Chelsea

Kepa Arrizabalaga erhält hohe Geldstrafe

Premier League-Redaktion
Dienstag, 26.02.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Marcin Kadziolka / Shutterstock.com

Die Szene hat am Sonntag für allerhand Kopfschütteln gesorgt: Kepa verweigert seine Auswechselung und führt seinen Trainer vor. Nun ist das Strafmaß bekannt.

225.000 Euro muss der Spanier an die Stiftung des FC Chelsea spenden, teilte der Verein nun mit. Das entspricht einem Wochengehalt des Torwarts, der keine weiteren Konsequenzen wie eine Nichtberücksichtigung in den kommenden Spielen fürchten muss. Das Thema sei nun erledigt.

Kepa und Coach Maurizi Sarri hätten den Angaben zufolge inzwischen auch ein klärendes Gespräch geführt.  Beide betonten abermals, dass es sich um ein Missverständnis gehandelt habe.

Der Schlussmann, der die Geldstrafe ohne Widerworte annahm, entschuldigte sich auch für seine Aktion: "Ich habe einen großen Fehler gemacht, indem ich die Situation so gehandhabt habe. Ich möchte mir die Zeit nehmen und mich persönlich beim Trainer, bei Willy, mein Mannschaftskameraden und dem Klub entschuldigen."

Sarri, der am Sonntag nur wutentbrannt seine Jacke zerrissen hatte und von Antonio Rüdiger nach Abpfiff zurückgehalten werden musste, ergänzte diplomatisch: "Wir hatten ein gutes Gespräch. Für mich ist die Sache damit erledigt. Schade, wie diese Situation unsere eigentlich sehr gute Leistung überschattet hat."

Kepa sollte für das sich anbahnende Elfmeterschießen gegen Manchester City vom Feld, damit Willy Caballero, der als Experte für diese Lotterie gilt und bereits 2016 auf Seiten der Guardiola-Elf im Elfmeterschießen gegen Liverpool den Ligapokal festhielt, ins Spiel kommen konnte.

Stattdessen blieb der teuerste Torhüter der Welt aber auf dem Platz und erst nach mehreren Minuten der Unterbrechung konnte das Spiel fortgesetzt werden. Chelsea unterlag dann auch im Elfmeterschießen den Citizens und verpasste zu den Titelgewinn im League Cup.

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