"Maximal zehn Klubs können es sich leisten, Erling Haaland zu kaufen"

Andre Oechsner
26.02.2021 - 16:44 Uhr
Lesedauer: 3 Minuten
Quelle: BBC

Foto: Antonio Balasco / Shutterstock.com

Die Zahl 43 ist keine besonders geläufige Zahl, in der Datenbank von Erling Haaland allerdings dick angemarkert. Auf 43 Tore kommt der hochtalentierte Norweger in seinen ersten 43 Spielen für Borussia Dortmund. Hinzu lassen sich zehn Vorlagen addieren. Trotz seiner erst 20 Jahre hat Haaland längst das Prädikat "Weltklasse" erreicht.

Und genau das macht ihm zum aktuell vermutlich gefragtesten Stürmer des Planeten. Das weiß natürlich auch sein geschäftiger Berater Mino Raiola, der im Interview mit der BBC darauf hinweist, dass es schwer sei, was sein Starklient da aktuell fabriziert – und er mit seinen Auftritten jeden Klub auf den Plan rufen würde.

"Ich glaube nicht, dass es einen Sportdirektor oder Trainer auf der Welt gibt, der sagen würde 'kein Interesse'", sagt Raiola, der eine hypothetische Frage hinterher schiebt: "Das ist, als würde man sagen: Gibt es ein Formel-1-Team, das nicht daran interessiert wäre, Lewis Hamilton zu haben?"

Hamilton wird jedenfalls nicht mit einem Wechsel zu den absoluten Topadressen wie Real Madrid, dem FC Barcelona oder sämtlichen Vertretern aus der Premier League in Verbindung gebracht. Wäre die Ablöse frei verhandelbar, würde Haaland mehr als eine dreistellige Millionensumme kosten, und das auch inmitten der Corona-Pandemie.

Haalands langfristige Zukunft ist tatsächlich nicht geklärt. In seinem noch bis 2024 datierten BVB-Vertrag soll eine Ausstiegsklausel eingewoben sein, die angeblich im Sommer 2022 greift und bei rund 75 Millionen Euro liegt. Zuletzt hieß es, dass der Passus sogar über der magischen Grenze von 100 Millionen Euro liegen soll. Was aber schon jetzt sicher ist: Für die Interessenten wird es richtig teuer.

 

"Nur maximal zehn Vereine können es sich leisten, ihn zu kaufen und ihm die Plattform zu geben, die er sich nach seiner Zeit in Dortmund wünscht", räumt Raiola ein. Mit Blickrichtung der englischen Eliteliga fügt der Starberater an: "Vier dieser Vereine sind in England."

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