Unter Bruno war es das erste Spiel dieser Art, die Leistungen hatten sich bis zum Schalke-Spiel kontinuierlich verbessert und stabilisiert."

    Vom ausgerufenen Ziel Klassenerhalt sei Wehrle weiterhin überzeugt: "Diese Mannschaft hat immer wieder gezeigt, dass sie nach Rückschlägen wieder aufsteht." Viel zu holen gibt es wohl auch an diesem Wochenende nicht, wenn am Samstag (18.30 Uhr) der Südschlager gegen den Klassenprimus FC Bayern ansteht.

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