Champions League

Nach Abwehrpatzern: Timo Werner verteidigt Mitspieler

Bundesliga-Redaktion
Donnerstag, 03.10.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com

Seine Champions-League-Heimpartie gegen Olympique Lyon hatte RB Leipzig am Mittwochabend mit 0:2 verloren. Ein Trio patzte vor den jeweiligen Gegentreffern. Für Timo Werner Grund genug, Partei für seine Teamkollegen zu ergreifen.

Wenngleich die Niederlage vom Ergebnis her deutlich ausfiel, ist für RB Leipzig in der Champions-League-Gruppe H noch alles möglich. Bitter ist für das Bundesliga-Spitzenteam aber mit Sicherheit, dass beiden Treffern von Olympique Lyon Abwehrfehler vorausgingen.

Ibrahima Konate (20), Dayot Upamecano (20) und Nordi Mukiele (21) waren an den Gegentreffern direkt beteiligt. Für Mitspieler Timo Werner, selbst erst 23 Jahre alt, waren die Versäumnisse seiner Teamkollegen im Nachklapp weniger schlimm.

"Wir spielen Champions League. Die Jungs sind 21, 22 Jahre", sagte der deutsche Nationalspieler bei SKY. Trotz allem sei es schwer, solche Nackenschläge zu verkraften, merkte er an. Gleichzeitig fügte Werner an, dass man ihnen Fehler dieser Art "mal zugestehen" könne.

In der Folge zieht der RB-Star einen Vergleich zu zwei Top-Defensivspielern. Boateng und Hummels seien mit 22 "auch noch nicht fehlerfrei" gewesen, lautete Werners Devise. Gleichzeitig hätten die Kräfte in der Offensive "die Fehler trotzdem ausbügeln können, leider hat es heute nicht sollen sein".

Werner gab sich vor allem sehr selbstkritisch, habe er doch das Ergebnis "mit auf dem Fuß gehabt" und hätte "entscheidend mit einwirken müssen". Es tue ihm leid für die Mannschaft, sagte er, aber er könne es leider nicht mehr rückgängig machen.

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