Auch Saka äußert sich: "Es gibt keinen Platz für Rassismus"

Sportinformationsdienst
15.07.2021 - 18:07 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: AFP/SID/PAUL ELLIS

Nach Marcus Rashford und Jadon Sancho hat sich auch der englische Fußball-Nationalspieler Bukayo Saka zu den rassistischen Beleidigungen geäußert. Vier Tage nach seinem verschossenen Elfmeter im verlorenen EM-Finale gegen Italien meldete sich der 19-Jährige bei Twitter zu Wort und prangerte auch die Sozialen Netzwerke an. 

"An die Social-Media-Plattformen Instagram, Twitter und Facebook: Ich möchte nicht, dass irgendein Kind oder Erwachsener die hasserfüllten und verletzenden Nachrichten bekommt, die Marcus, Jadon und ich diese Woche erhalten haben", schrieb Saka am Donnerstag. 

"Ich wusste direkt, welchen Hass ich abbekommen würde, und es ist traurige Realität, dass solch mächtige Plattformen wie ihr nicht genug dagegen tut, um solche Nachrichten zu stoppen", hieß es weiter in dem emotionalen Statement. 

"Es gibt keinen Platz für Rassismus oder Hass im Fußball oder in irgendeinem anderen gesellschaftlichen Bereich", schrieb der Profi vom FC Arsenal. Saka betonte, dass diese Einstellung auch für die Menschen gelte, "die zusammengekommen sind, um diesen Leuten, die solche Nachrichten schreiben, entgegentreten, indem sie etwas unternehmen und die Kommentare der Polizei melden und dem Hass entgegenwirken, indem sie freundlich zueinander sind. Wir werden gewinnen."

Saka, Rashford und Sancho wurden nach ihren verschossenen Elfmetern im EM-Finale rassistisch beleidigt. Sancho und Rashford hatten über die Sozialen Netzwerke bereits reagiert.

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